Newark: Funkenschlag während Start von United-B777

Boeing 777-200 (Foto: V1Images.com/Kevin Rowett).
Boeing 777-200 (Foto: V1Images.com/Kevin Rowett).

Newark: Funkenschlag während Start von United-B777

Boeing 777-200 (Foto: V1Images.com/Kevin Rowett).
Werbung

Eigentlich wollte United Airlines am Donnerstag, den 21. September 2022, mit der N787UA von Newark nach Sao Paulo fliegen. Während dem Start der Boeing 777 ist aus noch ungeklärter Ursache starker Funkenschlag im Bereich der linken Tragfläche entstanden.

Der Kapitän entschied sich aus Sicherheitsgründen für eine Rücklandung. Zuvor musste das Langstreckenflugzeug einige Runden über dem Atlantik drehen. Währenddessen wurde auch Treibstoff abgelassen, um das Gewicht für die bevorstehende Landung zu senken. Rund 1,5 Stunden nach dem Start landete die N787UA sicher auf dem Newark Airport.

Videos, die von Augenzeugen zufällig aufgenommen wurden, zeigen den deutlichen Funkenschlag während dem Aufsteigen von United-Airlines-Flug UA149. Offensichtlich handelt es sich nicht nur um bloße Funken, sondern es dürften sich Teile der oberen Tragfläche oder aber des Rumpfes gelöst haben. In sozialen Medien kursieren einige Fotos von Metallteilen, die zu Boden gegangen sind. Im eingebetteten Video ist auch ein glühender Gegenstand, der auf ein Autodach fällt, zu sehen.

Die Ursache für den Zwischenfall ist noch völlig unklar. Es handelt sich aber nicht um den ersten Vorfall mit Boeing 777 von United Airlines. In der Vergangenheit gab es schon so einiges. U.S.-amerikanische Medien spekulieren einen Zusammenhang mit dem Umstand, dass der Carrier einige Einheiten betreibt, die weit über 30 Jahre alt sind. Die NTSB hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, so dass deren erster Zwischenbericht abzuwarten ist.

Brandmeldeanlage auf Flug von Frankfurt nach San Francisco defekt

Am 20. September 2022 geriet United-Airlines-Flug UA927 auf dem Weg von Frankfurt am Main nach San Francisco ebenfalls in technische Schwierigkeiten. Die Maschine musste nach London-Heathrow ausweichen. Eingesetzt wurde die Boeing 777-300 mit der Registrierung N2135U.

Die Cockpitcrew stellte rund 230 Meilen von London entfernt ein Triebwerksproblem fest. Konkret funktionierte die Brandmeldeanlage eines GE90-Triebwerks nicht oder nicht so wie es sein sollte. Der Kapitän entschied sich zum Abbruch des Langstreckenflugs nach San Francisco. In London-Heathrow wurde eine außerplanmäßige Landung eingelegt. Zuvor musste die N2135U Treibstoff ablassen, da andernfalls das Gewicht zu hoch gewesen wäre.

Laut United Airlines wurden die Passagiere auf andere Flugverbindungen umgebucht. Das betroffene Flugzeug wurde von Technikern umfangreich untersucht. Am 21. September 2022 wurde das Langstreckenflugzeug dann als UA3048 nach Chicago-ORD geflogen. Dort wurde ein weiterer, noch nicht näher bekannter Defekt festgestellt, denn der Weiterflug nach San Francisco ist massiv verspätet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung