Das israelische Staatsflugzeug „Wing of Zion“ ist am vergangenen Wochenende auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) gelandet. Die Verlegung der Maschine erfolgte unmittelbar nach der Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den USA und dem Iran.
Nach offiziellen Angaben aus deutschen Regierungskreisen erfolgte die Landung auf ausdrücklichen Wunsch der israelischen Führung, um das hochspezialisierte Luftfahrzeug außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone im Nahen Osten in Sicherheit zu bringen. Die Boeing 767 mit dem Kennzeichen 4X-ISR parkt derzeit auf einem gesicherten Bereich des Vorfelds unter verstärkten Schutzvorkehrungen der Berliner Polizei und des Sicherheitsdienstes.
Flugdaten-Analysen des Portals Flightradar zeigen, dass die Maschine am Samstagnachmittag in Israel startete und zunächst mehrere Stunden über dem Mittelmeer kreiste, bevor sie den Kurs Richtung Deutschland einschlug. Diese Flugroute gilt als Standardverfahren, um bei unklarer Bedrohungslage im heimischen Luftraum Zeit zu gewinnen und Anweisungen abzuwarten. Die Landung am BER erfolgte schließlich am späten Samstagabend. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel sensible staatliche Infrastruktur ins Ausland verlagert; bereits in früheren Konfliktphasen wurden strategisch wichtige Fluggeräte zum Schutz vor Raketenangriffen präventiv auf befreundeten Flughäfen stationiert.
Die „Wing of Zion“ dient dem israelischen Staatspräsidenten und dem Ministerpräsidenten für diplomatische Missionen und ist mit modernsten Raketenabwehrsystemen sowie verschlüsselter Kommunikationstechnik ausgestattet. Die Wahl des Standorts Berlin unterstreicht die engen sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Während der Flughafen BER und die israelische Botschaft offizielle Stellungnahmen zum genauen Aufenthaltstitel und der Dauer der Stationierung ablehnen, berichten Insider von einer engen Abstimmung zwischen dem Bundeskanzleramt unter Friedrich Merz und der israelischen Regierung. Die Maschine wird am BER technisch gewartet und bleibt in ständiger Einsatzbereitschaft für eine etwaige Rückkehr oder Evakuierungsflüge.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Hauptstadtflughafen wurden infolge der Stationierung diskret hochgefahren. Der Bereich um den Abstellplatz der Boeing ist weiträumig abgesperrt und wird von bewaffneten Kräften überwacht. Da der Iran seit dem Wochenende verstärkt Ziele in Israel unter Beschuss nimmt, gilt die Rückkehr des Regierungsfliegers in den heimischen Luftraum vorerst als zu riskant. Die Stationierung in Deutschland bietet der israelischen Führung zudem eine logistische Basis in Europa, sollte die diplomatische Reisetätigkeit trotz der Kriegswirren fortgesetzt werden müssen. Experten gehen davon aus, dass die Maschine so lange in Berlin verbleibt, bis eine stabile Waffenruhe oder eine signifikante Entspannung der Luftraumüberwachung im Nahen Osten eintritt.