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Aeroitalia erweitert internationales Streckennetz ab Salerno im Sommer 2026

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia baut ihre Präsenz am Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi für die kommende Sommersaison 2026 aus. Ab Anfang Juli plant die Airline die Aufnahme mehrerer internationaler Direktverbindungen zu strategisch wichtigen Tourismuszielen im Mittelmeerraum. Das neue Flugprogramm umfasst saisonale Routen nach Spanien und Griechenland, die bis Anfang September bedient werden sollen. Konkret wird die Baleareninsel Ibiza einmal wöchentlich angeflogen, während für Palma de Mallorca sowie die griechischen Destinationen Mykonos und Thira auf Santorin jeweils zwei wöchentliche Rotationen vorgesehen sind. Für die Durchführung dieser neuen Strecken greift Aeroitalia auf eine operative Partnerschaft mit der griechischen Marathon Airlines zurück. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Embraer E190, die über eine Kapazität von rund 100 Sitzplätzen verfügen und sich aufgrund ihrer Reichweite und Effizienz ideal für das europäische Regionalsegment eignen. Durch das Wet-Lease-Abkommen stellt die italienische Fluggesellschaft sicher, dass sie die steigende Nachfrage nach Urlaubsreisen ab Süditalien bedienen kann, ohne die eigene Kernflotte zu überlasten. Der Flughafen Salerno, der erst kürzlich für den kommerziellen Linienverkehr umfassend modernisiert wurde, gewinnt durch diese Expansion deutlich an internationaler Bedeutung. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Aeroitalia mit diesem Schritt in direkten Wettbewerb zu anderen Billigfluganbietern tritt, die das Potenzial der Amalfiküste als Quellmarkt für Auslandsreisen erkannt haben. Die Entscheidung für Salerno als Abflughafen entlastet zudem den oft überlaufenen Flughafen Neapel und bietet Reisenden aus den Regionen Kampanien und Basilikata kürzere Anfahrtswege. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Wahl der Flugziele – Ibiza, Mykonos und Santorin – auf eine zahlungskräftige Klientel abzielt, die Wert auf Direktverbindungen zu exklusiven Ferienorten

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AeroItalia gründet eigenen Bodenabfertigungsdienst in Rom und stellt Ex-Alitalia-Personal ein

Die Fluggesellschaft AeroItalia plant, ab Februar 2026 ihren eigenen Bodenabfertigungsdienst am Flughafen Rom-Fiumicino (FCO) einzuführen. Im Zuge dieser strategischen Expansion kündigte CEO Gaetano Intrieri an, dass das Unternehmen beabsichtigt, vorrangig ehemalige Mitarbeiter der insolventen Alitalia einzustellen. Rund 2.000 Ex-Alitalia-Mitarbeiter waren von Massenentlassungen betroffen, die am 1. November 2025 in Kraft traten, wodurch sie auch den Zugang zu den italienischen Lohnsicherungsmitteln des CIGS-Systems (Cassa Integrazione Guadagni Straordinaria) verloren. Die Gründung des eigenen Abfertigungsunternehmens wird als notwendiger Schritt für das geplante Wachstum der Airline am Standort Rom gesehen. AeroItalia plant, ihre Präsenz am Fiumicino Airport im Jahr 2026 erheblich auszubauen. Die Flotte soll um sieben Flugzeuge erweitert werden, um die tägliche Anzahl der Flüge zu erhöhen. Intrieri betonte, dass diese Expansion eine „wundervolle Gelegenheit“ biete, Fachkräfte der Branche, die derzeit arbeitslos sind, wieder in Beschäftigung zu bringen. Die hohe Zahl der betroffenen Alitalia-Mitarbeiter – viele von ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung – stellt ein großes Potenzial für die neue Serviceeinheit von AeroItalia dar. Die Massenentlassungen der letzten verbliebenen Alitalia-Belegschaft stellen das endgültige Ende des ehemaligen italienischen Flagcarriers dar, dessen Flugbetrieb bereits im Oktober 2021 eingestellt wurde. Die Betroffenen, darunter viele mit langer Betriebszugehörigkeit, hatten über mehrere Jahre hinweg die Unterstützung der italienischen Lohnsicherung (CIGS) erhalten, deren Fristen nun endgültig ausgelaufen sind. Die Initiative von AeroItalia wird daher von Branchenkennern als eine bedeutende Chance gesehen, einen Teil der hochspezialisierten Arbeitskräfte am wichtigsten italienischen Flughafen zu halten. AeroItalia, die 2022 gegründet wurde, fokussiert sich auf das Segment der Regionalflüge und Verbindungen von kleineren und mittleren

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Linate-Slots: Aeroitalia fordert Neuverteilung der früheren Alitalia-Kapazitäten

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia plant einen juristischen Vorstoß, um Zugang zu begehrten Start- und Landerechten (Slots) am Mailänder Stadtflughafen Linate zu erhalten. Das Unternehmen, das künftig unter der Marke Air Italy auftreten will, hat angekündigt, Beschwerde bei der italienischen Wettbewerbsbehörde sowie bei der EU-Kommission einzuleichen. Kern des Streits ist die automatische Übernahme der früheren Alitalia-Slots durch die Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Aeroitalia-Chef Gaetano Intrieri argumentiert, dass ITA Airways, da es stets seine rechtliche und wirtschaftliche Diskontinuität zu Alitalia betone, keinen Anspruch auf die sofortige Übertragung der Slots habe. Nach seiner Auffassung hätten die Zeitnischen an den Slot-Koordinator Assoclearance zurückfallen und im Zuge einer wettbewerbsorientierten Verteilung neu zugeteilt werden müssen. Intrieri äußerte gegenüber der Zeitung la Repubblica, es sei sein Recht und seine Pflicht, die Interessen seines Unternehmens in dieser Angelegenheit zu verteidigen. Der Vorstoß von Aeroitalia ist ein weiterer Höhepunkt in einem andauernden Rechtsstreit zwischen den beiden italienischen Fluggesellschaften. Bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen, unter anderem über die Markenrechte und Domains von Alitalia. Die Slot-Problematik gewinnt zusätzliche Brisanz im Kontext der geplanten Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa-Gruppe. Auch hier hatte die EU-Kommission im Vorfeld bereits die Abgabe von Slots an rivalisierende Fluggesellschaften an den Flughäfen Rom und Mailand gefordert, um den Wettbewerb zu sichern. Der Ausgang der nun angestrengten Beschwerden von Aeroitalia ist jedoch noch offen.

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Aus Aeroitalia wird Air Italy

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia sieht sich gezwungen, ihren Namen und Markenauftritt zu ändern. Ein Gericht hatte entschieden, daß die bisherige Bezeichnung und das Erscheinungsbild der Airline zu nah an der Markenidentität der früheren Alitalia angelehnt seien. Die Markenrechte der Alitalia liegen bei der staatlich kontrollierten Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Firmenchef Gaetano Intrieri bestätigte der italienischen Zeitung La Repubblica, daß Aeroitalia künftig unter dem Namen Air Italy am Markt auftreten werde. Intrieri begründet diesen Schritt damit, daß der Markenname Air Italy seiner Einschätzung nach wieder frei verfügbar sei. Die gleichnamige sardinische Fluggesellschaft, die diesen Namen zuvor trug und zeitweise dem Qatar Airways-Konzern gehörte, hatte ihren Flugbetrieb bereits im Februar 2020 eingestellt. Die Verwendung des Namens Air Italy würde somit eine juristische Auseinandersetzung mit der ITA Airways vermeiden. Trotz der gerichtlichen Beanstandungen will Aeroitalia das markante Trikolore-Design – die Farben der italienischen Flagge – beibehalten. Das Design soll jedoch in modifizierter Form zum Einsatz kommen. Die Aeroitalia hatte ihren Betrieb 2022 aufgenommen und bedient hauptsächlich nationale und europäische Strecken. Mit der erzwungenen Namensänderung reagiert die junge Fluggesellschaft auf den fortwährenden Druck etablierter Marktteilnehmer, die ihre Markenrechte verteidigen.

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Skyalps fliegt wieder mit vier Dash 8-400

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre Flotte mit der Wiederindienststellung einer vierten De Havilland Canada Dash 8-400 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-SOP traf am 29. Juli 2025 am Heimatflughafen in Bozen ein, nachdem es längere Zeit in Mönchengladbach abgestellt war. Mit diesem Zuwachs verfügt Skyalps nun wieder über vier eigene Flugzeuge für den regulären Betrieb, was in etwa 50 Prozent der Kapazität vor einem Betriebsstopp im Februar 2025 entspricht. Der Betriebsstopp wurde durch eine Überprüfung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC ausgelöst. Im Zuge dieser Kontrolle wurde ein Betrug durch einen Wartungsangestellten aufgedeckt, der zu temporären Einschränkungen im Flugbetrieb der Airline führte. Die Wiederinbetriebnahme der vierten Dash 8-400 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Flottengröße und operativen Kapazität. Nach der damaligen Prüfung konnte Skyalps den Flugbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten und war gezwungen, das Streckennetz anzupassen. Um den Flugbetrieb in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hat Skyalps weiterhin auf Wet-Lease-Flugzeuge zurückgegriffen. Aktuell sind zwei ATR 72-600 der Fluggesellschaft Aeroitalia sowie eine Dash 8-400 von Luxwing und eine Embraer E195 von Marathon Airlines für Skyalps im Einsatz. Der Wet-Lease-Betrieb, bei dem Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung gemietet werden, ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Mittel, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die sukzessive Reaktivierung der eigenen Flotte zeigt, daß die Fluggesellschaft bestrebt ist, ihre operative Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Die neuen Kapazitäten erlauben Skyalps, ihr Streckennetz ab Bozen wieder stabiler und ohne externe Unterstützung zu bedienen. Die Airline, die sich auf Verbindungen zu deutschen und europäischen Zielen spezialisiert hat, kann somit

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Condor beendet Rom-Palermo-Flugverbindung vorzeitig

Die Fluggesellschaft Condor stellt ihre Flugverbindung zwischen Rom und Palermo früher als geplant ein. Der letzte Flug von Palermo findet bereits am 20. August 2025 statt, wie das Unternehmen bestätigte. Die Strecke wird auch im kommenden Sommer 2026 nicht mehr in den Flugplan aufgenommen. Die Route wurde erst im April 2025 als Weiterführung der Flüge zwischen Frankfurt und Rom eingeführt. Eine Sprecherin der Airline erklärte, daß Condor ihre Kapazitäten regelmäßig an die Nachfrage auf den Strecken anpasse, um ein attraktives und bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Branchenbeobachtern zufolge sah sich die Verbindung in Italien starker Konkurrenz durch etablierte Fluggesellschaften wie Ita Airways, Ryanair und Aeroitalia ausgesetzt. Condor bediente die Strecke nur einmal täglich. Anstatt auf die Verbindung zwischen Rom und Palermo zu setzen, richtet Condor ihre Strategie auf andere Ziele aus. Ab Mai 2026 wird die Airline ihr City-Streckennetz um die Städte Barcelona, Budapest und Venedig erweitern. Damit will die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf nachgefragte Routen fokussieren. Bereits im Winter 2025/2026 hat Condor die Frequenzen zu verschiedenen Städtezielen, wie München, Hamburg und Berlin, sowie zu europäischen Metropolen wie Mailand, Paris und Prag erhöht. Die strategische Neuausrichtung von Condor ist Teil eines breiteren Trends in der Luftfahrtbranche, in der Fluggesellschaften ihre Routennetzwerke dynamisch anpassen. Mit dem Fokus auf sogenannte „City-Verbindungen“ tritt Condor verstärkt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa Group, die auf diesen Strecken stark vertreten ist. Der Ausbau der City-Ziele soll auch die Anbindung an das Langstreckennetz von Condor verbessern.

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Aeroitalia plant Verkauf seiner insolventen Tochter Aeroitalia Regional bis Ende 2025

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia beabsichtigt, ihre ruhende und insolvente Tochtergesellschaft Aeroitalia Regional bis zum Ende des Jahres 2025 zu verkaufen. Dies teilte der Geschäftsführer von Aeroitalia, Gaetano Intrieri, dem Luftfahrtnachrichtenportal ch-aviation mit. Die Regionalfluggesellschaft, die früher unter dem Namen AirConnect operierte, soll potentiellen Käufern angeboten werden, sobald ihr Restrukturierungsprozess abgeschlossen ist, was voraussichtlich bis Ende dieses Jahres der Fall sein wird. Vier Interessenten für Aeroitalia Regional Laut Intrieri zeigen derzeit vier Parteien Interesse am Kauf von Aeroitalia Regional. Die endgültige Entscheidung über den Verkauf soll jedoch erst nach Abschluß der Restrukturierung getroffen werden. Im vergangenen Jahr gab es in italienischen Medien Berichte, wonach das Start-up Aerolinee Siciliane Aeroitalia Regional übernommen habe, um den eigenen Markteintritt zu beschleunigen und die Notwendigkeit einer eigenen Zertifizierung zu umgehen. Intrieri dementierte dies jedoch und erklärte, daß das Start-up nie ein bindendes Angebot zur Übernahme der Regionaltochter abgegeben habe. Zuletzt betrieb Aeroitalia Regional zuvor zwei Flugzeuge des Typs ATR72-600, die später an die Hauptfluggesellschaft übertragen wurden. Aktuell verfügt die Gesellschaft über keine aktiven Flugzeuge in ihrer Flotte. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hatte das Air Operator Certificate (AOC) der Fluggesellschaft am 7. November 2024 ausgesetzt, wobei der genaue Grund für diese Entscheidung nicht bekannt gegeben wurde. Das Zertifikat ist weiterhin suspendiert, wurde aber nicht widerrufen. Das Unternehmen trat im Januar 2025 aufgrund seiner Unfähigkeit, steigende Schulden zu bedienen, in ein Insolvenzreorganisationsverfahren ein. AirConnects kurzer Flug und die Übernahme durch Aeroitalia Aeroitalia Regional ging aus der rumänischen Fluggesellschaft AirConnect hervor, welche 2021 gegründet wurde und im März 2023

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Aeroitalia plant Flottenerweiterung und neue Strecken ab Frühjahr 2025

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia wird ihre Flotte in den kommenden Monaten erweitern und neue Verbindungen aufnehmen. Bis Ende April soll das zehnte Flugzeug des Typs Boeing 737-800 zur Flotte stoßen, ein elftes ist für Mai vorgesehen. Dies gab der Geschäftsführer von Aeroitalia, Gaetano Intrieri, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AGEEI bekannt. Die neuen Maschinen sollen vorrangig für den Ausbau der Flugverbindungen zur italienischen Insel Sardinien genutzt werden. Aeroitalia betreibt derzeit hauptsächlich Flüge innerhalb Italiens und zu ausgewählten internationalen Zielen. Die Fluggesellschaft ist einer der Hauptakteure bei der sogenannten territorialen Anbindung Sardiniens. Dieses System sichert die Erreichbarkeit der Insel durch spezielle Flugverbindungen, die von der italienischen Regierung reguliert werden. Die neuen Maschinen sollen die Kapazitäten auf diesen Strecken erhöhen und die Frequenzen zwischen Sardinien und dem italienischen Festland ausbauen. Darüber hinaus kündigte Aeroitalia die Einführung neuer internationaler Routen an. Ab dem Frühjahr 2025 werden Direktflüge von Rom-Fiumicino in die tschechische Stadt Brno und in die polnische Stadt Lublin aufgenommen. Zudem sollen die Verbindungen nach Bacău und Bukarest in Rumänien wieder in den Flugplan aufgenommen werden. Aeroitalia setzt dabei auf die Nachfrage nach Flügen zwischen Italien und osteuropäischen Zielen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Die Airline, die 2022 ihren Betrieb aufnahm, setzt auf eine Mischung aus Inlands- und internationalen Verbindungen. Neben Rom-Fiumicino zählen auch Flughäfen wie Mailand-Bergamo und Cagliari zu den wichtigsten Drehkreuzen des Unternehmens. Mit der geplanten Flottenerweiterung und den neuen Strecken will Aeroitalia ihre Position im italienischen Luftverkehr weiter stärken.

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Aeroitalia startet neue Inlandsstrecke zwischen Rom und Mailand

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia nimmt zum 26. Januar 2025 eine neue Inlandsstrecke auf. Ab diesem Datum wird die Airline regelmäßige Flüge zwischen dem Flughafen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa anbieten. Laut dem Portal Italia Vola plant Aeroitalia bis zu drei tägliche Flüge, was insgesamt 18 Verbindungen pro Woche ergibt. Diese Maßnahme erweitert das Streckenangebot der Airline und zielt darauf ab, die Nachfrage auf der wichtigen Verbindung zwischen den beiden größten Städten Italiens zu bedienen. Aeroitalia setzt auf eine Flotte von insgesamt 15 Flugzeugen, bestehend aus neun Boeing 737-800, zwei Boeing 737-400, zwei Airbus A319 und zwei ATR 72. Die Airline hat sich mit dieser Expansion das Ziel gesetzt, ihre Marktposition im italienischen Flugverkehr weiter auszubauen und den Wettbewerb mit anderen inländischen Fluggesellschaften zu stärken. Die neuen Flüge bieten den Passagieren eine zusätzliche Möglichkeit, zwischen Rom und Mailand zu reisen, was für Geschäftsreisende sowie Touristen von Interesse sein dürfte.

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Genehmigung verweigert: Spannungen zwischen Tunesien und Aeroitalia

Die überraschende Entscheidung der tunesischen Behörden, den Erstflug von AeroItalia zwischen Catania und Tunis am 18. Dezember 2023 zu blockieren, wirft Fragen über die Hintergründe und Auswirkungen des Vorfalls auf. AeroItalia, eine junge Fluggesellschaft mit Sitz in Rom, hatte mit dieser Verbindung eine neue Route etablieren wollen. Doch die einseitige Entscheidung Tunesiens, die Landung in Tunis zu verweigern, sorgte nicht nur für Verwirrung, sondern auch für Unmut auf Seiten der Airline und der betroffenen Passagiere. Geplant waren zweiwöchentliche Flüge zwischen Catania, einer Stadt auf der italienischen Insel Sizilien, und der tunesischen Hauptstadt Tunis. Doch der erste Flug wurde kurzfristig abgesagt, da die tunesischen Behörden die Landung verweigerten. Laut AeroItalia sei diese Entscheidung „nicht rechtzeitig mitgeteilt“ worden, wodurch Passagiere vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Stattdessen schlugen die tunesischen Behörden alternative Landemöglichkeiten auf anderen Flughäfen vor, allerdings nicht in Tunis. Die Fluggesellschaft bezeichnete diesen Vorschlag als „absurd“, da die Hauptstadt Tunesiens das zentrale Ziel der Route darstellt und eine Verlagerung auf andere Flughäfen logistisch wie wirtschaftlich unpraktikabel sei. Reaktionen der beteiligten Parteien AeroItalia zeigte sich überrascht und verärgert über die Blockade. Ugo Calvosa, Executive Vice President der Airline, erklärte, die Situation sei noch immer ungeklärt. Bis zum 29. Dezember 2023 war es der Fluggesellschaft nicht möglich, die geplanten Verbindungen aufzunehmen. Versuche, die tunesische Zivilluftfahrtbehörde (OACA) zur Klärung der Angelegenheit zu bewegen, blieben bislang ergebnislos. Die tunesischen Behörden äußerten sich bislang nicht öffentlich zu den genauen Gründen für das Flugverbot. Es bleibt unklar, ob regulatorische oder politische Faktoren eine Rolle spielen könnten. Das

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