Flughafen Podgorica (Foto: VillaK).
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Montenegro will Airlines mit Subventionen anlocken

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Montenegro plant die Einführung subventionierter Flugverbindungen im Rahmen einer sogenannten Public Service Obligation (PSO). Ziel dieser Maßnahme ist es, ganzjährige Flugdienste auf Strecken zu gewährleisten, die als wesentlich für die wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Landes erachtet werden. Die Gesetzesänderung, die dies ermöglichen soll, wird derzeit im Parlament geprüft.

Die Regierung betont, dass es sich hierbei nicht um eine Subventionierung von Fluggesellschaften handle, sondern um eine Investition in die Konnektivität Montenegros, um das Land wettbewerbsfähiger und zugänglicher zu machen und sich an die EU-Praktiken anzupassen. Das Verkehrsministerium hat bereits Brüssel als eine der in Frage kommenden PSO-Strecken genannt. Hauptziel ist die Verbesserung der Fluganbindung, insbesondere außerhalb der Hauptsaison, um den Tourismus zu stärken, der einen erheblichen Anteil am montenegrinischen Bruttoinlandsprodukt ausmacht.

Der Geschäftsführer der Flughäfen Montenegros, Roko Tolić, befürwortet die Initiative. Er wies jedoch darauf hin, dass die Auswahl der Strecken, die tatsächlich von öffentlichem Interesse sind und bei denen der Markt keine ganzjährige Bedienung rechtfertigt, eine Herausforderung darstellt. Die ausgewählten Strecken müssten der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden. Tolić merkte an, dass die nationale Fluggesellschaft Air Montenegro von diesem Modell am meisten profitieren dürfte, da sie als einzige im Land ansässige Fluggesellschaft bei Ausschreibungen für subventionierte Strecken in einer guten Ausgangsposition sei.

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