Stau (Foto: ÖAMTC/Wilhelm Bauer).
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ÖAMTC prognostiziert massive Verkehrsbelastung rund um das Formel-1-Wochenende in Spielberg

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Das bevorstehende Rennwochenende der Formel 1 vom 26. bis 28. Juni 2026 auf dem Red Bull Ring in Spielberg wird laut aktuellen Prognosen des Verkehrsclubs ÖAMTC zu einer extremen Belastungsprobe für das regionale und überregionale Straßennetz in Österreich führen. Zehntausende Motorsportfans reisen in das steirische Murtal, was bereits ab Mitte der Woche zu erheblichen Verkehrsspitzen führen wird.

Vor allem am Rennsonntag wird Autofahrern dringend empfohlen, eine frühzeitige Abreise einzuplanen und beträchtliche Zeitpolster mitzubringen, da die Zufahrten zu den kostenlosen Parkflächen im Nahbereich der Rennstrecke rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Der Mobilitätsclub verstärkt für die Dauer der Großveranstaltung seine Pannenhilfe vor Ort, um liegengebliebene Fahrzeuge zügig von den Hauptverkehrsadern zu entfernen.

Die Anreise zum Veranstaltungsgelände erfolgt primär über die Murtal Schnellstraße (S36) und die dortigen Abfahrten Knittelfeld West, Zeltweg Ost und Zeltweg West. Ein eigens installiertes, farbcodiertes Leitsystem lenkt die Besucher abhängig von ihrer Ticketkategorie zu den zugewiesenen Stellflächen, wobei die Exekutive die Verkehrsleitung unterstützt. Für Campinggäste wurden separate Areale eingerichtet, für die eine Anreise bereits am Mittwoch oder Donnerstag angeraten wird, um die Verkehrsströme zu entflechten. Die kritischste Verkehrsphase wird laut den langjährigen Erfahrungen der Experten nach dem Ende des Hauptrennens am Sonntag erwartet, wenn die Abreise fast aller Zuschauer gleichzeitig einsetzt und unvermeidbare Staus auf der S36 sowie den nachgelagerten Routen auslöst.

Zusätzliches Staubedürfnis ortet der Verkehrsclub auf den Fernverbindungen, insbesondere auf der Semmering Schnellstraße (S6) in Fahrtrichtung Wien, wo der Kolonnenverkehr voraussichtlich bis weit in die Nacht anhalten wird. Verschärft wird die Situation auf der S6 durch zwei aktive Tunnelbaustellen im Bereich Spital und Ganzstein. Auch auf der Pyhrn Autobahn (A9) müssen Autofahrer im Bereich der Arbeitszonen zwischen Gratkorn Süd und dem Knoten Deutschfeistritz sowie zwischen Kammern und Traboch mit erheblichem Zeitverlust rechnen. Auf der Süd Autobahn (A2) ist zudem vor dem Herzogbergtunnel mit temporären Blockabfertigungen zu kalkulieren, weshalb Transitreisenden ohne Bezug zur Veranstaltung eine großräumige Umfahrung des Murtal-Bereichs empfohlen wird.

Als Entlastung für das Straßennetz verweisen die Organisatoren und der Verkehrsclub auf ein umfassendes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Hierzu zählen verstärkte Zugverbindungen zum Bahnhof Knittelfeld, von wo aus kostenlose Shuttlebusse direkt zum Red Bull Ring verkehren, sowie überregionale Busshuttles aus mehreren österreichischen Bundesländern. Für die Kombination aus Pkw-Anreise und Fahrradnutzung steht zudem ein zentraler Park-and-Bike-Platz bei der Therme Fohnsdorf bereit, von dem aus beschilderte Radwege direkt zum Ringgelände führen.

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