Nach mehr als 20 Jahren an der operativen Spitze des britischen Flugzeugherstellers Britten-Norman zieht sich William Hynett aus seiner Rolle als Chef zurück. Er wird künftig als nicht-exekutives Mitglied im Verwaltungsrat des Unternehmens strategische Fragen betreuen. Der Übergang erfolgt in einer Phase, die Britten-Norman als Erneuerung beschreibt, geprägt von frischem Kapital, neuen Investitionen und einer erweiterten Produktionsstrategie zur Einleitung der nächsten Wachstumsphase.
Hynett war maßgeblich dafür verantwortlich, die Produktion der Islander-Flugzeuge aus Rumänien zurück ins Vereinigte Königreich zu verlagern. Unter seiner Führung wurde die Infrastruktur des Unternehmens ausgebaut, die Kundenbasis gestärkt und die Position von Britten-Norman in der britischen Luftfahrtindustrie gefestigt. Die Islander, ein robustes Kurzstart- und Landeflugzeug, ist bekannt für seine Vielseitigkeit und wird weltweit in verschiedenen Rollen eingesetzt, von Regionalflügen bis hin zu Spezialmissionen.
Der Wechsel in der Führungsebene markiert einen bedeutsamen Moment für das traditionsreiche Unternehmen, das seit Jahrzehnten für seine spezifischen Flugzeugmodelle bekannt ist. Die Neuausrichtung mit frischem Kapital und angepasster Produktionsstrategie deutet auf Bestrebungen hin, die Marktposition zu festigen und neue Geschäftsbereiche zu erschließen. Die Kontinuität im Verwaltungsrat durch Hynetts neue Rolle soll dabei sicherstellen, daß seine langjährige Erfahrung und sein strategisches Wissen weiterhin dem Unternehmen zugutekommen.