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Jänner 2023: Airbus lieferte 20 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jänner 2023 insgesamt 20 Verkehrsflugzeuge an 15 Kunden ausliefern. Dabei handelte es sich um zwei A220-300, zwei A319neo, sechs A320neo, acht A321neo, einen A330-900 und einen A350-900. Gleichzeitig zog das Unternehmen 36 Netto-Neubestellungen an Land. Delta Air Lines orderte 12 A220-300, Uzsbekistan Airlines vier A321neo und acht A320neo sowie DAE Capital einen A320neo. Weiters haben nicht näher bezeichnete Kunden je sechs A320neo und A321neo bestellt. Auch kassierte Airbus die Stornierung eines A320neo.

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Deutsche Bahn verkauft auch künftig Eurostar-Tickets

Bis Jahresende 2023 wird die Fernzugmarke Thalys vom Markt verschwinden. Künftig wird der gesamte Konzern als Eurostar auftreten. Die Buchungssysteme sollen im Oktober 2023 einheitlich zusammengeführt werden. Auf den Ticketverkauf über den Partner Deutsche Bahn AG hat dies keine Auswirkungen. „Tickets für die neue gemeinsame Marke Eurostar werden ab Herbst auch über das Buchungssystem der Deutschen Bahn verkauft“, so ein Sprecher gegenüber dem Fachportal Touristik Aktuell. Kürzlich wurde bekannt, dass die Marke Thalys zu Gunsten von Eurostar aufgegeben wird. Beide Bahngesellschaften gehören dem selben Konzern an und werden künftig einheitlich als Eurostar auf dem Markt auftreten.

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Deutschland hat Maskenpflicht in Öffis aufgehoben

Als einer der letzten europäischen Staaten hat Deutschland in der Vorwoche die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgehoben. Einige Bundesländer hatten diese bereits zuvor abgeschafft, jedoch musste man – zumindest offiziell – im Fernverkehr bis zuletzt FFP2-Masken tragen. Seit 2. Feber 2023 gibt es diese Verpflichtung nicht mehr. Auch in jenen Bundesländern, die zuletzt noch Maskenpflicht in Öffis verlangt haben, ist sie ausgelaufen. Im europäischen Vergleich steht die österreichische Bundeshauptstadt mit ihrem Sonderweg, der im Alltag von vielen Fahrgästen kaum noch beachtet wird, ziemlich alleine da.

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DB und ÖBB machen St. Anton zum höchstgelegenen ICE-Bahnhof

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist noch bis einschließlich 25. März 2023 mittels einer InterCity-Express-Verbindung mit St. Anton am Arlberg verbunden. Laut ÖBB und Deutscher Bahn handelt es sich um die höchstgelegene ICE-Haltestelle im Streckennetz. Seit Dezember 2023 verbinden die Elektrotriebzüge der Deutschen Bahn AG Hamburg mit dem bei Schifahrern beliebten Ort in Tirol. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die über München geführt wird. Vorerst planen DB und ÖBB, dass diese bis einschließlich 25. März 2023 unter dem Beinamen „Ski Express Tirol“ angeboten wird. Bei entsprechendem Erfolg könnte diese in der nächsten Wintersaison erneut aufgelegt werden. „Als St. Antons einstige Visionäre die Arlberg-Bahnstrecke und unseren Bahnhof errichteten, war ihnen die Tragweite sicher nicht bewusst. 140 Jahre später ist beides im Sinne der Nachhaltigkeit wichtiger denn je. Daher freuen wir uns, mit der neuen, direkten ICE-Direktverbindung aus Hamburg einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutraler Anreise für unsere Gäste gehen zu können“, so St. Antons Tourismusdirektor Martin Ebster. Der neue „Ski Express Tirol“ startet in der Wintersaison bis einschließlich 25. März 2023 jeden Samstag um 06:05 Uhr in Hamburg und bringt Urlauber in rund zehn Stunden über Hannover, München sowie Innsbruck in die „Wiege des alpinen Skilaufs“ sowie retour. Darüber hinaus gibt es samstags um 06:26 Uhr ab München eine weitere ICE-Direktverbindung nach St. Anton. Dank der Ankunftszeit um 11:03 Uhr können Pistenfans noch fast einen ganzen Tag im Skigebiet genießen. In der Sommersaison wird von 24. Juni bis 9. September ebenso eine ICE-Verbindung zwischen München und St. Anton angeboten.

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Hannover: Tuifly-Verbindung nach Castellon soll etabliert werden

Die Region Valencia verhandelt laut spanischen Medienberichten mit dem deutschen Tui-Konzern über die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Castellón und Hannover. Für eine gewisse Grundauslastung soll der Umstand sorgen, dass sich im Einzugsgebiet beider Airports Werke des Volkswagen-Konzerns befinden. Einen genauen Zeitplan für die Aufnahme einer möglichen neuen Tuifly-Verbindung gibt es aber noch nicht. Derzeit handelt es sich lediglich um Gespräche mit Tui-Chef Sebastian Ebel sowie Vertretern aus Wirtschaft und Touristik.

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Ryanair stationiert fünfte Boeing 737 in Weeze

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2023 eine fünfte Boeing 737-800 auf dem deutschen Regionalflughafen Weeze stationieren. Gleichzeitig wird man mit Castellon, Kopenhagen, Sevilla und Rhodos vier zusätzliche Strecken aufnehmen. „Ryanair wird in diesem Sommer 35 Strecken von/nach Düsseldorf Weeze bedienen. Die Stationierung dieses fünften Flugzeugs stellt eine weitere Investition von 100 Millionen Dollar in Düsseldorf Weeze dar und sichert mehr als 1.200 Arbeitsplätze, darunter 150 hoch bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Besatzungsmitglieder und Ingenieure. Ryanair wächst weiter und bietet den Bürgern/Besuchern Düsseldorfs und Weezes eine größere Auswahl und höhere Zuverlässigkeit, während gleichzeitig der Incoming-Verkehr in die Region gefördert wird“, so Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin DACH & Nordics. Weeze-Flughafendirektor Sebastian Pabst fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über die Stationierung des fünften Ryanair-Flugzeugs an unserem Flughafen. Unsere deutschen und niederländischen Gäste werden nun eine noch größere Auswahl an attraktiven Zielen haben“.

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Italien: Lufthansa und FS wollen zusammenarbeiten

Die italienische Staatseisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane S.p.A. und Lufthansa haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterschrieben. Ziel der geplanten Kooperation ist insbesondere, Fluggäste mit Bahnverbindungen der FS von und zu Ihren Flugverbindungen aus diversen italienischen Flughäfen zu bringen. Die genaue Ausgestaltung des Programms ist nun Gegenstand der weiteren Gespräche. Bei einem Vertragsabschluss stünde die Umsetzung der Kooperation unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden. Vergleichbare Kooperationen im Intermodalbereich betreibt die Lufthansa Group bereits in ihren Heimatmärkten u.a. mit der Deutsche Bahn, der ÖBB und der SBB. Insgesamt bieten die Airlines der Lufthansa Group ihren Fluggästen aktuell über 3.000 wöchentliche Bahn- oder Busverbindungen aus mehr als 40 Städten an. Bereits im Jahr 2001 hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Bahn über Zugverbindungen ihren Flughäfen geschlossen (LH Express Rail).

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TAP stellt Flüge nach Zagreb ein

TAP Air Portugal stellt den regulären Flugbetrieb zwischen Lissabon und Zagreb endgültig ein. Somit wird es in diesem Sommer keine Flüge zwischen den beiden Flughäfen geben. Fluggäste, die bereits Tickets für einen Flug in den kommenden Monaten bei der Fluggesellschaft gebucht haben, seien schon über die Stornierung ihrer Flüge benachrichtigt worden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Ihnen werden alternative Flugverbindungen mit anderen Airlines angeboten. Der portugiesische Carrier hatte die Verbindung zwischen den Hauptstädten dreimal wöchentlich aufrechterhalten und erst im vergangenen Jahr nach einer fünfjährigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Auf der Strecke wurden sowohl Flugzeuge der Airbus A320-Familie als auch Embraer E190 eingesetzt. TAP ist nur eine von vielen Fluggesellschaften, die nun doch weniger häufig in die kroatische Hauptstadt fliegen. Erst kürzlich hat Air France die geplante zweite tägliche Verbindung zwischen Paris und Zagreb gestrichen, die von Juli bis September angeboten werden sollte. Auch die Lufthansa hat die ihre zweite täglichen Verbindung von München nach Zagreb, die ursprünglich am 26. März 2023 aufgenommen werden sollte, auf Juli 2023 verschoben. Daneben hat auch British Airways den Flugplan zusammengestrichen und fliegt den Airport in diesem Sommer nur auf Sparflamme an. Der Grund liegt auf der Hand: Die Flughafengeschäftsführung hat angekündigt, die Gebühren mit Beginn des Sommerflugplans anzuheben. Die Fluglinien – so scheint es jedenfalls – sind not amused.

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Korean Air mit mehr Umsatz im vierten Quartal 2022

Korean Air hat im vierten Geschäftsquartal 2022 einen Umsatz von umgerechnet 2,846 Milliarden US-Dollar erzielt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 28 Prozent entspricht. So hat sich die Passagiernachfrage erholt und auch die Erträge im Frachtgeschäft sind beständig gewesen. Beim Betriebsgewinn verzeichnete die Fluggesellschaft mit einem Betriebsgewinn von 410,4 Millionen US-Dollar gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 26 Prozent. Die Einnahmen im Passagiergeschäft stiegen im Jahresvergleich um 339 Prozent, was auf die wachsende Nachfrage nach Flugreisen aufgrund der geänderten Ein- und Ausreisebestimmungen Japans und die saisonale starke Reisenachfrage in Südostasien und Ozeanien zurückzuführen sei, so der Carrier in einer Aussendung. Der Umsatz im Passagiergeschäft habe sogar die Frachteinnahmen überstiegen.

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Azerbaijan Airlines

Azerbaijan Airlines und die Lufthansa Technik AG haben einen umfassenden Fünfjahresvertrag über einen Total Component Support (TCS) für die Boeing-787-Dreamliner-Langstreckenflotte der nationalen Fluggesellschaft der Republik Aserbaidschan unterzeichnet. Der erste TCS-Vertrag der Fluggesellschaft, der am 1. Mai in Kraft tritt, wird den technischen Betrieb von Azerbaijan Airlines deutlich stärken. Er ermöglicht der Airline einen 24/7-Zugang zum globalen Ersatzteilpool-Netzwerk von Lufthansa Technik. Der TCS beinhaltet unter anderem einen AOG-Support (Aircraft On Ground), der Azerbaijan Airlines kürzeste Lieferzeiten für zeitkritische Komponenten garantiert. In einem wichtigen strategischen Schritt wurde der Vertrag so angepasst, dass er zusätzliche Flexibilität bietet, um die geplante Flottenerweiterung der Fluggesellschaft problemlos abzudecken. „Wir fühlen uns geehrt, Azerbaijan Airlines auf ihrem Wachstumskurs durch unseren bewährten Komponenten-Support zu unterstützen, und es ist uns eine besondere Ehre, ihr Flaggschiff zu betreuen“, so Andreas van de Kuil, Vice President Sales Central Europe & CIS (Commonwealth of Independent States/Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) bei Lufthansa Technik. „Mit diesem Vertrag werden wir unserem hervorragenden Ruf als zuverlässiger Partner in der globalen MRO-Industrie gerecht und bauen unseren Marktanteil in der GUS-Region weiter aus.“

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