Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat die Genehmigung erhalten, ihre Aktien wieder an der New Yorker Börse (NYSE American) zu notieren. Der Handel soll voraussichtlich am 29. April wieder aufgenommen werden. Dies folgt auf eine Phase der finanziellen Restrukturierung unter Gläubigerschutz nach Chapter 11, die das Unternehmen kürzlich erfolgreich abgeschlossen hat. Die New Yorker Börse hatte den Handel mit Spirit-Aktien im November 2024 aufgrund jahrelanger Verluste, gescheiterter Fusionsversuche und hoher Schulden ausgesetzt.
Die Wiederzulassung zum Handel an der NYSE American wird als wichtiger Schritt in der laufenden Transformation von Spirit Airlines gesehen. Das Unternehmen hatte im Februar gerichtlich die Genehmigung für einen Plan zur Umwandlung von Schulden in Eigenkapital in Höhe von 795 Millionen Dollar erhalten. Spirit Airlines hatte Schulden in Höhe von rund 3,3 Milliarden Dollar angehäuft, wobei die Pandemie und ein gescheiterter Fusionsversuch mit JetBlue als Hauptursachen für die finanzielle Schieflage genannt wurden.
„Die Notierung unserer Stammaktien an der NYSE American ist ein wichtiger nächster Schritt in Spirits fortgesetzter Transformation, da wir uns weiterhin auf die Rückkehr zur Rentabilität und die Positionierung unserer Fluggesellschaft für langfristigen Erfolg konzentrieren“, erklärte Spirit-Chef Dave Davis. Das Unternehmen hatte im Zuge des Insolvenzverfahrens bereits operative Anpassungen vorgenommen und strebt nun eine nachhaltige finanzielle Basis an.
Die Wiederaufnahme des Aktienhandels könnte das Vertrauen der Investoren in die zukünftige Entwicklung von Spirit Airlines stärken, nachdem das Unternehmen die Phase der Insolvenz hinter sich gelassen hat. Es bleibt jedoch eine Herausforderung für die Fluggesellschaft, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt mit steigenden Betriebskosten wieder profitabel zu positionieren.