Flagge der Volksrepublik China (Foto: Pixabay).
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Österreich lässt wieder chinesische Reisegruppen einreisen

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Seit Mitte der vergangenen Woche gestattet Österreich chinesischen Reisegruppen wieder die Einreise. Zuvor war dies seit dem Beginn der Corona-Pandemie untersagt. Individualreisende durften jedoch schon wesentlich früher einreisen. 

Chinesische Touristen waren 2019 für 1,5 Millionen Nächtigungen verantwortlich und damit stärkster asiatischer Fernmarkt. Im Jahr 2020 gab es durch die Corona-bedingten Einschränkungen einen Rückgang von 92 Prozent, 2021 sogar um 98 Prozent der Nächtigungen. Allein 2019 nahm Österreichs Tourismus 280 Millionen Euro durch chinesische Gäste ein, das Fernbleiben chinesischer Gruppen hat in den letzten Jahren zu großen Einbußen von oftmals sehr zahlungskräftigen Gästen geführt. Davon war besonders der Städte- sowie Kulturtourismus betroffen, zumal Sehenswürdigkeiten, das Kulturangebot sowie die Naturlandschaften die Hauptmotive chinesischer Gäste für einen Österreich-Urlaub sind. 

Während Individualreisende schon längere Zeit uneingeschränkt nach Österreich einreisen konnten, waren Gruppenreisen bislang noch nicht möglich. „Der österreichische Tourismus profitiert insbesondere von den chinesischen Gruppenreisen, weshalb wir uns auf bilaterale Ebene stets um einen uneingeschränkten Reiseverkehr zwischen China und Österreich bemüht haben. In diesem Sinne möchte ich mich auch bei Außenminister Alexander Schallenberg für seine Bemühungen in dieser Sache bedanken“, so Kraus-Winkler. 

„China ist als größter asiatischer Herkunftsmarkt für den österreichischen Tourismus von enormer Bedeutung. Mit dem Wegfall der letzten Einschränkungen fallen auch die Wettbewerbsnachteile gegenüber jenen Ländern, die bereits vor Österreich für chinesische Gruppenreisen offen waren und lassen die Branche wieder aufatmen“, zeigt sich Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler erfreut. 

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