Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Bayern: CSU will Haftstrafen für Eindringen in Sicherheitsbereiche

Die bayerische CSU fordert, dass die Strafen für unrechtmäßiges Eindringen in Sicherheitsbereiche von Flughäfen drastisch verschärft werden sollen. Zumindest sechs Monate Haft sollen blühen, wenn es nach den Plänen der CSU geht. Damit will die CDU-Schwesterpartei auf wiederholte „Aktionen“ der Klimakleber, aber auch auf den Hamburg-Vorfall, reagieren. Die Forderung nach einer Mindeststrafe von sechs Monaten Freiheitsstrafe befindet sich in einer Beschlussvorlage, die im Rahmen der jüngsten CSU-Klausur erstellt wurde. Darüber berichtete zunächst die Bildzeitung.

weiterlesen »

Deutschland: Drei Tage Bahnstreik stehen bevor

In Deutschland steht abermals ein Lokführerstreik unmittelbar bevor. Besonders Passagiere der Deutschen Bahn AG müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen, da neuerlich viele Züge ausfallen sollen. Diesmal ruft die Gewerkschaft GDL zu einer dreitätigen Arbeitsniederlegung auf. Ende vergangener Woche habe der Vorstand der Deutschen Bahn AG ein neues Angebot übermittelt. Dies wurde von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen und öffentlich als „Vergiftung“ kommentiert. Die Folge daraus: Jene Lokführer, die Mitglieder der Gewerkschaft GDL sind, werden ab Mittwoch, 10. Jänner 2024, zum Warnstreik aufgerufen. Im Personenverkehr soll die Arbeit in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch niedergelegt werden. Vorerst ist die Arbeitskampfmaßnahme bis Freitag, 18. Jänner 2024, 18 Uhr 00 befristet. In dieser Zeitspanne und in den Stunden danach ist mit vielen Ausfällen und erheblichen Verspätungen zu rechnen. Reisende sollten sich daher wiederholt über den aktuellen Stand ihrer Zugverbindung informieren und in Betracht ziehen, dass im Bedarfsfall auf andere Verkehrsträger wie Busse oder Flugzeuge ausgewichen wird. Die Arbeitsniederlegungen im Güterverkehr sollen ein wenig früher beginnen, jedoch sind davon Passagiere nicht betroffen. Die Gewerkschaft GDL hat bereits vor Weihnachten 2024 angekündigt, dass es im neuen Jahr zu längeren Streiks kommen könnte, sofern mit der Bahn keine Einigung erzielt werden kann. Die Arbeitsniederlegungen finden sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr statt und haben häufig zur Folge, dass äußerst viele Zugverbindungen ausfallen. Die Bahn wird einen Notfahrplan veröffentlichen.

weiterlesen »

Trotz Bereitschaft: Deutsche Bahn lehnt Ticketakzeptanz durch Westbahn während Streik ab

Unabhängig vom deutschen Lokführerstreik, der Mittwoch, 10. Jänner 2024 bis voraussichtlich Freitag, 12. Jänner 2024, über die Bühne gehen wird, werden die Züge der privaten Westbahn auch von/nach München verkehren. Fahrkarten von ÖBB und DB werden aber nicht anerkannt, obwohl genau dies an die beiden Mitbewerber herangetragen wurde. Die Westbahn ist als privates Eisenbahnunternehmen nicht vom Streik, zu dem die deutsche Gewerkschaft GDL aufruft betroffen. Die ÖBB allerdings schon, denn an den Grenzbahnhöfen (zum Beispiel Salzburg) steigen die Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen aus und werden von ihren Kollegen der Deutschen Bahn AG abgelöst. Diese Vorgehensweise ist seit Jahrzehnten üblich. Da die Westbahn auch in Deutschland über eine EVU-Zulassung verfügt, ist man in der Lage die Strecke Wien-München und ab Dezember 2024 auch weiter bis Stuttgart ohne Personalwechsel am Grenzbahnhof mit eigenen Mitarbeitern zu betreiben. Dies erweist sich für die Fahrgäste aufgrund des Streiks, von dem primär die Deutsche Bahn betroffen ist, als Vorteil. Am Montag ist die Westbahn mit einem Angebot an die Österreichischen Bundesbahnen herangetreten: Man hat sich dazu bereiterklärt, dass man während dem deutschen Lokführerstreik ausnahmsweise Tickets, die von ÖBB und/oder DB ausgestellt wurde, akzeptieren würde. Die Österreichischen Bundesbahnen haben dies an die Deutsche Bahn AG weitergeleitet und diese sagte ab. Mit anderen Worten: Die DB hat kein Interesse daran, dass ihre vom Streik betroffenen Fahrgäste als Ersatz die Züge des Konkurrenten Westbahn nutzen können. Somit werden die Fahrkarten der Betroffenen nicht anerkannt. Fällt also die gebuchte Verbindung wegen dem Streik aus, muss für das Ausweichen auf einen

weiterlesen »

Frankfurt: Lufthansa stellt Liverpool und Bristol ein

Lufthansa wird Anfang Februar 2024 ab Frankfurt am Main zwei UK-Routen einstellen. Nach Liverpool, das derzeit einmal wöchentlich angesteuert wird, geht es am 2. Februar 2024 letztmalig. Einen Tag darauf folgt die Einstellung der Bristol-Flüge, die man derzeit fünfmal pro Woche im Portfolio hat. Beide Routen werden nicht von Lufthansa selbst, sondern von Konzerntöchtern unter LH-Flugnummern bedient.

weiterlesen »

Deutschland: Höhere Ticketpreise durch höhere Luftverkehrssteuer

In Deutschland steht eine Änderung der Ticketpreise bevor: Ab Mai soll die Ticketsteuer in Deutschland um ein Fünftel erhöht werden. Ab Mai soll die Ticketsteuer in Deutschland angepasst werden, Grundlage für diese Änderung ist der Entwurf des Haushaltsfinanzierungsgesetzes. Die Steuer soll zum 1. Mai 2024 um ein Fünftel erhöht werden. Die Steuererhöhung betrifft Passagiere, die von Deutschland aus abfliegen, berichtet das Portal Aero.de. Die Steuer muss von den Fluggesellschaften getragen werden, die sie in die Ticketpreise einkalkulieren können.

weiterlesen »

Ab Hahn, Karlsruhe und Weeze: Ryanair stockt Girona auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt ab drei deutschen Regionalflughäfen die Anzahl der wöchentlichen Flugverbindungen ins spanische Girona auf. Die Aufstockungen erfolgen im Sommer 2024. Ab Frankfurt-Hahn wird der Lowcoster ab 1. Juni 2024 täglich Kurs auf Girona nehmen. Somit bietet man zwei Umläufe mehr pro Woche an. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 werden ab Karlsruhe/Baden-Baden zwei weitere Rotationen angeboten, so dass dann zehnmal wöchentlich geflogen wird. Auch in Weeze stockt der Carrier auf diese Anzahl auf, wobei man ab diesem Airport bislang neun Umläufe pro Woche hat. Hier wird die Aufstockung mit dem 4. Juli 2024 wirksam.

weiterlesen »

Erster City-Airlines-A319 trägt das Farbenkleid

Der erste für den neuen Lufthansa-Flugbetrieb City Airlines bestimmte Airbus A319 hat in einem Paintshop auf dem Flughafen Münster/Osnabrück sein neues Farbenkleid bekommen. Dieses ist weitgehend ident mit der üblichen Kranich-Livery, jedoch mit dem Zusatz „City“. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung D-ABGH und ist 16,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde das Flugzeug im Jahr 2007 an Air Berlin ausgeliefert. Vor der Einflottung bei City Airlines war dieser Airbus A319 auch für Belair und Eurowings in der Luft. Es handelt sich um das erste und derzeit einzige Flugzeug, das die Livery „Lufthansa City“ trägt. City Airlines ist eine Neugründung des Lufthansa-Konzerns, die sich vom Konzept her an der bestehenden Konzernschwester Lufthansa Cityline orientiert. Anfangs wurde der Carrier umgangssprachlich als Cityline 2.0 tituliert, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Konzernchef Carsten Spohr selbst von einem Klon sprach. Das Kerngeschäft werden Zubringerflüge für die Muttergesellschaft sein. Zunächst geht City Airlines mit einer Flotte, die aus gebrauchten Airbus A319 besteht, an den Start. Später wird man Neuanschaffungen des Typs Airbus A220 erhalten und damit nach Swiss der zweite Operator dieses Typs in der Kranich-Firmengruppe werden. Das Projekt ist Gewerkschaften durchaus ein Dorn im Auge, weil unterstellt wird, dass bestehende Tarifverträge umgangen werden sollen. City Airlines verfügt bereits seit einigen Monaten über AOC und Betriebsgenehmigung, ausgestellt vom deutschen Luftfahrtbundesamt. Kommerziell war man bislang noch nicht in der Luft. Derzeit wird die Flotte vorbereitet. Auch befindet man sich auf der Suche nach Personal. City Airlines soll dann im Sommerflugplan 2024 aktiv werden und sukzessive expandieren.

weiterlesen »

PSO-Subventionen: Skyalps nimmt vier Strecken ab Mostar auf

Die zuständige Regionalregierung hat für die Aufnahme von ausgewählten Strecken ab dem bosnischen Flughafen Mostar Subventionen ausgeschrieben. Am Tender hat auch Skyalps teilgenommen und den Zuschlag bekommen. Laut Flughafen Mostar ist vorgesehen, dass der Südtiroler Regio-Carrier Flüge nach Verona, Rom, Bari und München aufnehmen wird. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Dem Vernehmen nach war das Interesse an den PSO-Subventionen gering, denn lediglich Skyalps soll sich für die besagten Routen beworben haben. Der Airport Mostar erklärte unter anderem, dass man erfreut ist, dass Skyalps alle Bedingungen der Ausschreibung erfüllt „und ein sehr attraktives Angebot für die Aufnahme dieser Strecken abgegeben hat“. In den nächsten Tagen soll der Flugplan verkündet werden. Kurz darauf will man mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Derzeit ist noch nicht bekannt wann der Erstflug durchgeführt werden soll, jedoch soll es noch in diesem Jahr soweit sein. Skyalps könnte möglicherweise auch bald in Österreich ab Wien und Linz aktiv werden. In Deutschland schwebt dem Carrier vor Bozen und Friedrichshafen mit Frankfurt am Main zu verbinden. Weder Lufthansa noch Austrian Airlines wollten eine Zusammenarbeit, die von Firmenchef Josef Gostner in einem Interview angekündigt wurde, bestätigen.

weiterlesen »

Silvester: Nürnberger Flughafenfeuerwehr unterstütze Einsatzkräfte

Die Betriebsfeuerwehr des Nürnberger Flughafens war in der Silvesternacht 2023/24 außerhalb des Areals unterstützend im Einsatz. Auf Anforderung der Leitstelle Nürnberg folgte der Flughafenrettungswagen über zehn Alarmierungen in der Silvesternacht. Normalerweise sind die Frauen und Männer der Flughafenfeuerwehr zur Stelle, falls sich ein Flugunfall ereignet, sie sorgen aber auch für den Gebäudebrandschutz im Terminal, stellen die medizinische Erstversorgung am Flughafen sicher und befreien auch schon mal eingeschlossene Personen aus Aufzügen. Als gute Nachbarn fahren die Airport-Feuerwehrler aber auch Einsätze in den angrenzenden Stadtteilen. Das Rettungsfahrzeug RTW 79/1 unterstützte den öffentlichen Rettungsdienst, da dieser durch eine Vielzahl an Einsätzen keine Kapazität mehr frei hatte. Gefordert waren die Flughafenkräfte bei klassischen Notfällen wie Handverletzungen durch Feuerwerkskörper. Der RTW half dabei in der Nachbarschaft des Flughafens von Buchenbühl bis Schoppershof, rückte aber auch nach Gostenhof und St. Lorenz aus. Auch in den Wochen zuvor war vermehrt auf den Airport-Rettungswagen zurückgegriffen worden. Die überörtliche Hilfe ist im Bayerischen Feuerwehrgesetz geregelt. Der Flughafen berechnet dafür nichts – es handelt sich um eine Dienstleistung für die Menschen in der Nachbarschaft und Region.

weiterlesen »

Jahreszahlen: Flughafen Dortmund mit so vielen Passagieren wie noch nie

Der Flughafen Dortmund hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 2.934.516 Passagiere und damit so viele wie noch nie. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 13,5 Prozent steigern und auch den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2019 um 7,9 Prozent übertreffen. „Die Verkehrszahlen haben unsere Erwartungen signifikant übertroffen und bestätigen die Popularität des Airports. In der Spitze stehen Reisenden über 40 Destinationen zur Auswahl – einige davon einzigartig in Deutschland. Mit den Wachstumsraten hat der Airport sich nicht nur im Branchenvergleich weit vorne positioniert, sondern auch eigene Bestwerte gebrochen und die Position als drittgrößter Flughafen in NRW untermauert. Das Jahresergebnis ist überaus zufriedenstellend“, fasst Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber zusammen. Wachstumsstärkster Zeitraum war mit einem Plus von rund 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das 1. Quartal. Dieser signifikante Anstieg lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass das Verkehrsaufkommen im Vergleichszeitraum 2022 noch immer von den Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt war. Ebenfalls geprägt von einer besonders starken Nachfrage war die Sommersaison 2023: Die Zahl der Reisenden stieg zwei Monate in Folge auf über 300.000 Personen – ein Allzeithoch für den Airport. Auch die noch andauernden NRW-Weihnachtsferien verliefen bislang reibungslos. Mit über 385.000 Fluggästen etablierte sich das polnische Kattowitz als beliebtestes Reiseziel 2023, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 200.000 Fluggästen. Ebenfalls hoch im Kurs standen die Destinationen Danzig, Bukarest und Skopje. Ebenso vielfältig wie das Destinationsangebot sind auch die Reiseanlässe: „Kattowitz und Bukarest sind nicht nur beliebte Ziele für den Besuch von Familie und Freunden, sondern

weiterlesen »