Am Flughafen Palma de Mallorca kam es zu einem Sicherheitszwischenfall mit einer Boeing 737-800 der irischen Fluggesellschaft Ryanair.
Der Flug mit der Nummer FR2051 befand sich auf dem Weg von Madrid in die balearische Hauptstadt, als die Besatzung einen möglichen Brand an Bord meldete und eine Notlandung einleitete. Die Fluglotsen reagierten umgehend und räumten dem betroffenen Flugzeug absolute Priorität ein. Andere anfliegende Maschinen mussten Warteschleifen einnehmen, während die Landesequenz für die Ryanair-Maschine verkürzt wurde, um eine schnellstmögliche Bodenberührung zu gewährleisten.
Die Maschine mit der Registrierung EI-DYA setzte schließlich sicher auf der Landebahn 06L auf. Unmittelbar nach der Landung wurde das Flugzeug von den Rettungskräften und der Flughafenfeuerwehr in Empfang genommen und einer gründlichen Inspektion unterzogen. Während der laufenden Sicherheitsüberprüfungen kam es kurzzeitig zu operativen Anpassungen im Flugplan des Flughafens Palma de Mallorca, da die betroffene Piste vorübergehend gesperrt werden musste. Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug jedoch ohne Verletzungen verlassen.
Nach einer detaillierten technischen Untersuchung durch die zuständigen Behörden und Techniker konnte Entwarnung gegeben werden. Es wurde kein Feuer oder Rauch an Bord festgestellt. Die Ermittlungen ergaben, dass eine Fehlfunktion im Brandmeldesystem des Flugzeugs den Fehlalarm ausgelöst hatte. Solche technischen Defekte in der Sensorik führen im Luftverkehr standardmäßig zur Einleitung von Notfallprotokollen, um jedes Risiko für die Insassen auszuschließen. Das Flugzeug blieb für weitere Wartungsarbeiten zunächst am Boden in Palma stationiert.
Der Flughafenbetrieb konnte bereits kurze Zeit nach dem Zwischenfall wieder vollständig normalisiert werden. Die spanische Luftsicherheitsbehörde wertet den Vorfall routinemäßig aus, um die Zuverlässigkeit der technischen Komponenten zu prüfen. Da Madrid-Palma eine der am stärksten frequentierten Routen im spanischen Inlandsverkehr ist, waren von den kurzzeitigen Verzögerungen auch mehrere Anschlussflüge anderer Fluggesellschaften betroffen. Ryanair stellte für die Weiterreise oder den Rückflug der Maschine gegebenenfalls Ersatzkapazitäten bereit.