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Niederösterreich-Card startet mit Rekordangebot in die neue Saison

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Die Niederösterreich-Card geht am 1. April 2026 in ihre 21. Saison und präsentiert mit insgesamt 369 Ausflugszielen das umfangreichste Portfolio ihrer Geschichte. Bei der offiziellen Vorstellung in St. Pölten verwies Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf die stabilen Erfolgszahlen des Vorjahres: Bis Ende Februar 2026 wurden rund 235.000 Karten ausgegeben, die zu etwa 1,7 Millionen Nutzungen führten.

Ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Strategie ist die verstärkte Bewerbung von Kurzurlauben, da mittlerweile rund 30 Prozent der Kartenbesitzer ihren Ausflug mit mindestens einer Übernachtung kombinieren. Dies stützt das Ziel der Niederösterreich Werbung, das Bundesland als Ganzjahresdestination zu etablieren und die Wertschöpfung in der Region nachhaltig zu steigern.

Für die Periode 2026/27 wurden 17 neue Partner in das Programm aufgenommen, darunter Freizeiteinrichtungen wie der Trampolinpark Leobendorf, das Flugmuseum Aviaticum in Wiener Neustadt sowie mehrere Freibäder in Gablitz, Kilb und Retz. Ein kultureller Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Niederösterreichischen Landesausstellung in Amstetten/Mauer sowie auf speziellen Stadttouren anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von St. Pölten als Landeshauptstadt. Trotz teils schwieriger Witterungsbedingungen in den vergangenen Sommermonaten erwies sich die Karte als stabilisierender Faktor für die teilnehmenden Betriebe, wobei die Nutzungsfrequenz insbesondere in den Wintermonaten Dezember und Januar deutlich zugenommen hat.

Finanziell bleibt das Modell für die Zielgruppen aus Niederösterreich und Wien attraktiv, wobei die Stammkundenquote bei beachtlichen 66 Prozent liegt. Laut Reinhard Karl, stellvertretender Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, ermöglicht die Karte bei voller Ausnutzung aller Angebote eine Ersparnis von über 4.000 Euro. Technisch wird die Saison durch den neuen digitalen Assistenten „Cardi“ begleitet, der die Nutzer bei der Ausflugsplanung unterstützt. Im Vorverkauf wurden bereits über 60.000 Karten abgesetzt, was das anhaltend hohe Interesse an diesem regionalen Tourismusinstrument unterstreicht.

Der Vertrieb erfolgt über ein breites Netzwerk, das neben einer eigenen App und einem Online-Shop auch Trafiken, Raiffeisenbanken und OMV-Tankstellen umfasst. Mit Preisen ab 85 Euro für Erwachsene im Vorverkauf positioniert sich die Niederösterreich-Card weiterhin als preiswertes Einstiegsmodell für den heimischen Freizeitmarkt. Durch die Einbindung von Zielen in angrenzenden Bundesländern wie Wien, der Steiermark und dem Burgenland wird zudem ein überregionales Publikum angesprochen, wobei rund ein Drittel der Nutzer aus der Bundeshauptstadt stammt.

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