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Jetblue kündigt auch New York JFK-London Gatwick an

Ursprünglich wurde nur kommuniziert, dass Jetblue nach London-Heathrow fliegen wird. Firmenchef Robin Hayes hat nun die Katze aus dem Sack gelassen: Auch Gatwick wird mit New York JFK verbunden. Damit wird der Billigflieger die beiden größten Airports des Vereinigten Königreichs mit Airbus A321LR anfliegen. Der erste Langstreckenflug in der Firmengeschichte ist für den 11. August 2021 angekündigt. Die ab Boston geplante London-Strecke soll erst im Sommer 2022 eröffnet werden. Ursprünglich wollte Jetblue diese bereits im Herbst 201 aufnehmen. Der Carrier begründete die Entscheidung nicht näher. Während die Heathrow-Flüge bereits am 11. August 2021 aufgenommen werden, wurde der Starttermin für Gatwick auf den 29. September 2021 festgelegt. Tickets sind bereits im Verkauf und können für einen langen Zeitraum im Voraus gebucht werden. Jetblue ist jedenfalls davon überzeugt, dass die Dual-Strategie in London der richtige Weg sein soll.

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Finnair: ATR-Flotte soll mit HEPA-Filtern ausgestattet werden

Die Fluggesellschaft verpasst ihrer ATR-Turboprop-Flotte ein Update. HEPA-Filter erfahren derzeit im Zuge umfassender Corona-Hygienemaßnahmen eine große Nachfrage. Sie kommen bei zahlreichen Luftreinigungssystemen zum Einsatz, um Pollen, Milben, aber auch Viren aus der Raumluft abzuscheiden. Die Airbus- und Embraer-Flugzeuge von Finnair sind bereits mit HEPA-Filtern ausgestattet. Jetzt sind die ATR-Flugzeuge an der Reihe, bis Anfang 2022 soll die Installation abgeschlossen sein. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten, hatte für uns immer schon höchste Priorität. Durch die Einführung von HEPA-Filtern in unserer ATR-Flotte erhöhen wir die Hygienestandards in unseren ATR-Flugzeugen“, sagt Juha Ojala, Vizepräsident von Finnair Technical Operations

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Für Wizz Air: Kiew-Schuljany verlängert die Piste

Normalerweise fliegt die Billigfluggesellschaft Wizz Air in Kiew ausschließlich den innerstädtischen Airport Schuljany an. Dort unterhält man eine Basis, während man dem größeren, aber wesentlich weiter entfernten Flughafen Borispil fernbleibt. Das ändert sich ab 1. Juni 2021. Der Ableger Wizz Air Abu Dhabi wird eine Nonstop-Verbindung nach Borispil aufnehmen. Der Grund dafür ist aber nicht, dass der Lowcoster nun den größeren Airport attraktiver findet, sondern die Maschinen des Typs Airbus A321neo würden in Schuljany Restriktionen unterliegen. Daher wird ausschließlich diese Route ab KBP angeboten. Allerdings handelt es sich um eine Übergangslösung, denn Wizz Air Abu Dhabi will in Zukunft die Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ab Kiew-Schujany anbieten. Dazu muss der Airport aber die Piste verlängern und genau das kündigte Flughafendirektor Denis Kostrzhevsky an. Die Runway 08/26 soll von 2.310 Meter auf etwa 2.800 Meter verlängert werden. Gleichzeitig wird man den Belag vollständig erneuern und ein CAT II-ILS-Anflugsystem installieren. Die Gesamtkosten beziffert Kostrzhevsky mit etwa 181 Millionen U.S.-Dollar. Aufgrund der Bauarbeiten wird der Flughafen Kiew-Schuljany voraussichtlich im Jahr 2023 für bis zu neun Monate schließen. Anschließend soll der Einsatz von Maschinen des Typs A321neo ohne Einschränkungen möglich sein. Wizz Air Abu Dhabi wird dann das Flugangebot auf den innerstädtischen Airport verlagern.

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Smartlynx Malta flottet drei A330-300 ein

Die Fluggesellschaft SmartLynx Airlines Malta entwickelt sich weiter zum Frachtspezialisten innerhalb der Firmengruppe. Der Carrier gab bekannt, dass ab Ende Juni 2021 drei Airbus A330-300 zur Flotte stoßen werden. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagiermaschinen, die zu so genannten Preightern „umgebaut“ wurden. Eine vollständige Konvertierung ist – zumindest momentan – nicht vorgesehen. Die Flotte von Smartlynx Malta besteht derzeit aus je einem A320 und einem A321. In Kürze sollen zwei A321-200P2F (Frachter) hinzukommen. Diese Maschinen werden für den Logistikkonzern DHL eingesetzt. „Wir wissen, dass der Langstreckenfrachtmarkt irgendwann wieder auf das Niveau vor COVID zurückkehren wird. Daher plant SmartLynx Airlines, das Airbus A330-Flugzeug zu diesem Zeitpunkt wieder für Langstrecken-Passagierflüge einzusetzen. Wir glauben, dass unsere kostengünstige Struktur und hohe Effizienz es uns ermöglichen werden, Wettbewerb für Marktveteranen zu schaffen“, so Firmenchef Zygimantas Surintas.

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Malta: Fly & Cruise vor Neustart im Juli 2021

Das Konzept von Cruise & Fly wurde im April 2017 eingeführt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden auf dem Malta International Airport in diesem ersten Jahr rund 100.000 Passagiere befördert. Der Donnerstag war P & O Cruises gewidmet, bei denen das Kreuzfahrtschiff Oceana am Kreuzfahrthafen von Valletta festgemacht hatte. Der Sonntag war der deutsche Tag mit einer Flut von TUI-Flugzeugen, die hektisch in die LMML flogen und Passagiere an Bord des Flaggschiffs Mein Schiff von Tui Cruises brachten. Die Synergie zwischen dem internationalen Flughafen Malta und dem Kreuzfahrthafen Valletta hatte zu einem nahtlosen Service geführt, der von den Passagieren sehr geschätzt wurde. Die Pandemie hatte das Cruise & Fly-Konzept jedoch Anfang 2020 vollständig zum Erliegen gebracht, als die Nachfrage versiegte und die Tourismusbranche unter Druck geriet. Der Service, der jetzt in Fly & Cruise umbenannt wurde, kehrt im Juli nach einer fast 15-monatigen Pause zurück. Viking Cruises hat zwei seiner Kreuzfahrtschiffe im Grand Harbour stationiert. Dies sind das Wikingermeer und die Wikinger-Venus. Es scheint, dass Lufthansa Charterflüge mit der A350-900 von Newark aus durchführen wird, um geimpfte amerikanische Touristen auf die Insel zu bringen. Sie bleiben in der Blase und begeben sich danach auf ihre Mittelmeerkreuzfahrt. Während einer Pressekonferenz gab Tourismusminister Clayton Bartolo bekannt, dass bei diesem neuen Flug- und Kreuzfahrtbetrieb zusammen mit Viking Cruises 150.000 Passagiere über den internationalen Flughafen Malta fliegen sollten. Interessanterweise machen die Kreuzfahrtschiffe auch auf Gozo Halt, bevor sie weiter nach Kroatien, Griechenland und Italien fahren. Die Lufthansa scheint ihre überschüssigen Langstreckenkapazitäten zu nutzen,

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32 neue Strecken: Wizz Air kündigt Basis in Rom-FCO an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air errichtet auf dem Flughafen Rom-Fiumicino eine weitere Basis. Es handelt sich um den fünften Stützpunkt in Italien. Der Carrier kündigt gleichzeitig die Aufnahme von 32 neuen Strecken an. Wizz Air steuert in Rom beide Flughäfen an. Auch ab Wien bietet man sowohl Ciampino als auch Fiumicino an und liefert sich einen harten Konkurrenzkampf mit Ryanair, denn auch dieser Anbieter hat beide Airports Roms ab der österreichischen Hauptstadt im Angebot. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass Wizz Air keine neuen Österreich-Strecken ab FCO angekündigt hat. In Fiumicino wird der ungarische Billigflieger vorerst vier Airbus A321neo stationieren. Mit diesen sollen 32 Destinationen in 19 Ländern angeflogen werden. Die nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht über die angekündigten Neuaufnahmen. Neue Wizz-Air-Strecken ab Rom-FCO auf einen Blick: Destination Frequenz Aufnahme Alexandria 2 18.07.2021 Antalya 2 15.07.2021 Bodrum 2 18.07.2021 Casablanca 2 16.07.2021 Constanta 2 02.07.2021 Korfu 2 02.07.2021 Dubrovnik 3 01.07.2021 Eindhoven 4 02.07.2021 Faro 2 04.07.2021 Fuerteventura 2 15.07.2021 Heraklion 3 16.07.2021 Hurghada 2 17.07.2021 Keflavik 3 16.07.2021 Kharkiv 2 18.07.2021 Larnaca 3 01.07.2021 Liverpool 3 01.07.2021 London Luton 7 01.07.2021 Marrakesch 2 02.11.2021 Mykonos 3 01.07.2021 Nizza 4 02.07.2021 Prag 4 02.07.2021 Pristina 2 18.07.2021 Santorini 3 01.07.2021 Satu Mare 2 17.07.2021 Sharm El Sheikh 2 17.07.2021 Sofia 4 16.07.2021 Split 3 02.07.2021 Tallinn 2 02.07.2021 Tel Aviv 3 16.07.2021 Teneriffa Süd 2 03.07.2021 Tirgu Mures 3 01.07.2021 Zakynthos 3 15.07.2021

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Toulouse: Airbus nimmt Arbeiten an Endlinie für A320-Familie wieder auf

Airbus wittert ein Ende der Corona-Krise. Der europäische Flugzeugbauer nimmt den Bau einer neuen Endmontage-Linie für die A320-Familie wieder auf. In dem bisherigen A380-Werk in Toulouse soll von Ende 2022 an auch die Langversion Airbus A321 gefertigt werden, wie der europäische Boeing-Rivale am Mittwoch mitteilte. Bisher baut Airbus die A321 und deren Neuauflage A321neo nur in Hamburg und im US-amerikanischen Werk in Mobile (Alabama). Airbus hatte den Bau der neuen Montagelinie wegen der Corona-Krise im vergangenen Jahr zunächst auf Eis gelegt und die Flugzeugproduktion deutlich zurückgefahren.  Nun rechnet Airbus aber mit einer anziehenden Nachfrage und treibt den Umbau der Hallen in Toulouse wieder voran, in denen früher der Großraum-Jet Airbus A380 montiert worden war. Von den Kurzstrecken-Flugzeugen der A320-Familie könnten irgendwann zwischen 2023 und 2025 wieder so viele gebaut werden wie vor der Krise, teilte der französisch-deutsche Konzern am Mittwoch mit. Die A320-Familie ist mit über 15.500 an mehr als 320 Kunden verkauften Flugzeugen und einem Auftragsbestand von über 5.650 Flugzeugen das meistverkaufte Verkehrsflugzeug der Welt.

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Bari: Wizz Air kündigt erste Linate-Strecke an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit 1. Juli 2021 einen zweiten Airbus A321neo auf dem italienischen Flughafen Bari stationieren. Gleichzeitig nimmt der Carrier acht neue Strecken ab diesem Airport auf. Darunter befindet sich eine Inlandsstrecke nach Mailand-Linate. Diese soll bis zu zweimal täglich bedient werden. Damit wird Wizz Air erstmals in der Firmengeschichte den innerstädtischen Mailänder Flughafen ansteuern. Im Zuge einer Neuverteilung kam Wizz Air nebst Austrian Airlines, Ryanair, Easyjet und Air Dolomiti an die begehrten Start- und Landerechte. Ab Bari wird der ungarische Billigflieger die Ziele Treviso, Luton, Basel, Korfu, Mykonos und Tel Aviv aufnehmen. Die Konzernschwester Wizz Air Abu Dhabi wird Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufnehmen. Die zuletzt genannte Strecke ist für den 21. November 2021 angekündigt. Wizz Air unterhält insgesamt vier Bases in Italien.

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MUC: Turkish Airlines Cargo eröffnet neue Frachtverbindung nach Istanbul

Für den schnellen Gütertransport von München nach Istanbul – und per Weiterflug zu vielen asiatischen Zielen – gibt es ab sofort einen neuen Liniendienst. Turkish Airlines Cargo hat jetzt erstmals eine wöchentliche Frachtverbindung von Bayern zum Bosporus eröffnet.  Auf der neuen Cargostrecke setzt die türkische Fluggesellschaft Frachtmaschinen vom Typ Airbus A330F ein. Bei der bayerischen Wirtschaft und den Logistikunternehmen stößt der neue Frachtdienst laut eigenen Angaben auf große Resonanz – die Eröffnungsflüge von und nach Istanbul waren mit jeweils 50 Tonnen Frachtgut bereits voll ausgelastet. „Ich sehe hier ein enormes Nachfragepotential und könnte mir gut vorstellen, dass die Turkish Airlines ihren Fracht-Service bald mit zusätzlichen Frequenzen erweitern wird. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise im Luftverkehr ist diese Streckeneröffnung gerade jetzt ein wichtiger Vertrauensbeweis für den Luftfrachtstandort München“, erklärte Flughafenchef Jost Lammers, der die Crew des Eröffnungsflugs persönlich auf dem Fracht-Vorfeld begrüßte.

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April 2021: Airbus lieferte 45 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im April 2021 – im direkten Vergleich mit März 2021 – deutlich weniger Maschinen ausliefern. Der Hersteller teilte mit, dass man 45 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben konnte. Im März waren es noch 72 Stück. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres konnte Airbus insgesamt 170 Maschinen ausliefern. Im April 2021 zog man auch 48 Neubestellungen an Land. Gleichzeitig stornierten Kunden auch Orders für 22 Verkehrsflugzeuge. Aufgrund der Corona-Pandemie läuft die Produktion derzeit mit nur 60 Prozent der Kapazität. Bis Sommer soll diese wieder auf das Vorkrisenniveau hochgefahren werden.

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