Finnair baut neue Cargo-in-Cabin-Lösung ein

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A330-"Frachtraum" (Foto: Finnair).

Finnair baut neue Cargo-in-Cabin-Lösung ein

A330-"Frachtraum" (Foto: Finnair).
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In Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik bietet Airbus nun eine reversible Cargo-in-Cabin-Lösung an. Erstkunde für das neue Produkt ist Finnair. Ein Airbus A330-300 wurde entsprechend für den Transport nicht gefährlicher Güter im Passagierdeck modifiziert.

Aufgrund der langsamen Erholung des Luftverkehrs ist die Frachtraum-Kapazität immer noch gering und wird voraussichtlich erst 2024 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Zudem sind die Ausnahmeregelungen ausgelaufen, die von den Behörden zu Beginn der Pandemie gewährt wurden, um  medizinische Güter in der Kabine zu transportieren. Gemeinsam mit Airbus stellt Lufthansa Technik nun ein STC bereit, das es ermöglicht, vorübergehend eine Passagierkabine in einen Frachtraum (“Temporary Cargo Cabin”) umzubauen.

„Wir schließen uns in Krisenzeiten mit Airbus zusammen, um die beste Lösung für Flugzeugbetreiber zu liefern. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht von der Expertise des jeweils anderen und schaffen so eine Blaupause für mögliche zukünftige Kooperationen“, sagt Sören Stark, Chief Operations Officer & Accountable Manager bei Lufthansa Technik.

Daniel Wenninger, VP Airframe Services von Airbus, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ermöglicht die reibungslose Umsetzung dieser temporären Frachtlösung. Die A330 ist mit ihrer erstklassigen Betriebswirtschaftlichkeit und ihrer vielseitigen Kabine das perfekte Flugzeug für Frachtmissionen im aktuellen Kontext. Mit dieser neuen Lösung unterstützen wir auch weiterhin unsere Airbus-Kunden.“

Finnair ist der Erstkunde für die “Temporary Cargo Cabin”:  Der Betreiber hat kürzlich einen Airbus A330 an seiner Heimatbasis in Helsinki umgerüstet, für den die STC-Zulassung bereits läuft. Die Umrüstung selbst kann jeder Part 145-Anbieter durchführen. „Mit dieser EASA Approved STC-Lösung sind wir in der Lage, unseren erfolgreichen Frachtbetrieb auch während des Ramp-ups fortzusetzen. Die Lösung ist technisch einfach und erfordert keine massiven Investitionen wie herkömmliche Frachtumrüstungen“, ergänzt Juha Ojala, Vice President of Finnair Technical Operations.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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