Boeing 787-9 (Foto: Steffen Lorenz).
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IAG startet Aktienrückkaufprogramm – Qatar Airways verkauft Beteiligungen

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Die International Airlines Group (IAG) hat ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 350 Millionen Euro gestartet, das am 11. November 2024 beginnt und bis zum 28. Februar 2025 laufen soll. Im Zuge des Programms wird Qatar Airways, mit einer derzeitigen Beteiligung von rund 25,1 Prozent an IAG, Aktien im Wert von 88 Millionen Euro an die Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley abtreten. Diese Banken wurden von IAG beauftragt, die Käufe sowohl auf dem britischen als auch auf dem spanischen Markt durchzuführen.

Mit diesem Aktienrückkauf plant IAG, insgesamt bis zu 319,4 Millionen eigene Stammaktien zurückzukaufen, was etwa 6,4 Prozent des Aktienkapitals der Gesellschaft entspricht. Die erworbenen Anteile sollen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre, eingezogen werden, während Qatar Airways ihre Beteiligung an IAG stabil halten will.

Die IAG, zu der Airlines wie British Airways, Iberia und Vueling gehören, führt das Rückkaufprogramm unter anderem aufgrund starker Geschäftsergebnisse ein: Im dritten Quartal 2024 wurde ein operativer Gewinn von zwei Milliarden Euro gemeldet, eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg wird von IAG-Chef Luis Gallego auf die Fokussierung auf die Kernmärkte in Europa und dem transatlantischen Raum zurückgeführt, während Asien aufgrund des russischen Luftraumverbots und des Wettbewerbs durch chinesische Airlines derzeit keine Priorität genießt.

Gallego betonte das Vertrauen in die IAG-Strategie und erklärte, das Rückkaufprogramm solle langfristige Aktionärsrenditen sichern. Die starke Finanzlage des Unternehmens soll durch den gezielten Einsatz der Mittel weiter gefestigt werden.

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