Gericht im Richardhof (Foto: Adrian Almasan i.A.V. The First Thought GmbH).
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Richardhof in Gumpoldskirchen startet neue Gourmet-Menüreihe

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Der Richardhof in Gumpoldskirchen erweitert sein gastronomisches Profil und führt ab dem 28. März 2026 eine exklusive, monatliche Gourmet-Menüreihe ein. Unter der Leitung der Betreiber Isabella und Michael Funk, die den Betrieb im April 2024 übernommen haben, setzt das Haus verstärkt auf eine gehobene, erlebnisorientierte Kulinarik.

Den Auftakt der Serie bildet das Menü „Frühlingserwachen“, bei dem Küchenchef Matthias Birnbach saisonale Akzente mit modernen Techniken verbindet. Das Angebot umfasst wahlweise drei oder vier Gänge und wird durch eine optionale Weinbegleitung aus der Thermenregion ergänzt. Damit positioniert sich der historische Hof, der ursprünglich im 19. Jahrhundert als landwirtschaftliches Zentrum von Heinrich Drasche-Wartinberg errichtet wurde, als kulinarische Destination im Wienerwald.

Die neue Ausrichtung wird durch aktuelle Bewertungen in namhaften Gastronomieführern gestützt. Im „Falstaff Restaurant- & Gasthausguide 2026“ erreichte der Richardhof eine Bewertung von 85 Punkten, was die Beständigkeit der Küchenleistung unterstreicht. Das Menü zum Auftakt präsentiert Gerichte wie Bärlauchraviolo mit flüssigem Eigelbkern oder rosa Kalbsrücken im Shisoblatt. Diese kreative Linie markiert eine Weiterentwicklung des traditionellen Angebots, für das der Hof seit seiner Revitalisierung in den 1970er-Jahren bekannt ist. Während das klassische Backhendl weiterhin als Referenz an die Geschichte des Hauses auf der Karte bleibt, zielt das neue Format auf ein Publikum ab, das gezielt nach zeitgenössischen Interpretation regionaler Produkte sucht.

Zusätzliche Recherchen zur Standortgeschichte verdeutlichen die Transformation des Richardhofs von einem herrschaftlichen Gutshof zu einem vielseitigen Freizeit- und Gastronomieareal. Gelegen an der Grenze zwischen Gumpoldskirchen und Mödling, profitiert der Betrieb von der direkten Anbindung an Wanderwege und die Weinbauregion, was ihn zu einem zentralen Ausflugsziel im Nahbereich von Wien macht. Die Einführung der Menüabende am letzten Wochenende im Monat soll die Auslastung in den Abendstunden stärken und den Richardhof als Fixpunkt für Gourmets in Niederösterreich etablieren. Die Preisgestaltung von 59 bis 65 Euro für das mehrgängige Menü ordnet den Betrieb im gehobenen Mittelfeld der regionalen Gastronomie ein.

Die strategische Neuausrichtung unter dem Pächterpaar Funk umfasst neben dem Abendgeschäft auch einen regelmäßigen Sonntagsbrunch sowie die Nutzung der Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Durch die Kooperation mit lokalen Winzern wird zudem die regionale Identität des Hauses betont. Mit der Kombination aus historischer Substanz und einer modernisierten Küchenführung reagiert der Richardhof auf den Trend zur Event-Gastronomie, bei der neben der Verpflegung auch das inszenierte Genusserlebnis im Vordergrund steht. Die monatliche Menüfolge erlaubt es der Küche, flexibel auf die Verfügbarkeit frischer Zutaten zu reagieren und das kulinarische Niveau sukzessive zu steigern.

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