Die IAG-Tochter British Airways hatte am Samstag an der Homebase London-Heathrow mit massiven EDV-Problemen zu kämpfen. Dies hatte zur Folge, dass am Vormittag sämtliche Kurz- und Mittelstreckenflüge ausgefallen sind.
Der Carrier selbst spielte die Situation regelrecht herunter, denn man spricht nur von „einigen wenigen Flügen“, die ausgefallen sind. Tatsächlich sind bis kurz nach 12 Uhr 00 aber sämtliche Verbindungen, die auf der Kurz- und Mittelstrecke im Programm waren, ausgefallen. Im Nachgang ergaben sich auch längere Verspätungen, denn laut lokaler Berichterstattung kam auch die Gepäckabfertigung länger zum Erliegen. Teilweise wich British Airways auch auf andere Flughäfen im Großraum London aus.
Für die Passagiere besonders ärgerlich war aber der Umstand, dass der Carrier in Sachen Fluggastbetreuung auf ganzer Linie versagt hat. Vor Ort hatte man kaum Personal zur Verfügung und schrieb die Passagiere auch per SMS und per E-Mail an, dass diese sich selbst über die Homepage über etwaige Umbuchungsmöglichkeiten informieren sollen.
Die EDV-Problematik hat sich bei British Airways nach und nach entwickelt, denn schon am Freitagabend registrierte man in Gatwick und City Probleme. Diese hatten jedoch nicht das erhebliche Ausmaß wie am Samstag in Heathrow. Als Ursache gab ein Sprecher der Fluggesellschaft an, dass man ein Hardware-Problem bei einem wichtigen Server hatte. Man dementiert ausdrücklich, dass es sich um einen Hackerangriff gehandelt habe.
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