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Pakistan: Finanzlage von PIA weiterhin stark angespannt

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Die angeschlagene Finanzlage bei Pakistan International Airlines hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft. Zeitweise hat man Treibstoff nur noch gegen sofortige Barzahlung erhalten, denn der Mineralölkonzern, mit dem man einen Vertrag hat, verweigerte die Lieferung auf Rechnung.

Die Folge daraus: Viele Flüge mussten gestrichen werden. Vertragspartner von Pakistan International Airlines ist die staatliche Pakistan State Oil. Es kommt öfters vor, dass dieser Konzern kurzfristig die Belieferung auf sofortige Barzahlung umstellt, denn die Fluggesellschaft soll laut lokalen Medien häufiger Schulden anhäufen.

Es wurde zwischenzeitlich zwar eine Zahlungsvereinbarung geschlossen, jedoch hat diese auch zur Folge, dass Pakistan International nicht mehr an so viel Kerosin wie für den regulären Flugbetrieb benötigt, kommt. Man musste daher den Betrieb weiter einschränken. Erst kürzlich haben staatsnahe Banken der Airline ein Darlehen gewährt. Dem Vernehmen nach wurde dieses hauptsächlich zur Begleichung von Lohnschulden verwendet.

Das Geld soll aber nicht ausreichen, denn nun wurde bekannt, dass sich die Geschäftsleitung sowohl an das Finanzministerium als auch an Kreditinstitute gewandt hat und um einen weiteren Notkredit gebeten hat. Ohne diesen könnte man den Flugbetrieb auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Die Regierung will kein frisches Geld bereitstellen, jedoch signalisiert man, dass man eine Staatshaftung für Kredite, die von Banken vergeben werde, möglicherweise eingehen könnte.

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