
Zu viele Flugzeuge geleast: Norse Atlantic reicht vier Dreamliner an Air Europa weiter
Noch hat das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways keinen einzigen Langstreckenflug durchgeführt, jedoch hat man sich bereits zahlreiche Boeing Dreamliner über Leasinggeber gesichert. Offenbar zu viele, denn vier Stück gibt man nun an Air Europa ab. Immer wieder kommt es vor, dass sich Fluggesellschaften gegenseitig Flugzeuge verlasen. Fliegt der eine Carrier im Auftrag des anderen spricht man von Wetlease oder ACMI und wenn nur die Maschine vermietet wird, handelt es sich um Drylease. Norse Atlantic Airways ist Leasingnehmerin jener vier Boeing 787, die für 18 Monate an Air Europa weitergereicht werden. Es handelt sich um je zwei B787-8 und 787-9. Im Rahmen einer Sublease-Vereinbarung vermietet man diese „dry“ an den Mitbewerber Air Europa. Für beide Unternehmen ist das eine Win-Win-Situation, denn der spanische Carrier ist auf der Suche nach jungem Langstreckenfluggerät und die norwegische Fluggesellschaft hat den Bedarf an Billigflügen offensichtlich erheblich überschätzt. Norse Atlantic Airways ist im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch hat man die Zulassung für USA-Flüge bereits in der Tasche. Für die Start-up-Phase zu viele Flugzeuge geleast Selbstverständlich gibt Norse Atlantic Airways nicht direkt zu, dass man zu viele Flugzeuge geleast hat, jedoch kann man dies leicht zwischen den Zeilen herauslesen. So schreibt das Unternehmen in einer Medienerklärung unter anderem, dass der Sublease-Vertrag mit Air Europa eine „großartige Möglichkeit positiven Cashflow aus Flugzeugen generieren zu können, die in der Anlaufphase nicht voll ausgeschöpft werden können“. Mit anderen Worten: Man hat sich mehr Flugzeuge ans Bein gebunden als benötigt werden. Daher vermietet man vier Stück an Air





