Ensemble (Foto: Alexander Ch. Wulz).
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Oper Burg Gars feiert erfolgreiche „La Traviata“-Premiere

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Die Oper Burg Gars hat am Samstagabend mit Giuseppe Verdis Musikdrama „La Traviata“ einen weiteren großen Publikumserfolg gefeiert. Unter der Intendanz von Clemens Unterreiner und der Regie von Cornelius Obonya und Carolin Pienkos gelang eine mit großer Begeisterung aufgenommene Premiere. Das Orchester wurde von Maestro Levente Török schwungvoll geführt, und ein gefeiertes Ensemble präsentierte sich mit zahlreichen überzeugenden Rollendebüts. Clemens Unterreiner zeigte sich am Premierenabend dankbar und glücklich über den „sommerlichen Kulturgenuß auf höchstem Niveau“ beim größten akustisch unverstärkten Freiluft-Opernfestival Österreichs.

Zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur folgten der Einladung des Intendanten. Unter den Anwesenden befanden sich Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die die Opernsaison feierlich eröffnete, sowie Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und diverse Botschafter, darunter US-Botschafterin Kami Witmer und Chinas Botschafterin Qi Mei. Auch bekannte Persönlichkeiten aus der österreichischen Kunst- und Gesellschaftsszene, wie Hotellegende Elisabeth Gürtler und Sängerin Marika Lichter, genossen Verdis Operndrama inmitten der historischen Burgmauern der Babenberger-Burg.

Auf der von Devin McDonough konzipierten Bühne und in Kostümen von Laura Madgé Hörmann begeisterte das Ensemble. Angeführt wurde es von Starsopranistin Hila Fahima, die ihr internationales „Traviata“-Rollendebüt gab, und dem aufstrebenden kroatischen Tenor Filip Filipović, der sein Österreich-Debüt als vielschichtiges Liebespaar Violetta und Alfredo feierte. Beide Solisten zeigten sich von der besonderen Atmosphäre des Spielortes unter freiem Himmel angetan. Auch in den weiteren Rollen wartete Intendant Unterreiner mit Top-Stimmen auf, darunter Volksopernbariton KS Morten Frank Larsen als Giorgio Germont und Staatsopernbaß Evgeny Solodovnikov als Doktor Grenvil, die das Premierenpublikum mit stimmlicher und darstellerischer Hingabe in ihren Bann zogen.

In seiner zweiten Spielzeit als Intendant wird KS Clemens Unterreiner erstmals auch selbst als Sänger in einer Garser Opernproduktion zu erleben sein. Er übernimmt die Partie des Giorgio Germont an den drei letzten Vorstellungsabenden der Spielzeit (29. Juli, 31. Juli und 2. August). Diese Aufführungen werden zusätzlich mit einer live Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten, ein in Österreich einzigartiges inklusives Kulturangebot. Die Regisseure Carolin Pienkos und Cornelius Obonya schwärmten von der Naturkulisse der Burg Gars, die das Bühnenbild des Stückes auf eine zusätzliche Ebene hebe und die Fantasie der Zuschauer anrege. Der lange anhaltende Applaus und das restlos ausverkaufte Haus bildeten den Schlußpunkt einer gelungenen Premiere, die anschließend mit dem Ensemble und den Gästen bis in die frühen Morgenstunden auf der Festwiese gefeiert wurde.

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