Airbus A321neo (Foto: Lufthansa).
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Sicherheitsvorfall am Flughafen Athen führt zu Evakuierung von Lufthansa-Flug

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Am Morgen des 11. Mai 2026 kam es auf dem internationalen Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos zu einem Zwischenfall mit einem Airbus A321neo der Lufthansa. Die Maschine mit der Kennung D-AIEA, die als Flug LH1753 planmäßig in Richtung München gestartet war, musste bereits 13 Minuten nach dem Abheben den Steigflug abbrechen und eine sofortige Rückkehr einleiten.

Auslöser für das Manöver war eine Warnmeldung im Cockpit, die auf ein Feuer im Bereich der Hilfsturbine, der sogenannten Auxiliary Power Unit (APU) im Heck des Flugzeugs, hindeutete. Während des Anflugs meldete die Besatzung zudem eine deutliche Geruchsentwicklung im hinteren Teil der Kabine.

Nach der Landung auf der Landebahn 03L leiteten die Piloten angesichts der unklaren Gefahrenlage eine Not-Evakuierung über die Rutschen ein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Flugzeug noch auf der Rollbahn, umgeben von bereits in Bereitschaft stehenden Rettungskräften der Flughafenfeuerwehr. Laut aktuellen Berichten der griechischen Zivilluftfahrtbehörde und lokaler Medien wurden bei der Evakuierung mindestens drei Personen verletzt. Die Betroffenen wurden zur medizinischen Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht, während die restlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder im Terminal betreut wurden.

Untersuchungen durch Techniker und Brandschutzexperten vor Ort konzentrieren sich nun auf die APU, die für die Energieversorgung des Flugzeugs am Boden und in Notsituationen zuständig ist. Die betroffene D-AIEA ist ein modernes Flugzeug der „neo“-Generation, das erst vor wenigen Jahren in Dienst gestellt wurde. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt oder ein Bauteilversagen die Brandwarnung und die Rauchentwicklung ausgelöst hat. Der Vorfall führte zeitweise zu Verzögerungen im Betriebsablauf des Athener Flughafens, da die betroffene Start- und Landebahn für die Bergung der Maschine und die Reinigung der Flächen gesperrt werden musste.

Lufthansa hat den Vorfall bestätigt und betont, dass die Sicherheit der Fluggäste zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität hatte. Die Passagiere wurden auf spätere Verbindungen umgebucht oder in Hotels untergebracht. Die genaue Ursache für die Warnmeldung wird nun in Zusammenarbeit mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und den griechischen Behörden ermittelt. Dieser Vorfall unterstreicht die strikten Sicherheitsprotokolle im Luftverkehr, die selbst bei unbestätigten Warnmeldungen eine sofortige Evakuierung vorsehen, um jedes Risiko für die Insassen auszuschließen.

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