Die skandinavische Fluggesellschaft SAS und die kanadische WestJet haben eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung unterzeichnet, die die Reiseverbindungen zwischen Skandinavien und Kanada deutlich stärken soll. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Zugang zu den Netzwerken beider Fluggesellschaften zu erweitern und die Abwicklung transatlantischer Reisen zu vereinfachen.
Im Rahmen des neuen Abkommens können SAS-Kunden über den Toronto Pearson International Airport oder über die US-Gateways von SAS mehr als zehn kanadische Destinationen erreichen, darunter Vancouver, Calgary und Halifax. Reisende benötigen dafür nur ein einziges Ticket, und das Gepäck wird durchgehend zum Zielort gecheckt. Im Gegenzug erhalten WestJet-Passagiere Zugang zu den Drehkreuzen von SAS in Kopenhagen, Oslo und Stockholm sowie bequeme Weiterflugmöglichkeiten in ganz Europa.
Paul Verhagen, Chief Commercial Officer von SAS, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt, um Skandinavien noch enger mit Kanada zu verbinden. Er betonte, dass die Kooperation Kopenhagen als primäres interkontinentales Drehkreuz von SAS stärke und Reisenden auf beiden Seiten des Atlantiks eine reibungslosere Erfahrung biete. Die Zusammenarbeit profitiere auch von der hohen Zuverlässigkeit der SAS, die im Jahr 2025 mehrmals als pünktlichste Airline Europas und zweimal als pünktlichste Airline der Welt ausgezeichnet wurde.
John Weatherill, Chief Commercial Officer von WestJet, erklärte, dass die vertieften kommerziellen Beziehungen dazu beitragen werden, die wachsende kanadische Nachfrage nach Reisen nach Nordeuropa zu bedienen. Die Kooperation soll 2026 weiter ausgebaut werden, insbesondere durch Codesharing auf der neuen WestJet-Verbindung von Halifax nach Kopenhagen, die im Mai startet. Zudem planen beide Fluggesellschaften, eine Loyalitätspartnerschaft einzuführen, die gegenseitige Vorteile für Mitglieder der Vielfliegerprogramme EuroBonus und WestJet Rewards bieten soll.