Flagge der Niederlande (Foto: Unsplash/João GuimarãesI).
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Niederlande schaffen Reisewarnungen ab und verschärfen gleichzeitig

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Die Niederlande schaffen Reisewarnungen für EU-Staaten, die hohe Inzidenzen aufweisen, komplett ab. Die Regierung erklärte, dass das System der Siebentagesinzidenzen nicht mehr zeitgemäß ist, da in Europa mittlerweile ein weiter Impffortschritt erreicht wurde.

Weiters wäre es unverhältnismäßig Reisewarnungen allein an Inzidenzen festzunageln, wenn gleichzeitig die Belegung der Krankenhäuser niedrig ist. Praktische Folgen hat das aber nicht, denn ab 8. August 2021 ist die Einreise in die Niederlande aus Gebieten mit hoher Inzidenz quarantänefrei nur noch für Geimpfte möglich. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorweisen. Hierzu kündigt das Gesundheitsministerium entsprechende Kontrollen an den Grenzen an. Der Umstand, dass man die Reisewarnungen abschafft und damit argumentiert, dass die bloßen Inzidenzen nicht aussagekräftig sind und gleichzeitig unter Berufung auf Inzidenzen die Einreisebestimmungen verschärft, erscheint paradox.

Die Bundesrepublik Deutschland stuft die Niederlande als so genanntes Hochinzidenzgebiet ein. Für Geimpfte und Genese hat das defacto keine Folgen, jedoch kann es bei allen anderen zu Quarantäne mit der Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen führen. Österreich beabsichtigt für Personen, die weder vollständig geimpft sind, noch einen negativen PCR-Test vorweisen können, verpflichtende PCR-Abstriche bei der Einreise vorzunehmen. Der genaue Zeitpunkt der Umsetzung ist noch offen.

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