Flughafen Stockholm-Arlanda (Foto: Andreas Faessler).
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Swedavia erzielt erstmals seit Pandemiebeginn positives Jahresergebnis

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Der staatliche schwedische Flughafenbetreiber Swedavia hat für das Geschäftsjahr 2025 die Rückkehr in die Gewinnzone verkündet. Erstmals seit Ausbruch der weltweiten Coronakrise weist das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern aus, der bei 20 Millionen Schwedischen Kronen liegt. Dies entspricht einer massiven Steigerung um 273 Millionen Kronen im Vergleich zum Vorjahr, in dem noch deutliche Verluste hingenommen werden mussten. Der Nettoumsatz des Konzerns stieg im selben Zeitraum auf 6,8 Milliarden Kronen an, was die wirtschaftliche Erholung des schwedischen Luftfahrtsektors unterstreicht.

Das Passagieraufkommen an den zehn von Swedavia betriebenen Flughäfen stieg im Jahr 2025 auf insgesamt über 33 Millionen Reisende, was einem Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Treiber dieser Entwicklung war vor allem der internationale Reiseverkehr, der um 3,1 Prozent zulegte, während das Inlandsgeschäft stagnierte. Besonders der Flughafen Stockholm Arlanda profitierte von dieser Dynamik: Von den 37 neu aufgenommenen Flugverbindungen entfielen allein 23 Routen auf das wichtigste Drehkreuz des Landes. Insgesamt konnten acht neue Fluggesellschaften als Partner für das schwedische Netzwerk gewonnen werden.

Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Swedavia durch striktes Kostenmanagement und eine gezielte Stärkung der kommerziellen Erlöse, etwa durch Parkgebühren und Einzelhandelsmieten, das Betriebsergebnis auf 324 Millionen Kronen hebeln konnte. Trotz des positiven Trends bleibt die finanzielle Lage durch hohe Investitionskosten für die Modernisierung der Infrastruktur in Stockholm und Göteborg sowie durch gestiegene Zinslasten geprägt. Dennoch wertet die Konzernleitung das Ergebnis als entscheidenden Wendepunkt für die langfristige Stabilität des Unternehmens.

Die Entwicklung am schwedischen Markt spiegelt einen allgemeinen Trend im skandinavischen Luftverkehr wider, bei dem die Erholung im internationalen Segment die schwächere Binnennachfrage kompensiert. Während Geschäftsreisen innerhalb Schwedens aufgrund digitaler Kommunikationsalternativen und veränderter Reisegewohnheiten weiterhin unter dem Niveau von 2019 liegen, verzeichnen Urlaubsreisen und interkontinentale Verbindungen eine robuste Nachfrage. Für das laufende Jahr plant Swedavia eine weitere Verdichtung des Flugplans, um die Position Stockholms als führender nordischer Hub weiter auszubauen.

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