Lufthansa Cargo hat einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der umfassenden Modernisierung ihres Luftfrachtdrehkreuzes am Frankfurter Flughafen erreicht. Die erste Phase des neuen Lufthansa Cargo Campus (LCCevo) ist abgeschlossen, und die ersten neuen Büroräume des Hauptquartiers sind bezugsfertig. Die Fertigstellung der Flächen ist Teil eines 600 Millionen Euro schweren Infrastrukturprojekts, das die Frachtairline bis 2030 am Standort realisiert.
Die offizielle Bauabnahme des ersten revitalisierten Gebäudes durch die zuständige Behörde ist für Mitte Dezember angesetzt. Unmittelbar danach sollen die ersten 60 modernen Büroarbeitsplätze in Betrieb genommen werden. Das Gesamtprojekt umfasst neue Büroflächen von 10.000 Quadratmetern und wird in drei weiteren Bauabschnitten sukzessive fortgesetzt. Die zweite Phase ist bereits für den Herbst 2026 geplant, während die vollständige Fertigstellung bis Anfang 2028 erfolgen soll. Mit der Modernisierung bekennt sich Lufthansa Cargo nachdrücklich zum Luftfrachtstandort und Heimatdrehkreuz in Hessen.
Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass das neue Headquarter mehr als nur ein Gebäude sei; es sei ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Unternehmens und des Standortes Frankfurt. Die modernen Arbeitsflächen sollen Raum für Kollaboration, Innovation und Wachstum schaffen und die Ambitionen des Unternehmens unterstreichen, die Luftfracht von morgen zu gestalten. Das als „LCCevo“ bezeichnete Programm ist mit einer Gesamtinvestitionssumme von 600 Millionen Euro das derzeit größte Infrastrukturprojekt der Lufthansa Group.
Bis 2030 wird das bestehende Lufthansa Cargo Center auf einer Gesamtfläche von 330.000 Quadratmetern – was der Fläche von 46 Fußballfeldern entspricht – grundlegend modernisiert. Ein Kernstück der Baumaßnahmen, die im laufenden 24-Stunden-Betrieb stattfinden, ist der Bau eines 42 Meter hohen Hochregallagers, eines der höchsten Gebäude am Frankfurter Flughafen. Lufthansa Cargo strebt damit an, zukünftig den modernsten Luftfrachtstandort Europas zu betreiben und seine globale Wettbewerbsposition zu festigen.