Die Reiselust der Österreicher ist zurückgekehrt: Laut dem aktuellen Urlaubsbarometer planen 76 Prozent der Befragten in diesem Sommer eine Reise. Dies stellt den höchsten Wert seit dem Ende der Corona-Pandemie dar. Besonders populär sind dabei Urlaube in Italien, Österreich und Kroatien.
Die bevorzugte Reisedauer liegt bei zwei Wochen, das Auto bleibt das meistgenutzte Verkehrsmittel für die Anreise, und das durchschnittliche Reisebudget der Österreicher beträgt 2.584 Euro, womit sie im europäischen Vergleich zu den ausgabefreudigeren Urlaubern zählen. Allerdings trüben Faktoren wie die hohe Inflation, persönliche oder familiäre Gründe sowie der Klimawandel die ungetrübte Vorfreude auf den Urlaub. Auch geopolitische Spannungen beeinflussen die Reisepläne.
Bei der Wahl des Urlaubsziels spielen diese genannten Faktoren ebenfalls eine Rolle. Während 60 Prozent der Befragten ihren Sommerurlaub in Europa verbringen möchten, sind Italien, Österreich und Kroatien die Top-Destinationen. Neue Reisetrends wie „Slow Tourism“ und die Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Urlaubsplanung gewinnen ebenfalls an Bedeutung, wobei sich aktuell 13 Prozent der Österreicher bei der Urlaubsvorbereitung von KI unterstützen lassen.