Boeing 737-800 Winglet (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair kündigt neue Salzburg-Route an: Birmingham

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Die irische Fluggesellschaft Ryanair nimmt im Winterflugplan 2025 eine neue Verbindung vom Salzburger Flughafen nach Birmingham in Großbritannien auf. Ab dem 6. Dezember 2025 wird die Strecke einmal pro Woche bedient. Die Ankündigung ist Teil des erweiterten Winterprogramms der Airline für Österreich. Neben der neuen Destination Birmingham bietet Ryanair vom Salzburger Airport bereits Verbindungen nach Alicante, Dublin, Manchester und London Stansted an.

Unmittelbar verbunden mit der Vorstellung der neuen Route ist die erneute und scharfe Kritik von Ryanair an der österreichischen Regierung. Der Billigflieger forderte die Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier. Laut Unternehmensangaben bremsen diese „übermäßig hohen und nicht wettbewerbsfähigen Zugangskosten“ die Erholung des österreichischen Luftverkehrs, der im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen von vor der Coronakrise noch nicht wieder erreicht habe.

Die Forderung reiht sich in eine Reihe ähnlicher Appelle von Ryanair und anderen Fluggesellschaften ein. Erst kürzlich hatte Ryanair bekanntgegeben, als Reaktion auf die hohen Steuern und Flughafengebühren in Wien drei Flugzeuge aus der österreichischen Hauptstadt abzuziehen und drei dortige Routen für den Winterflugplan 2025 zu streichen. Der Konkurrent Wizz Air hatte zuvor sogar die Schließung seiner Basis in Wien angekündigt und ebenfalls gestiegene Kosten als Begründung genannt. Das österreichische Verkehrsministerium betont in diesem Zusammenhang, dass Gebühren und Abgaben im Rahmen der EU-Regularien festgelegt seien.

Trotz der angespannten Situation bekräftigte Ryanair sein Engagement für die österreichischen Regionalflughäfen. Man sei bereit, das jährliche Passagieraufkommen in Österreich von derzeit sieben Millionen auf zwölf Millionen Fluggäste bis zum Jahr 2030 zu steigern. Diese Wachstumsprognose sei jedoch an die Abschaffung der Luftverkehrssteuer geknüpft, um den Luftfahrtstandort Österreich im europäischen Wettbewerb wieder attraktiver zu gestalten. Ryanair verwies auf europäische Beispiele wie die Slowakei, Ungarn, Schweden und Regionen in Italien, die entsprechende Steuern bereits abgeschafft hätten.

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