Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Sommerflugplan 2023 mit heuer Wahrscheinlichkeit erneut auf Wetleases angewiesen sein, denn die Verfügbarkeit von Triebwerken, die für die Airbus A220-300-Flotte benötigt werden, ist weiterhin kompliziert.
Gegenüber dem Portal Simpleflying.com führt Firmenchef Martin Gauss aus, dass es nicht der einzige Grund ist, der Kopfzerbrechen bereitet. Airbus Canada habe weiterhin Probleme auf der Lieferkette, was sich in Form von Verzögerungen auswirkt.
Daher geht man davon aus, dass man im Sommer 2023 zu Spitzenzeiten erneut Wetlease-Flugzeuge im eigenen Flugbetrieb brauchen wird. Im Vorjahr waren zeitweise bis zu sechs eingemietete Maschinen für Air Baltic aktiv. Kurios: Selbst fliegt man mit A220-300 unter anderem im Auftrag von Swiss.