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BOC Aviation verleast sechs Neo-Jets an Condor

Das Leasingunternehmen BOC Aviation hat bei Airbus vier A321neo und zwei A320neo bestellt. Die Maschinen sind für Condor bestimmt und sollen in den Jahren 2027 und 2028 ausgeliefert werden. „Wir freuen uns, erneut mit Condor zusammenzuarbeiten und deren Flottenwachstum und -erneuerung mit diesen sechs Flugzeugen der neuesten Technologie zu unterstützen“, sagte Steven Townend, Deputy Managing Director und Chief Financial Officer von BOC Aviation. „Diese Transaktion ergänzt unsere Lieferpipeline mit den modernsten Flugzeugmodellen der Welt, die es unserem Unternehmen ermöglichen, seinen Weg des langfristigen und nachhaltigen Wachstums fortzusetzen“. Erst vor wenigen Wochen hat Condor kommuniziert, dass man eine bestehende Airbus A330-900-Order um vier Exemplare aufgestockt hat. Diese sollen zwischen 2026 und 2027 übernommen werden. Derzeit verfügt man über elf Exemplare dieses Typs. Auch die Kurz- und Mittelstreckenflotte soll erneuert werden. In diesem Bereich hat man sich für Maschinen der A320neo-Reihe entschieden. Die bestehenden A320ceo und Boeing 757 sollen sukzessive durch 41 Flugzeuge der A320neo-Familie ersetzt werden. Dabei handelt es sich um 28 A321neo und 13 A320neo. „Der erfolgreiche Abschluss mit BOC Aviation Limited ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Betreiber einer der modernsten und effizientesten Flotten in Europa. Die Partnerschaft ist für uns von großer Bedeutung, und wir sind dankbar für die kontinuierliche Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner“, so Björn Walther, Chief Financial Officer von Condor.

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Top 3 der Ryanair-Ziele: Deutsche und Österreicher mit unterschiedlichem Reiseverhalten

Der Billigflieger Ryanair hatte ab den österreichischen Airports, die man im Streckennetz hat, im Jahr 2023 die meisten Fluggäste in Richtung London-Stansted, Palma de Mallorca sowie Mailand (Malpensa und Bergamo kumuliert). Im direkten Vergleich mit Deutschland zeigen sich Abweichungen. Eigenen Angaben nach hat der Lowcoster im sich dem Ende zuneigenden Jahr 2023 im gesamten Streckennetz rund eine Million Flüge durchgeführt. Dieses besteht aus etwa 230 Destinationen, die sich in 37 Staaten befinden. Ab Österreich waren die Routen von/nach London-Stansted, Palma de Mallorca und Mailand besonders stark. In der zuletzt genannten Metropole steuert der Carrier ab Wien sowohl Malpensa als auch Bergamo an. Interessant ist der direkte Vergleich mit den laut Ryanair beliebtesten Destinationen ab Deutschland. Im Jahr 2023 hatte der Billigflieger auf den Routen von/nach Palma de Mallorca besonders viele Passagiere. Dies kommt wenig überraschend, denn die Balearen-Insel gilt als beliebter Urlaubsort der Deutschen. Auf dem zweiten Platz befindet sich das Ziel London-Stansted. Mailand hingegen findet sich nicht unter den Top-3. Den dritten Stockerlplatz nimmt ab Deutschland die irische Hauptstadt Dublin, die auch die Homebase der Ryanair DAC ist, ein. Somit haben sich die Reise-Vorlieben der Deutschen und Österreicher im Jahr 2023 – zumindest bei der Billigfluggesellschaft Ryanair – ein wenig unterschieden.

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Saarbrücken: Lumiwings verzeichnet hohe Nachfrage für Tuzla-Flüge

Die am 20. Dezember 2023 aufgenommene Nonstopverbindung zwischen Tuzla und Saarbrücken soll besser laufen als gedacht. Anstatt der eigentlich geplanten Embraer 190 wird mit Boeing 737-700 geflogen. Dies begründet Lumiwings mit Buchungszahlen, die über den Erwartungen liegen sollen. Die Fluggesellschaft Lumiwings bedient die Strecke zweimal pro Woche. Mittwochs startet das Flugzeug in Saarbrücken um 17:20 Uhr, samstagmorgens geht es um 09:55 Uhr Richtung Tuzla. Die Rückflüge ab Tuzla erfolgen mittwochs um 14:25 Uhr und samstags um 07:00 Uhr. Die Flugzeit beträgt etwas weniger als zwei Stunden. Eigentlich sollte diese Route mit Embraer 190, die laut Lumiwings mit 118 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Wegen der hohen Nachfrage fliegt man bis auf Weiteres mit Boeing 737-700, die über 149 Sitze verfügen.

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Saarbrücken: Tui legt Rhodos-Charter auf

Im Auftrag von Tui Deutschland wird es im Sommerflugplan 2024 auch wöchentliche Flüge von Saarbrücken nach Rhodos geben. Insgesamt beinhaltet die Flugplanperiode etwa 50 Verbindungen, die von sechs Airlines zu elf Destinationen angeboten werden. Die Flugfrequenz der Strecke Saarbrücken-Hamburg wird von drei auf bis zu fünf Flüge erhöht. Die von Lumiwings bediente Tuzla-Route soll bis zumindest Oktober 2024 angeboten werden. Nachstehende Tabelle zeigt die Planungen der Airlines und Reiseveranstalter für den Sommer 2024 in Saarbrücken: Flugziele  Land Abflüge/ Woche Antalya  Türkei, Urlaubregion „Türkische Riviera“ 9 Berlin Deutschland 11 Djerba Tunesien, Insel Djerba 1 Fuerteventura Spanien, Kanarische Inseln 1 Hamburg Deutschland 5 Heraklion Griechenland, Insel Kreta 3 Izmir Türkei, Urlaubsregion „Türkische Ägäis“ 2 Las Palmas Spanien, Insel Gran Canaria 1 Palma Spanien, Insel Mallorca 14 Rhodos Griechenland, Insel Rhodos (ab Juli) 1 Tuzla Bosnien-Herzegowina 2 Sonderflüge: Flugziele  Land Zeitraum Faro Portugal, Algarve 21.05. – 28.05. Paphos Zypern 24.04. – 01.05. Tirana Albanien 15.05. – 22.05.

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Air Dolomiti bekommt fünf bis sechs weitere Maschinen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti soll ab dem Jahr 2025 auf Wachstumskurs geschickt werden. Der Carrier wird fünf bis sechs weitere Maschinen erhalten, erklärte Firmenchef Steffen Harbarth gegenüber der Tageszeitung „Corriere della Sera“. Voraussichtlich Ende 2024 bzw. Anfang 2025 soll Air Dolomiti über etwa ein Jahr verteilt fünf bis sechs weitere Flugzeuge erhalten. Zuvor werde man den Personalstand entsprechend aufstocken. Der Airline-Chef rechnet damit, dass man in etwa 240 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird. Er rechnet vor, dass es etwa 40 Beschäftigte pro Flugzeug sein werden. Keine Angaben machte Harbarth zum Stationierungsort. Die meisten Maschinen werden derzeit ab Frankfurt am Main und München eingesetzt. Diese kommen sowohl unter EN-Flugnummern (mit Lufthansa-Codeshare) als auch als Wetlease (LH-Flugnummern) zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt derzeit drei Embraer E190 und 17 E195. Unabhängig von der eingangs erwähnten Expansion ist bereits fix, dass Lufthansa Cityline sechs Embraer-Jets an die italienische Konzernschwester abgeben wird. Der genaue Zeitpunkt für die Übergaben steht noch nicht fest, jedoch soll dies sukzessive vollzogen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man sich im Bereich der City Airlines für Airbus A220 entschieden hat.

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Condor fährt Ex-Sowjet-Ziele zurück

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2024 die Destination Tiflis ab Frankfurt am Main nicht mehr anbieten. Auch auf einer anderen Route in dieser geografischen Region kommt es zu einer Reduktion. Die saisonale Strecke zwischen Frankfurt am Main und der Hauptstadt Georgiens wird Condor im Sommer 2024 nicht mehr bedienen. Darüber hinaus fährt man die Anzahl der Eriwan-Frequenzen zurück. Ursprünglich hatte Condor geplant, dass diese Strecke aufgestockt werden soll. Nun hat man sich dazu entschlossen, dass im direkten Vergleich zum diesjährigen Sommerflugplan pro Woche ein Umlauf weniger angeboten werden soll. Derzeit verkauft das Unternehmen Tickts für fünf wöchentliche Rotationen.

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Sommer 2024: Oman Air fährt Europa-Angebot zurück

Golfcarrier Oman Air bietet im Sommerflugplan 2024 eine reduzierte Präsenz in Europa an. Beispielsweise setzt man Zürich komlett aus. Zu Reduktionen kommt es auf den Strecken von Muscat nach Paris-Charles de Gaulle, München und Frankfurt am Main. Deutschlands größter Airport wird im Sommer 2024 neu fünfmal wöchentlich angesteuert. Nach München geht es viermal pro Woche, wobei darüber hinaus kleineres Fluggerät eingestzt wird. In selbiger Frequenz wird man auch Kurs auf Paris-CDG nehmen. Zürich wird dem aktuellen Stand der Dinge nach im Sommerflugplan 2024 nicht bedient.

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Berlin: Eurowings neu nach Innsbruck und Tromsø

Kurz vor Weihnachten 2023 hat die Fluggesellschaft Eurowings ab ihrer Basis Berlin-Brandenburg eine Nonstopverbindung nach Tromsø aufgenommen. . Die als Hauptstadt der Arktis bekannte Destination wird jeden Donnerstag und Sonntag nonstop mit einem Airbus A320 angeflogen. Die Flugzeit beträgt drei Stunden. Jeweils donnerstags wird um 7.55 Uhr am BER gestartet, mit Ankunft am Tromsø Airport um 10.55 Uhr. Am Sonntag gibt es einen Nachmittagsflug, der um 15.35 Uhr am BER abhebt und um 18.35 Uhr landet. Die Rückflüge von Tromsø stehen donnerstags um 11.45 Uhr und sonntags um 19.25 Uhr im Flugplan. Eurowings fliegt ganzjährig zu mehr als 30 Zielen ab BER. Mit der neuen Destination baut die Airline ihr Nordeuropa- und Winterangebot am Hauptstadtflughafen weiter aus. Neben Tromsø bietet Eurowings zudem Direktverbindungen nach Kopenhagen, Helsinki, Göteborg und Stockholm an. Seit dem 23. Dezember 2023 fliegt die Airline neu nach Innsbruck in Österreich. Am 13. Januar 2024 kommt mit dem finnischen Rovaniemi ein weiteres Nordeuropaziel hinzu.

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Tunesien-Comeback im Nürnberger Sommerflugplan 2024

Im Sommerflugplan 2024 werden Destinationen in Tunesien ab dem Nürnberger Flughafen wieder eine größere Rolle spielen. Von den vor Ort tätigen Airlines werden dem aktuellen Stand der Dinge nach drei Destinationen angeboten. Traditionell stark nachgefragt von Reisenden aus Nordbayern ist die Türkei, wo neben den Städtezielen Ankara, Istanbul und Kayseri in Kappadokien die Baderegionen Adana, Antalya, Dalaman und Izmir direkt erreicht werden. Dalaman wird im nächsten Sommer von zwei Airlines angeflogen, Corendon Airlines (immer montags) und neu SunExpress (jeweils freitags). Antalya ist das meistbediente Ziel im Nürnberger Flugplan, sechs Airlines bieten hier eine Vielzahl an Flugmöglichkeiten. Als familienfreundliches Zielgebiet hat sich in den letzten Jahren Ägypten entwickelt. In das  Taucherparadies am Roten Meer  gibt es ein sehr starkes Angebot. So fliegen Air Cairo, Corendon Airlines, Nesma Airlines und SmartLynx mehrmals wöchentlich Hurghada an. Marsa Alam wird von Air Cario im Sommer durchgängig angeboten. Das nordafrikanische Tunesien feiert sein Comeback mit gleich drei Zielen: Neben Enfidha ergänzen jetzt auch Djerba und Monastir den Flugplan. Aus dem Winterflugplan fortgesetzt wird zudem Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Emirat ist bis einschließlich Pfingsten 2024 nonstop erreichbar. Schwerpunkt Griechenland: Neben der Hauptstadt Athen mit ihrer berühmten Akropolis sind von Nürnberg aus Korfu, Kos, Kreta, Rhodos und, neu im Programm, Preveza als Hafenstadt an der griechischen Westküste mit attraktiven Stränden in der Umgebung, erreichbar. In Bella Italia locken Traumziele wie Bari, Cagliari und Neapel. Ganz groß raus kommt auch Spanien mit den Festlandzielen Alicante, Barcelona, Girona, Malaga, Sevilla und Valencia. Hinzu kommen die

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Lufthansa: EU-Kommission sieht bei Ita-Übernahme genauer hin

Das haben sich wohl die italienische Regierung und Lufthansa anders vorgestellt: Zu einer schnellen Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern wird es nicht kommen, denn die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Noch vor wenigen Wochen hat man sich seitens Lufthansa zuversichtlich gegeben, dass noch vor Jahresende 2023 grünes Licht gegeben wird. Zunächst will der deutsche Luftfahrtkonzern mit 41 Prozent einsteigen und über einige Jahre hinweg dann auf 100 Prozent aufstocken. Bereits im Vorverfahren haben die europäischen Wettbewerbshüter durchblicken lassen, dass man die Transaktion nicht ohne Auflagen durchwinken wird. Als erschwerend dürfte sich dabei auch erweisen, dass man in Brüssel durchaus so einiges an Erfahrung bezüglich Übernahmen von Fluggesellschaften durch Lufthansa hat. Auflagen, die in der Vergangenheit, beispielsweise im Fall Austrian Airlines gemacht wurden, hatten nicht den gewünschten Effekt, denn auf den betroffenen Routen dominieren weiterhin ein Monopol des Kranich-Konzerns und hohe Preise. Auch ist die Bewilligung der Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, vor dem Gericht der Europäischen Union um die Ohren geflogen. Der EuGH als Höchstgericht hat noch nicht abschließend entschieden. Dennoch dürften verschiedene Ereignisse dazu geführt haben, dass man seitens der EU-Kommission Übernahmen im Luftfahrtbereich genauer unter die Lupe nimmt. In der Vergangenheit neigte man zum Durchwinken bzw. machte nur minimale Auflagen, die allenfalls nur sehr kurzfristige Wirkung hatten. Durchgesickert ist, dass Brüssel dem Lufthansa-Konzern für den Einstieg bei Ita Airways empfindliche Zugeständnisse abverlangen könnte. Die Rede ist unter anderem von der Aufgabe als wertvoll geltender Slots in Mailand-Linate sowie der Abgabe von Start- und Landerechten in

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