Die südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps setzt ihre Direktverbindung zwischen dem Flughafen Salzburg und der italienischen Hauptstadt Rom über die Sommersaison hinaus fort.
Der Flugbetrieb wird bis Anfang Januar 2027 aufrechterhalten und nach einer kurzen Pause ab März 2027 wieder aufgenommen. Das Flugprogramm sieht zwei wöchentliche Umläufe jeweils montags und freitags vor. Die Strecke soll sowohl den Städtetourismus aus Österreich nach Italien bedienen als auch den Inbound-Verkehr von Gästen aus Mittelitalien in das Salzburger Land unterstützen.
Nach Angaben der Vertriebs- und Aviation-Leitung am Flughafen Salzburg, Isabella Laimer, sowie der Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer zielt die Taktung auf Wochenend- und Kurztrips ab. Die Verbindung bedient neben dem Freizeittourismus auch den Geschäfts- und Kulturverkehr zwischen beiden Regionen. Der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des italienischen Marktes für den regionalen Winter- und Kulturtourismus. Zudem spielt die historische Anbindung der Erzdiözese Salzburg an Rom eine Rolle für den Pilger- und Sakraltourismus.
Eingesetzt werden auf der Route Turboprop-Maschinen vom Typ Dash 8-Q400. Der Zielflughafen Rom-Fiumicino dient dabei als internationales Drehkreuz in Südosteuropa. Am italienischen Hauptstadtweltflughafen sind umfangreiche Infrastrukturinvestitionen in Höhe von rund neun Milliarden Euro geplant, um die Gesamtkapazität des Standorts durch ein neues Terminal und eine vierte Start- und Landebahn langfristig auf bis zu 100 Millionen Passagiere pro Jahr auszubauen.
Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von Regionalflughäfen mit kleinerem Gerät wie der Dash 8-Q400 zwar Marktnischen abdecken, jedoch empfindlich auf Auslastungsschwankungen reagieren. Gegenüber Großflughäfen stehen Regionalstandorte wie Salzburg vor der Aufgabe, solche Nischenrouten außerhalb der touristischen Hauptsaison wirtschaftlich stabil zu halten. Der Erfolg des verlängerten Flugplans hängt davon ab, ob die Nachfrage auf der Strecke auch in den nachfrageschwächeren Spätherbstmonaten eine auskömmliche Sitzplatzauslastung garantiert.