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Neuer ATR-Wartungsbetrieb in Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück hat sich mit ATR Maintenance ein weiterer Wartungsbetrieb, der nun seine Dienstleistungen anbietet, angesiedelt. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die Flugzeugwartung und -reparatur, die Aufbereitung und Instandsetzung von Flugzeugteilen, die Verwertung von Flugzeugen sowie die Betreuung von temporär inaktiv abgestellten Flugzeugen. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf 40 bis 70-sitzige Turboprops des Musters ATR-Avion Transport Regional in den Varianten ATR 42 und ATR 72 sowie auf Flugzeuge aus der allgemeinen Privatluftfahrt. Mit dieser Ansiedlung werden sechs technisch hochqualifizierte Arbeitsplätze am FMO geschaffen. Jörg Peters, Geschäftsführer von ATR Maintenance, mit Firmensitz in Krefeld kommentiert: „Auf der Suche nach einem vollwertigen Standort für unseren Wartungsbetrieb ist der Flughafen Münster/Osnabrück mit seinen flexiblen Öffnungszeiten und Synergien mit anderen dort ansässigen Unternehmen eine perfekte Wahl.“

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Weihnachtsferien 2023: Nürnberg erwartet 126.600 Fluggäste

Während der Weihnachtsferien 2023 erwartet der Flughafen Nürnberg rund 126.600 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wären dies um etwa 12 Prozent mehr Reisende. Beliebteste Ferienziele sind Mallorca, das ägyptische Hurghada und Antalya in der Türkei. Stark nachgefragt sind aber auch Städteziele überall in Europa, um über die Feiertage Verwandte und Freunde zu besuchen oder die Liebsten nach Franken zu holen. Zudem gibt es eine Konzentration auf Drehkreuzverbindungen, an erster Stelle nach Istanbul, gefolgt von Frankfurt und Amsterdam. Der verkehrsreichste Reisetag wird voraussichtlich der 7. Jänner 2024 mit rund 8.600 Passagieren sein.

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SSP eröffnet Burger King im BER-Terminal 1

Im Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg hat ein Franchisenehmer eine Burger-King-Filiale eröffnet. Diese ist rund 285 Quadratmeter groß und verfügt über 120 Sitzplätze. Betreiber ist der SSP-Konzern, der bereits unter anderen Marken am BER aktiv ist. Die Eröffnung des ersten Burger King im öffentlichen Bereich des Terminal 1 ist der Auftakt zu weiteren neuen Gastronomieeinheiten am BER. Anfang 2024 wird die SSP-Gruppe einen zweiten Burger King im Food Court hinter den Sicherheitskontrollen des Flughafens eröffnen. Ein zweiter Starbucks, ebenfalls betrieben von der SSP, wird das Gastroangebot im Food Court im kommenden Jahr zusätzlich ergänzen. Vorausgegangen war der Vergabe ein EU-Konzessionsvergabeverfahrens, in dem die Konzessionen zum Betreiben von vier gastronomischen Flächen im Terminal 1 des Flughafens BER vergeben wurden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der international bekannten Marke Burger King das gastronomische Angebot am BER für Fluggäste und Besucher im Bereich Fast Food erweitern können. Mit SSP haben wir als Betreiber einen international erfahrenen und erfolgreichen Food and Beverage Partner, der mit den Marken Burger King und Starbucks das Angebot am BER sehr gut ergänzt“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Vereinigung Cockpit droht mit Pilotenstreik bei Discover Airlines

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit droht damit, dass bei Discover Airlines noch vor Weihnachten 2023 zu einem Warnstreik aufgerufen werden könnte. Die Verhandlungen würden sich in einer Sackgasse befinden. In einer Medienmitteilung schreibt die VC, dass man die jüngsten Verhandlungen als Hinhaltetaktik empfindet. Bislang gibt es bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines keine Tarifverträge. „Die Vereinigung Cockpit muss in dieser Situation feststellen, dass der Arbeitgeber anscheinend ein Signal der Entschlossenheit, für angemessene Tarifbedingungen zu kämpfen, braucht. Die Vereinigung Cockpit will die Verhandlungen wieder in Gang bekommen und sieht sich gezwungen, mit einem Warnstreik den Forderungen nach echten und verlässlichen Verhandlungen Nachdruck zu verleihen. Ein Warnstreik kann kurzfristig – auch noch vor Weihnachten – erfolgen. Die Geschäftsführung von Discover ist eindringlich aufgefordert, die Forderungen nach erstmaliger Tarifierung nicht länger zu verschleppen. Die Kolleginnen und Kollegen waren lange geduldig, brauchen aber nun vernünftige und sichere Rahmenbedingungen für das Cockpit-Personal“, so die VC in einer Aussendung.

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Austrian Airlines nimmt Wien-Bremen auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines bietet ab 6. Mai 2024 vier wöchentliche Verbindungen zwischen Wien und Bremen an. Die Neuaufnahme soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. In der Vergangenheit haben sich schon verschiedene Carrier auf dieser Route versucht. Unter den gescheiterten Luftfahrtunternehmen befinden sich unter anderem Ryanair, Germania, Tyrolean Airways und die AUA. „Wir freuen uns, dass wir die Strecke von Bremen nach Wien bald wieder für Reisende im Nordwesten im Angebot haben und dass die Strecke auch kommenden Winter fortgesetzt werden soll – und dazu noch mit Austrian Airlines. Diese Strecke passt hervorragend in unser Destinationsangebot und ist gleichermaßen für Urlauber und Geschäftsreisende interessant. Dazu kommt, dass ab Wien das gesamte Streckennetz der Austrian Airlines für Weiterflüge genutzt werden kann“, so Marc Cezanne, Geschäftsführer Bremen Airport. Los geht’s bis zum 30. Juni mit vier wöchentlichen Flügen und zwar montags, mittwochs, donnerstags und sonntags. In der Zeit bis zum 31. August sind Flüge am Mittwoch, Freitag und Sonntag im Angebot und ab dem 1. September steigt die Frequenz wieder auf vier Flüge pro Woche.

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Hamburg: Michael Eggenschwiler geht in Pension

Nach über 20 Jahren Dienstzeit wird Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Hamburger Flughafens, mit Jahresende 2023 in den Ruhestand treten. Symbolisch ist es schon zu einer Staffelübergabe an Christian Kunsch und Berit Schmitz gekommen. „Ich empfinde es als große Ehre, dass ich die vergangenen fast 21 Jahre hier am Hamburg Airport mitgestalten durfte. In dieser Zeit konnte ich gemeinsam mit unserem Team viel bewegen: Die Terminals, die Plaza und das Frachtzentrum wurden neu gebaut, das Vorfeld im laufenden Betrieb grundhaft erneuert, und wir haben im Umweltbereich unsere Vorreiterrolle in der Branche weiter ausgebaut. Hier sind die Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Das Wichtigste war es für mich immer, wie großartig sich die Menschen als starkes Team verstanden haben – als Airport Family. So haben wir Erfolge nicht nur gefeiert, sondern auch herausfordernde Zeiten professionell Seite an Seite gemeistert.“

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Sommer 2024: Condor stationiert Airbus A320 auf Mallorca

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Strategie, die man bereits als Thomas-Cook-Konzernmitglied verfolgt hat, wieder aus der Schublade geholt. Man bedient von Palma de Mallorca aus einige Ziele in Deutschland und der Schweiz.  Einst gab es die Konzernschwester Thomas Cook Balearics, die mittlerweile nicht mehr existiert. Diese wurde ins Leben gerufen, um zu niedrigeren Kosten zahlreiche Airports in Deutschland mit Palma de Mallorca zu verbinden. Eine eigene Tochter zieht Condor diesmal nicht auf, jedoch stationiert man einen Airbus A320 auf der Balearen-Insel. Mit dieser Maschine will man einige sekundäre Airports in der Bundesrepublik und der Eidgenossenschaft ansteuern. Die Konkurrenten Lauda Europe und Eurowings Europe unterhalten schon seit längerer Zeit größere Bases in Palma de Mallorca. 

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Hamburg: Eurowings hat Erbil und Tromsø aufgenommen

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab Hamburg zwei neue Destinationen an. Dabei handelt es sich um Tromsø und Erbil. Bedient wird die Norwegen-Strecke jeden Donnerstag und Sonntag. Ebenfalls neu im Eurowings-Programm ist Erbil im Irak. Jeden Dienstag und Donnerstag finden die Flüge statt. Insgesamt umfasst das Streckenangebot von Eurowings ab Hamburg 60 Direktziele, darunter viele Urlaubsziele in ganz Europa. Für das nächste Jahr hatte Eurowings bereits drei neue Direktziele bekanntgeben: Manchester in England, Jerez de la Frontera in Spanien sowie Zakynthos in Griechenland. „Es freut mich, dass Eurowings ihr Engagement weiter ausbaut. Mit Tromsø und Erbil haben sie gleich zwei Ziele ins Programm genommen, die nie zuvor nonstop ab Hamburg Airport erreichbar waren. Jedes neue Direktziel schafft eine noch bessere Anbindung in die Metropolstadt Hamburg und bietet unseren norddeutschen Passagieren mehr Vielfalt“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. „Zusätzlich hat Eurowings für 2024 drei neue Verbindungen ab Hamburg bekanntgeben, das sorgt für mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.“

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Frankfurt-Hahn: Ryanair stationiert weitere Boeing 737-800

Im Sommerflugplan 2024 wird Ryanair ab Frankfurt-Hahn vier weitere Strecken anbieten. Dabei handelt es sich um Agadir, Lamezia Terme, Pescara und Rom. Weiters wird man eine zusätzliche Boeing 737-800 auf dem Airport stationieren. „Als Europas größte und am schnellsten wachsende Fluggesellschaft freut sich Ryanair, den Sommerflugplan 2024 für Frankfurt-Hahn anzukündigen, mit 32 Strecken zu beliebten Urlaubszielen wie Kroatien, Spanien, Portugal, Italien, Marokko und den griechischen Inseln sowie vier neuen Sommerstrecken nach Agadir in Marokko, Lamezia in Kalabrien, Pescara in den Abruzzen und Rom – der ewigen Stadt. Für den Sommer 2024 wird Ryanair außerdem ein neues B737-Flugzeug in Frankfurt-Hahn in Betrieb nehmen, was eine weitere Investition von 100 Mio. USD bedeutet und über 30 neue, gut bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure schafft. Das Wachstum von Ryanair in Frankfurt-Hahn ist ein direktes Ergebnis der Bemühungen des Flughafens, die langfristige Kostensicherheit zu gewährleisten, die für ein langfristiges Verkehrswachstum und eine verbesserte Konnektivität erforderlich ist. Dies steht in starkem Kontrast zu dem kurzsichtigen Ansatz der deutschen Regierung, die überhöhte Luftverkehrssteuern und Sicherheitsgebühren erhebt, die zu weniger Wettbewerb und höheren Flugpreisen für die deutschen Verbraucher geführt haben, so dass Deutschland mit nur 77 % des Verkehrsaufkommens vor Covid der am schlechtesten erholte Luftverkehrsmarkt in Europa ist“, so Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson.

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Warnstreik bei Discover Airlines am 23. Dezember 2023

Erstmals in der noch jungen Firmengeschichte gibt es bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines einen Streikaufruf. Die Vereinigung Cockpit ruft die Piloten zur Arbeitsniederlegung auf. Der Warnstreik soll ab 23. Dezember 2023 über die Bühne gehen. Laut Gewerkschaft werden alle Flüge, die mit Airbus A320 und A330 durchgeführt werden, im Zeitraum von 8 Uhr 00 bis 13 Uhr 00 bestreikt. Hintergrund des Warnstreiks ist, dass die Tarifverhandlungen aus Sicht der Arbeitnehmervertreter festgefahren sein sollen. Es ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Discover-Airlines-Flüge ausfallen werden. Wie viele Piloten sich tatsächlich am Streik beteiligen werden ist noch offen.

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