Die Gewerkschaft SIMA hat für die Mitarbeiter des Bodenabfertigers Menzies in Portugal neue Streiks angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen sich über einen ausgedehnten Zeitraum vom 3. September bis zum 2. Januar 2026 erstrecken und alle nationalen Flughäfen des Landes betreffen.
Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Anhebung der Grundgehälter über den nationalen Mindestlohn von 870 Euro sowie die Bezahlung von Nachtschichten. Die Gewerkschaft argumentiert, daß die derzeitigen Gehälter nicht den rechtlichen Vorgaben entsprechen würden. Der Konflikt folgt auf bereits in den Sommermonaten durchgeführte Arbeitsniederlegungen.
Die Streiks sind in periodischen Blöcken geplant und sollen auch lange Wochenenden sowie die Feiertage um Weihnachten und Neujahr umfassen. Die Arbeitsniederlegungen zielen auf eine maximale Störung des Flugverkehrs an den portugiesischen Flughäfen ab.
Menzies seinerseits hat erklärt, daß die Absage früherer Streiks nicht das Ergebnis einer Verhandlung oder eines Zugeständnisses gewesen sei. Die Position des Unternehmens bleibe unverändert. Der Konflikt, der die Bodenabfertigung betrifft, unterstreicht die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Luftfahrtbranche.