Malta verschärft die Einreisebestimmungen

Flughafen Luqa (Foto: Jan Gruber).
Flughafen Luqa (Foto: Jan Gruber).

Malta verschärft die Einreisebestimmungen

Flughafen Luqa (Foto: Jan Gruber).
Werbung

Die Republik Malta wird am Freitag um Mitternacht neue Richtlinien für die Einreise umsetzen. Die Herkunftsländer werden nun in drei Gruppen eingeteilt, wobei noch nicht veröffentlicht wurde auf welcher Liste sich Österreich, Deutschland und die Schweiz befinden werden.

Für jene Staaten, die “grün” eingestuft werden, gibt es auch weiterhin keine Beschränkungen. Lediglich das Locator-Formular und eine Erklärung, dass man sich in den letzten 14 Tagen nur in grün eingereihten Staaten aufgehalten hat, müssen ausgefüllt und unterschrieben werden. Bis zum heutigen Tag befinden sich Österreich und Deutschland auf der “grünen Liste”. Ob das so bleiben wird, soll in den nächsten Tagen, jedenfalls vor Freitag veröffentlicht werden.

Jene Länder, die Malta als “rot” einstuft, werden mit Reiseverboten belegt. Das hat zur Folge, dass Flugverbindungen, die in Staaten, die sich auf der roten Liste befinden, untersagt werden. Auch die Einreise auf anderen Wegen, beispielsweise mit dem Schiff, ist dann unmöglich. Der Mittelmeerstaat will die Liste der “roten Staaten” im Laufe dieser Woche überarbeiten und jedenfalls vor Freitag veröffentlichen.

Neu ist eine Zwischenstufe, die als “amber list” bezeichnet wird. In diese werden Staaten aufgenommen, die aus Sicht der maltesischen Gesundheitsbehörden genau zwischen grün und rot sind. Passagiere, die aus diesen Staaten einreisen wollen, müssen ab Freitag einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Andernfalls wird die Einreise verweigern. Welche Länder als “amber” eingestuft werden, soll in den nächsten Tagen, jedenfalls vor Freitag veröffentlicht werden.

In der Republik Malta werden die Corona-Maßnahmen wieder verschärft. So müssen beispielsweise Diskotheken und Bars ab Freitag wieder schließen. In Restaurants muss der Mindestabstand zwischen Tischen auf zwei Meter erhöht werden. Auch sind sämtliche Menschenansammlungen mit mehr als 15 Personen dann untersagt. Die Regierung reagierte damit auf steigende Fallzahlen, die auch stark von Flüchtlingsbooten voller Infizierter beeinflusst sind. Zuletzt wurde seitens der Ärzte gar mit einem Streik gedroht, so die Regierung nicht weitere Maßnahmen ergreifen sollte. Die Neueinstufung der Herkunftsländer soll nach Möglichkeit noch im Laufe des Tages, allenfalls jedoch vor Freitag, seitens der Behörden veröffentlicht werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung