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September 2023: BER weiterhin deutlich unter Vorkrisenaufkommen

Im September 2023 wurde der Flughafen Berlin-Brandenburg von 2,27 Millionen Passagieren genutzt. Gegenüber dem Vormonat konnte man um rund 50.000 Fluggäste zulegen, jedoch ist man vom Vorkrisenaufkommen noch weit entfernt. Die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld hatten im September 2019 gemeinsam rund 3,3 Millionen Reisende. Von diesem Wert ist der BER noch sehr weit entfernt.  Insgesamt sind in den ersten drei Quartalen dieses Jahres fast 17,2 Millionen Passagiere über den BER gereist. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es in den ersten neun Monaten rund 14,6 Millionen Reisende. Im vergangenen Monat starteten und landeten 16.640 Flugzeuge am BER und damit etwa 500 mehr als im August 2023. Im September des Vorjahres 2022 waren es etwa 700 Flugzeuge weniger. Im September des Jahres 2019 gab es rund 25.700 Flugbewegungen. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt 3.212 Tonnen Luftfracht verladen. Dies ist ein Anstieg im Vergleich zum September des Vorjahres, in dem 2.882 Tonnen verladen wurden, und auch gegenüber September 2019 mit 3.017 Tonnen.

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Ryanair eröffnet neuen Wartungshangar am Flughafen Nürnberg

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Nürnberg einen weiteren Wartungsstandort eröffnet. Eigenen Angaben nach investiert man rund fünf Millionen Euro und beschäftigt vor Ort etwa 100 Techniker. Der von Ryanair genutzte Hangar ist etwa 3.700 Quadratmeter groß und verfügt über zwei Positionen für die Instandhaltung der von den Konzernfluggesellschaften genutzten Maschinen. „Für den Airport Nürnberg bedeutet die Eröffnung einer Wartungsbasis der Ryanair eine wichtige Stärkung unseres Standorts. Mit der Entscheidung von Ryanair, Nürnberg als Standort von Ryanair Engineering mit eigenem Hangar auszuwählen, wird der Flughafen als eine der wichtigen Arbeitsstätten in der Metropolregion mit über 4.000 Arbeitsplätzen weiter an Bedeutung gewinnen“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. Im Winterflugplan 2023/24 wird Ryanair ab Nürnberg 14 Destinationen anbieten. Unter anderem bedient man nun auch Lanzarote. Zudem werden die wöchentlichen Frequenzen auf weiteren bestehenden Strecken wie Alicante, London, Thessaloniki und Teneriffa erhöht. Der Carrier hat derzeit zwei Flugzeuge fest in Nürnberg stationiert. „Wir freuen uns, die Eröffnung unseres neuen Flugzeugwartungsbetriebs am Flughafen Nürnberg ankündigen zu können. Dieser neue 5-Millionen-Euro-Betrieb wird 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Region Nürnberg schaffen, darunter lizenzierte Ingenieure, Mechaniker und Hilfskräfte, die die Wartung der Ryanair-Flotte unterstützen werden, da wir bis 2026 auf über 600 Flugzeuge und bis 2034 auf 800 Flugzeuge wachsen werden“, so Ryanair Chief Operations Officer Neal McMahon.

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Paderborn: Air Cairo stockt Hurghada-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2024 will Air Cairo mehr Flüge zwischen Paderborn und Hurghada anbieten. Zwischen Ende Juni und Ende Oktober 2024 sollen drei Umläufe pro Woche angeboten werden. Die Wiederaufnahme der saisonalen Flugverbindung erfolgt am 18. März 2024. Im Vertrieb kooperiert man auch mit dem Ferienflieger Sunexpress. „Der Flugplan für die wärmere Jahreszeit im kommenden Jahr füllt sich mehr und mehr. Wir freuen uns sehr über das klare Bekenntnis von Air Cairo zu unserem Flughafen. Damit ist der beliebte ägyptische Badeort Hurghada am Roten Meer vom Heimathafen im Sommer 2024 noch häufiger für die Menschen in unserer Heimat erreichbar“, so Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Dortmund: Eurowings führt Fußball-Fan-Flüge nach Newcastle durch

Am 25. Oktober 2023 wird Borussia Dortmund in der Uefa Champions League auswärts gegen Newcastle spielen. Aus diesem Grund legt ein Tour Operator Fan-Charterflüge ab Dortmund auf. Einen Tag vor, einen Tag nach und am Spieltag wird je ein Charterflug durchgeführt. Diese richten sich an Fußballfans, die beim Auswärtsmatch gegen Newcastle dabei sein wollen. Zunächst berichtete das auf Flugplandaten spezialisierte Portal Aeroroutes über die Fan-Flüge.

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D-ANRB: Beschädigter Condor-A330neo fällt länger aus

Der jüngste Airbus A330-900 von Condor, die D-ANRB, hatte nur eine sehr kurze Einsatzzeit, denn nach 25 Tagen machte die Maschine mit einem Bodenfahrzeug am Flughafen Frankfurt unliebsame Bekanntschaft. Die Reparatur wird sich hinziehen und gilt als aufwendig. Laut einem Bericht des Portals Aero.de soll die D-ANRB in diesem Jahr nicht mehr eingesetzt werden können. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die Reparaturarbeiten derzeit im Laufen sind und man davon ausgeht, dass dieser Airbus A330-900 erst Anfang des kommenden Jahres wieder in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden kann.

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Passagierzahlen: München meldet 20 Prozent Wachstum

Der Flughafen München hatte in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 insgesamt 27,9 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent bzw. 4,7 Millionen Fluggäste zulegen. Insbesondere in den verkehrsreichen Sommermonaten Juli, August und September wurde mit einem Fluggastaufkommen von 11,3 Millionen Passagieren bereits wieder 81 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. In den letzten beiden Septemberwochen – während des Oktoberfestes – nutzten jeweils mehr als 910.000 Passagiere den Münchner Airport. Am 22. September wurde mit 136.863 Fluggästen ein neuer Tagesrekord für dieses Jahr aufgestellt. Im September 2023 boten 79 Airlines vom Flughafen München aus 204 Ziele in 60 Staaten regelmäßig nonstop an. Davon sind 15 Destinationen innerdeutsch. 142 Ziele befinden sich in 36 europäischen Ländern. In 23 Ländern außerhalb Europas werden insgesamt 47 Ziele angeboten. Die Anzahl der Starts und Landungen am Münchner Airport stieg von Januar bis September 2023 auf 227.000 Flugbewegungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung um sieben Prozent. Bei der Auslastung der Flugzeuge ist erneut ein Rekordwert erreicht worden: Waren die Maschinen in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres im Durchschnitt zu 77 Prozent besetzt, waren es heuer an Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz knapp 82 Prozent. Im dritten Quartal wurde mit 86 Prozent sogar ein neuer absoluter Höchstwert erzielt. Auch der Cargo-Bereich am Münchner Airport legte zu: Bei der Summe aus Luftfracht und Luftpost liegt die in den ersten drei Quartalen des Jahres umgeschlagene Menge bei 209.000 Tonnen – vier Prozent mehr als 2022. Die München-Zahlen auf einen Blick: 2023 2022 Veränderung

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Deutschland: Reisebusse als Verlierer der Corona-Pandemie

Nicht nur die Luftfahrt ist in Deutschland noch weit vor dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, sondern auch die Busunternehmer haben im Reiseverkehr noch immer erhebliche weniger Passagiere. Der Rückgang gegenüber 2019 ist weiterhin enorm. Kürzlich hat das Statistische Bundesamt die jüngsten Zahlen veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass im Jahr 2022 37 Millionen Fahrgäste mit Reisebussen unterwegs waren. Im direkten Vergleich mit dem Aufkommen, das die Branche im Jahr 2019 hatte, musste man einen Rückgang um 52 Prozent verzeichnen. Nicht berücksichtigt sind Fernbusverkehre, die im Rahmen von Linienkonzessionen angeboten werden. Die Corona-Pandemie dürfte aber auch ganz andere Spuren hinterlassen haben, denn die Zahlen der Behörde lassen vermuten, dass einige Anbieter die Krise nicht überstanden haben. So gab es im Jahr 2019 noch 2.970 Busunternehmen, die Reisen mit ihren Fahrzeugen angeboten haben. Im Vorjahr waren es nur noch 2.720 Stück – eine Reduktion um acht Prozent. Weniger Fahrgäste bewirken auch, dass weniger gefahren wird. Dies lässt sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts ebenfalls ablesen. Im Vorjahr legten die deutschen Reisebusunternehmer nur etwa die Hälfte des Aufkommens von 16.7 Milliarden Personenkilometern, das man im letzten Jahr vor der Pandemie hatte, zurück. Für das laufende Jahr 2023 liegen noch keine validen Zahlen vor. Allerdings ist aus der Branche sehr unterschiedliches zu hören. Manche Betreiber berichten davon, dass sogar Zusatzfahrten aufgelegt werden konnten und andere wollen zu spüren bekommen haben, dass besonders im Sommer 2023 Flugreisens stark im Trend gelegen haben.

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Volotea feiert drei Erstflüge in Hamburg

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat am Dienstag, den 10. Oktober 2023 mehrere Erstflüge ab Hamburg durchgeführt. Man fliegt neu nach Bordeaux, Lyon und Florenz. Am Hamburger Flughafen setzt Volotea mit drei von insgesamt neun Deutschland-Routen ihr größtes Angebot um. In der Freien und Hansestadt ist der Lowcoster schon länger präsent, jedoch sind die Flüge ab dem Werksflughafen von Airbus nach Toulouse nicht öffentlich verfügbar. Es handelt sich um Werksshuttle-Flüge die exklusiv für den europäischen Flugzeugbauer durchgeführt werden. Ganz anders verhält es sich mit den Neuaufnahmen, die nicht am dem Werksflughafen, sondern ab dem öffentlichen Airport durchgeführt werden. „Wir haben den Anspruch, dass die Metropolstadt Hamburg in ganz Europa gut vernetzt ist. Neben den wichtigsten Hauptstädten konzentrieren wir uns auch auf andere Regionen, um eine bestmögliche Anbindung zu gewährleisten. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Volotea heute eine neue Fluggesellschaft willkommen heißen dürfen, die gleich drei neue Direktziele in das Hamburger Streckennetz zurückbringt“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Dass sich eine Airline an einem neuen Standort so breit aufstellt, ist in diesen Zeiten eine Besonderheit. Mit drei von insgesamt neun Deutschland-Routen setzt Volotea ihr größtes Angebot am Hamburg Airport um. Das zeugt von hohem Vertrauen in uns als Flughafen und spricht für die Attraktivität Hamburgs als Reiseziel, sowohl für Urlaubs- als auch Businessreisende.“ Im Jahr 2023 expandiert die spanische Fluggesellschaft Volotea nach Deutschland. Neben Hamburg hat sie den Flugbetrieb auch an den Flughäfen Düsseldorf, Stuttgart und Berlin aufgenommen. Tickets für Volotea-Flüge können entweder direkt bei der

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Hamburg: Bombendrohung gegen Iran-Air-A330

Wegen einer Bombendrohung gegen ein in Teheran gestartetes Flugzeug musste am Montag, den 9. Oktober 2023, der Flugbetrieb auf dem Hamburger Airport temporär eingestellt werden. Diese Maßnahme wurde nach dem Grundsatz „Safety First“ von der zuständigen Bundespolizeidirektion verfügt. Seitens der Medienstelle der Exekutive hieß es zunächst, dass eine Bombendrohung gegen einen Flug auf der Strecke Teheran-Hamburg per E-Mail eingegangen wäre. Aus Sicherheitsgründen hat man sofort polizeiliche Maßnahmen ergriffen. Dies schließt ein, dass um 12 Uhr 40 der Betrieb auf dem Hamburger Flughafen ausgesetzt werden musste. Starts und Landungen waren nicht mehr möglich. Die Drohung richtete sich gegen Iran-Air-Flug IR723. Der Airbus A330-200 mit der Registrierung EP-IJB landete laut Flightradar24 sicher um 12 Uhr 38 Lokalzeit in Hamburg. Anschließend wurde das Langstreckenflugzeug in einen von der Bundespolizei gesicherten und abgeschirmten Bereich geführt. Offiziellen Angaben nach befanden sich 198 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder an Bord. Alle wurden durch die Bundespolizei genau kontrolliert und untersucht. Auch wurden sämtliche Gepäckstücke und sonstigen Gegenstände penibel genau unter die Lupe genommen. Das Flugzeug selbst wurde von Sprengstoffexperten, auch mit Unterstützung von speziell ausgebildeten Spürhunden, durchsucht. Zum Glück wurde nichts gefunden, so dass die Exekutive nach rund zwei Stunden Entwarnung geben konnte. Der Flugbetrieb wurde dann wieder aufgenommen. Die deutsche Polizei will nun auch den Urheber der Bombendrohung, die sich glücklicherweise als „Fake“ herausgestellt, hat ermitteln und gegebenenfalls strafrechtliche Maßnahmen einleiten. Der Vorfall kommt in einer äußerst heiklen Zeit, denn der Iran reagierte auf den brutalen kriegerischen Überfall der Hamas gegen Israel nicht nur freudig, sondern legte

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Embraer-Manager heuert bei German Airways an

Per 15. Oktober 2023 bekommt die aus WDL hervorgegangene Zeitfracht-Tochter German Airways mit Luc van den Avyle einen neuen Flottenchef. Der Neuzugang war zuvor unter anderem für den Hersteller Embraer tätig. German Airways betreibt momentan im Bereich der Jets ausschließlich Maschinen des Typs Embraer 190. In einer Medienmitteilung schreibt man unter anderem, dass Luc van den Avyle seine rund 20 Jahre Erfahrung aus dem brasilianischen Konzern gut in German Airways einbringen kann. Er war zuletzt Director of Business Development bei dem Komponentenhersteller Electric Power Systems und damit verantwortlicher Verkaufsleiter für die Regionen EMEA und Asien. „Wir freuen uns sehr, Luc in unserem Team willkommen heißen zu können. Gerade als kleines Unternehmen sind wir sehr stolz darauf, einen so erfahrenen Manager für unsere Fluggesellschaft begeistert zu haben. Für uns als mittelständisches Luftfahrtunternehmen spielt das technische Controlling eine sehr große Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg, hier wird uns Luc hervorragend unterstützen können“, so Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways. Bei Embraer war der Manager bis zum Frühjahr vergangenen Jahres Key Account Manager Commercial Aviation und betreute Kunden des Herstellers in der Zivilluftfahrt. Davor war er bei Embraer lange verantwortlicher Manager für den Bereich Verteidigung und Auftraggeber der Öffentlichen Hand. In seiner Zeit als Helikopter-Pilot arbeitete der Belgier für die belgische Air Force, für American Helicopters und die Bristow Academy. Für Delta Air Transport war er auch als Flugzeugingenieur tätig. Bei German Airways wird der 59-jährige unter anderem verantwortlich für die Bereiche Management und Vertragscontrolling der technischen Lieferanten, die Flottenentwicklung sowie das Leasinggebermanagement,

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