Skifahrer (Foto: hall-wattens.at).
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Ferienregion Hall-Wattens positioniert sich als ruhiger Gegenpol im Tiroler Tourismus

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Die Ferienregion Hall-Wattens in Tirol etabliert sich als Geheimtipp für Urlauber, die eine ruhige und naturnahe Alpenlandschaft suchen. Abseits des Massentourismus und ohne ausufernde Après-Ski-Aktivitäten lockt die Region mit ihrer Lage zwischen dem Karwendel, dem Inntal und den Tuxer Alpen. Das Angebot konzentriert sich auf Naturerlebnisse, regionale Kulinarik und Skigenuss.

Die touristische Intensität in Hall-Wattens ist im österreichischen Vergleich auffallend gering. Die Region verzeichnet lediglich sieben Übernachtungen pro Einwohner und Jahr. Dieser Wert liegt deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 20 Übernachtungen und ist nicht vergleichbar mit stark frequentierten Zielen wie den Balearen oder den Kanarischen Inseln. Diese geringe Dichte ermöglicht den Gästen, die weitläufige Bergwelt in aller Stille zu erleben.

Zentrale Anziehungspunkte im Winter sind die familienfreundlichen Pisten am Glungezer, einem bekannten Panoramaberg. Darüber hinaus stehen Winter- und Schneeschuhwandern auf zahlreichen, oft wenig frequentierten Routen im Vordergrund. Besondere Erlebnisse sind die Nature Watch-Wanderungen in Österreichs größtem Naturpark, wo Rotwild und Mufflons in der alpinen Wildnis beobachtet werden können. Zudem bietet die Region insgesamt vierzehn Kraftorte, wie die Wallfahrtskirche Maria Larch oder das Romedikirchl, die auch im Winter zur Kontemplation und Abgeschiedenheit einladen. Die gezielte Positionierung als ruhiger Gegenpol zum überlaufenen alpinen Tourismus spiegelt den Wunsch vieler Reisender nach Entschleunigung und authentischen Naturerlebnissen wider. Die Region setzt damit auf Qualität statt Quantität und bedient eine Nische im hart umkämpften Markt der Tiroler Alpen.

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