Flugzeuge von Eurowings am Flughafen Berlin-Brandenburg (Foto: Eurowings).
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Flugplanänderung ab Berlin: Eurowings kündigt neue Verbindung nach Rom an

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Die Fluggesellschaft Eurowings plant für den kommenden Winterflugplan 2026/2027 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg und dem Flughafen Rom-Fiumicino.

Ab dem 2. November 2026 soll die italienische Hauptstadt viermal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient werden. Vorgesehen sind Umläufe an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag. Im verkehrsarmen Zeitraum zwischen dem 3. und 29. Januar 2027 wird das Angebot vorübergehend auf drei wöchentliche Flüge reduziert.

Mit dieser neuen Route begibt sich die Lufthansa-Tochter auf eine Strecke, die bereits durch eine hohe Anbieterdichte und intensiven Preiswettbewerb geprägt ist. Neben der italienischen ITA Airways bedienen vor allem die etablierten Billigfluggesellschaften Ryanair und EasyJet die Verbindung zwischen der deutschen und der italienischen Hauptstadt regelmäßig. Für Eurowings bedeutet der Markteintritt auf dieser klassischen Städtereiseroute die Notwendigkeit, sich gegen Konkurrenten zu behaupten, die über eingespielte Vertriebsstrukturen und oft niedrigere Kostenstrukturen verfügen.

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund der fortlaufenden Anpassung des Streckennetzes von Eurowings am Flughafen Berlin Brandenburg. Die Fluggesellschaft hat ihre dortige Präsenz in den vergangenen Jahren ausgebaut, um Marktanteile zu sichern, die nach dem Rückzug anderer Anbieter frei geworden waren. Allerdings zeigt die geplante Frequenzreduzierung im Januar 2027, dass die Nachfrage auf europäischen Städtestrecken im Hochwinter traditionell schwankt und die Fluggesellschaften gezwungen sind, ihre Kapazitäten sehr flexibel zu steuern, um unrentable Flüge zu vermeiden.

Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass der europäische Luftverkehrsmarkt weiterhin von volatilen Betriebsbedingungen und steigenden Standortkosten an deutschen Flughäfen geprägt ist. Die Aufnahme neuer Verbindungen wie Berlin–Rom birgt für Fluggesellschaften das Risiko, in einen Verdrängungswettbewerb zu geraten, der die Durchschnittserlöse pro Sitzplatz drückt. Da Passagiere auf dieser Strecke sehr preissensibel reagieren, bleibt abzuwarten, ob Eurowings die neue Verbindung dauerhaft profitabel betreiben kann oder ob im Zuge zukünftiger Flugplanbereinigungen erneute Anpassungen vorgenommen werden müssen.

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