Frühling am DTM (Foto: Lisa Tüch/Dortmund Airport).
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Stillstand im Dortmunder Nahverkehr durch großflächigen Warnstreik

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Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag, den 2. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Hintergrund sind die aktuell festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, bei denen die Arbeitnehmervertreter deutliche Lohnsteigerungen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen fordern.

In Dortmund führt dieser Arbeitskampf zu einem vollständigen Erliegen des regulären Linienverkehrs. Betroffen sind sämtliche Stadtbahn- sowie Busverbindungen der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), was zehntausende Pendler und Schüler vorhebliche logistische Probleme stellt.

Zusätzliche Recherchen bestätigen, dass dieser Ausstand Teil einer koordinierten Streikwelle in Nordrhein-Westfalen ist. Auch in benachbarten Städten wie Bochum, Essen und Gelsenkirchen ist mit massiven Einschränkungen zu rechnen, da die Verhandlungen auf landesweiter Ebene geführt werden. Während der schienengebundene Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sowie privater Anbieter wie Eurobahn oder National Express planmäßig verkehren, entfällt der Zubringerdienst durch lokale Busse und Bahnen vollständig. Die Verkehrsbetriebe raten dringend dazu, auf das eigene Auto, Fahrräder oder alternative Mobilitätsdienstleister auszuweichen, wobei auf den Hauptverkehrsadern mit erhöhtem Stauaufkommen zu rechnen ist.

Eine Ausnahme bilden die speziellen Verkehrsanbindungen zum Flughafen Dortmund. Die Flughafen-Sonderlinien AirportExpress, AirportShuttle sowie die Linie 490 verkehren trotz des Streiks nach Plan. Diese Linien unterliegen einer eigenständigen Organisation durch den Dortmund Airport und sind somit vom Arbeitskampf bei den kommunalen Verkehrsbetrieben entkoppelt. Dennoch mahnen die Verantwortlichen des Flughafens zur Vorsicht: Reisende sollten deutlich mehr Zeit für die Anfahrt einplanen, da die Umfahrung des streikbedingten Verkehrschaos in der Innenstadt und auf den Autobahnen Zeit kosten kann.

Die Tarifparteien stehen unter erheblichem Druck, da weitere Streikmaßnahmen für die kommenden Wochen nicht ausgeschlossen werden, sollte es bei der nächsten Verhandlungsrunde zu keiner Annäherung kommen. Die Gewerkschaft betont die Notwendigkeit der Maßnahmen, um die Attraktivität der Berufe im Fahrdienst angesichts des akuten Personalmangels zu steigern. Fahrgäste werden gebeten, sich fortlaufend über digitale Auskunftssysteme und die Webseiten der Verkehrsunternehmen zu informieren, um über kurzfristige Änderungen im Bilde zu bleiben.

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