Die Kanarischen Inseln haben im zweiten Quartal dieses Jahres touristische Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Nach Angaben des Statistikinstituts Istac verteilten sich die Einnahmen hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria, die zusammen für zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich waren. Trotz der steigenden Einnahmen sank jedoch das durchschnittliche Tagesbudget pro Gast von 167 auf 158 Euro.
Unterschiede zeigten sich auch nach Herkunftsländern: Gäste aus der Schweiz gaben mit durchschnittlich 174 Euro pro Tag am meisten aus. Dahingegen bildeten italienische Besucher mit 122 Euro das Schlußlicht. Die meisten Touristen übernachteten in Hotels, die mit einem Anteil von 58 Prozent die wichtigste Unterkunftsform blieben.
Ein bemerkenswerter Trend ist die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern; über 70 Prozent der Urlauber waren bereits zuvor auf den Inseln. Knapp die Hälfte der Touristen nutzte Pauschalreiseangebote mit Transport und Unterkunft.