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Airbus: Flugzeugauslieferungen gehen im Jänner zurück

Der europäische Flugzeugbauer hat im Januar Bestellungen für 37 Flugzeuge eingesammelt.  Delta Air Lines orderte zwölf weitere A220-300, Uzbekistan Airways bestellte acht A320 Neo und vier A321 Neo, DAE Capital erteilte einen Auftrag für einen A320 Neo und ein nicht genannter Kunde orderte je sechs A320 Neo und A321 Neo. Beim A320 Neo musste Airbus hingegen eine Stornierung hinnehmen. So bleiben unter anderem Strich 36 neue Orders. Die Auslieferungen gehen demgegenüber zurück: Im Januar übergab der Flugzeughersteller 20 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden, das waren 10 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Dezember hatte Airbus trotz angespannter Lieferketten in einem Schlussspurt sogar 98 Maschinen ausgeliefert. Insgesamt hatte der europäische Konzern im vergangenen Jahr mit netto 661 ausgelieferten Flugzeugen sein einstiges Ziel von 700 Maschinen verfehlt.

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SAF: Lufthansa und Varo Energy arbeiten zusammen

Der Energiekonzern Varo und Lufthansa haben in der vergangenen Woche eine Absichtserklärung über die Herstellung und die Lieferung von nachhaltigen Flugkraftstoffen unterzeichnet. Bereits ab 2026 könnten größere Mengen SAF in München geleifert werden. Die Unternehmen treiben zudem innovative Verfahren zur Herstellung von grünem Wasserstoff aus biogenen Abfallstoffen voran. Grüner Wasserstoff ist ein bedeutsamer CO2-freier Energieträger, der auch bei der Herstellung von nachhaltigen Flugkraftstoffen eine wichtige Rolle spielt. Die Absichtserklärung untermauert das Ziel der Lufthansa Group, Verfügbarkeit, Markteinführung und Nutzung von nachhaltigen Flugkraftstoffen als zentrales Element ihrer Nachhaltigkeitsstrategie voranzutreiben. Die Airline-Gruppe prüft fortlaufend Optionen für langfristige Abnahmeverträge und gehört bereits heute zu den größten Abnehmerinnen von SAF in Europa.

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Neue Drohnenkurse am Flughafen Mönchengladbach

In Zukunft werden unbemannte Flugobjekte unseren Luftraum verstärkt nutzen. Vor allem, wer Drohnen kommerziell betreibt, muss eine entsprechende Lizenz erwerben. Das ist ab sofort am Flughafen Mönchengladbach (MGL) als Dependance der Droniq GmbH möglich, die vom Luftfahrt-Bundesamtes als Prüfstelle benannt ist. Ende Januar wurden in Mönchengladbach die ersten Prüfungen abgenommen. Von der Freizeitgestaltung über die industrielle Nutzung bis zur Verwendung bei Rettungseinsätzen: Die Zahl an unbemannten Flugobjekten nimmt stetig zu. Daher ist es wichtig, dass Fernpiloten ihre Drohne sicher und nach den aktuellen Regeln der Luftfahrt fliegen können und eine entsprechende Qualifikation erwerben. Im Januar 2023 hat die Droniq GmbH mit dem Standort MGL ihre Ausbildungsplattform Droniq Academy vergrößert. Ab sofort kann man hier die offizielle Prüfung zum Erwerb des EU-Fernpilotenzeugnis A2 gemäß Luftverkehrsordnung ablegen. Voraussetzung dafür sind neben einer gültigen Drohnenversicherung, die Registrierung als Fernpilot beim Luftfahrtbundesamt sowie der Nachweis von Grundkenntnissen über den EU-Kompetenznachweis A1/A3. Alle Prüfungstermine in Mönchengladbach für 2023 sind auf die Droniq-Website unter droniq.de gelistet. Der Flughafen Mönchengladbach bietet hier ideale Voraussetzungen. Mit mehreren ansässigen Flugschulen hat er bereits einen Ausbildungsschwerpunkt für Privat- und Verkehrspiloten. Ab sofort wird das Angebot in Kooperation mit Droniq um Kurse für Fernpiloten ergänzt. Zusätzlich zu dieser Grundqualifikation hat der MGL spezielle Schulungen zum sicheren Betrieb von Drohnen im kontrollierten Luftraum entwickelt. Mit seiner Kontrollzone und in einem komplexen Luftraum gelegen sind die Voraussetzungen am MGL ideal, um Fernpiloten im Umgang mit ihrer Drohne fit zu machen. Die Inhalte reichen von technischen über meteorologische Themen, z.B. Mindestwetterbedingungen und Thermik, bis

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Flughafen Nürnberg: Boeing 747 erstmals im Juli 1970 gelandet

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat das letzte Flugzeug vom Typ 747 ausgeliefert – mehr als 50 Jahre nach dem ersten Start. Die “Queen of the Skies” mit dem markanten Buckel auf dem Rücken absolvierte ihren Erstflug am 9. Februar 1969, die Premiere in Nürnberg folgte im Juli 1970. Anfang der 70er Jahre revolutionierte Boeing mit der 747 die Passagierluftfahrt, denn der Jumbo bot eine Verdoppelung der Passagierkapazität und ein bis dahin nicht gekanntes Raumgefühl. So gab es für die Passagiere der ersten Klasse sogar eine Lounge mit Bar im Oberdeck. 20.000 Zuschauer am Flughafen Die Lufthansa erhielt die erste von drei Maschinen der Version 747-130 im März 1970, um sie auf den aufkommensstärksten Langstreckenrouten einzusetzen. Nürnberg diente zu dieser Zeit häufig als Trainingsflugplatz für Überflüge. Offiziell wurde die Boeing 747 am 12. Juli 1970 der Nürnberger Öffentlichkeit vorgestellt. Das groß angekündigte Ereignis lockte bei bestem Sommerwetter die Besucher in Scharen an. Bereits zur Mittagszeit war das Flughafenrestaurant voll besetzt und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die Fahrzeugkolonnen in geordnete Bahnen zu lenken. Als der Riesenvogel am späten Nachmittag aus Stuttgart kommend zur Landung ansetzte, sorgten rund 20.000 Zuschauende auf dem Flughafengelände und den angrenzenden Wiesen und Feldern für Volksfeststimmung. Rund 350 geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik, darunter der damalige Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Urschlechter, sowie Touristiker aus der Region hatten Gelegenheit, das neue Fluggefühl bei einem etwa 30-minütigen Rundflug über Südbayern hautnah zu erleben. Am Abend flog der Jumbo wieder zurück zur Heimatbasis Frankfurt. Auch in Zukunft ein

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Tarom stellt Belgrad-Verbindung im Februar vorübergehend ein

Der rumänische Carrier Tarom hat ihren Flugbetrieb zwischen Bukarest und Belgrad während des laufenden Monats vorübergehend eingestellt. Die Airline plant, die Flüge zwischen den beiden Hauptstädten ab dem 1. März 2023 wieder auf vier beziehungsweise ab dem 9. März 2023 auf fünf wöchentliche Verbindungen zu erhöhen. Die Fluggesellschaft setzt auf dieser Strecke ihre Turboprop-Maschinen vom Typ ATR72 ein. Eine Erklärung, weshalb die Strecke denn im Februar auf „Stand-by“ gestellt wird, hat das Unternehmen nicht veröffentlicht. Laut dem Onlineportal Ex-Yu-Aviation würde die Aussetzung aber in den für die Luftfahrtbranche ruhigsten Monat des Jahres fallen.

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KLM mit mehr Flügen nach China

Ab Beginn des Sommerflugplans 2023 am 26. März plant die niederländische Fluggesellschaft, die Flugfrequenz in die Volksrepublik zu erhöhen. KLM wird dreimal wöchentlich einen Flug von Amsterdam nach Hongkong anbieten. Beginnend mit sechs Nonstop-Flügen nach Peking und Shanghai plant die Airline, ab Mai auf tägliche Flüge umzustellen. Peking kehrt damit in das Netzwerk der Fluglinie zurück. Die geplante Erhöhung ist eine Reaktion auf die Aufhebung der Reisebeschränkungen durch die chinesische Regierung, steht aber unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Regierung, so der Carrier in einer Aussendung.

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Boeing plant wohl Entlassung von 2.000 Mitarbeitern

Der US-Flugzeughersteller Boeing will einem Zeitungsbericht zufolge dieses Jahr etwa 2.000 Stellen im Finanz- und Personalwesen durch eine Kombination aus Fluktuation und Entlassungen streichen. „Im Laufe der Zeit sind einige unserer Unternehmensfunktionen ziemlich groß geworden. Und mit diesem Wachstum gehen in der Regel Bürokratie oder uneinheitliche Systeme einher, die ineffizient sind“, zitierte die Zeitung „Seattle Times“ einen Unternehmenssprecher. Boeing reagierte nicht sofort auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters zur Stellungnahme. Im vergangenen Jahr hatte Boeing angekündigt, rund 150 Beschäftigte im Finanzwesen zu entlassen, um die Unternehmensstruktur zu vereinfachen. Erst im Jänner hatte das im US-Bundesstaat Virginia ansässige Unternehmen angekündigt, bis Ende des Jahres rund 10.000 Mitarbeiter einzustellen.

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Swiss nimmt Passagierflüge nach Shanghai wieder auf

Angesichts gelockerter Einreisebestimmungen wird Swiss am 3. März 2023 ihre Passagierflüge nach Shanghai wieder aufnehmen. Vorgesehen ist im März zunächst ein wöchentlicher Flug. Ab April wird der Schweizer Carrier das Programm ausbauen und drei Flüge pro Woche anbieten. Auf der Strecke setzt die Fluggesellschaft grundsätzlich Flugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER ein, alternativ Airbus A340-300. „Wir freuen uns sehr, unseren Kundinnen und Kunden künftig wieder Flüge zwischen Zürich und der chinesischen Metropole Shanghai anbieten zu können. Für beide Wirtschaftsstandorte und darüber hinaus ist es von grosser Bedeutung, die wieder steigende Nachfrage zu bedienen. Shanghai ist nach wie vor ein wichtiger Ziel- und Ursprungsort im Flugplan“, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. Seit April 2022 hatte die Airline infolge der mit der Coronapandemie verbundenen Reiserestriktionen keine regulären Passagierflüge nach Shanghai mehr durchgeführt und auf der Strecke lediglich Fracht befördert. Neben den wieder aufgenommenen Flügen nach Shanghai erhöht Swiss im Sommerflugplan die Frequenz nach Hongkong von fünf auf sechs wöchentliche Abflüge. 

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Spielwarenmesse führte zu erhöhter Nachfrage am Flughafen Nürnberg

In der vergangenen Woche fand in Nürnberg die traditionelle Spielwarenmesse statt. Die erhöhte Nachfrage führte dazu, dass einige Carrier größeres Fluggerät als üblich eingesetzt haben. Turkish Airlines setzt auf den Airbus A330 mit 289 Sitzplätzen statt der üblichen A321 mit 190 oder der Boeing 737-800 mit 165 Sitzmöglichkeiten. British Airways stockt während der Messe ihre Flüge nach London Heathrow von vier wöchentlichen auf bis zu drei tägliche Verbindungen auf. Air France erhöht die Frequenz in der Messewoche um mehr als 20 Prozent auf drei bis fünf tägliche Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle. Lufthansa bietet für Umsteigepassagiere vier tägliche Flüge ins Drehkreuz nach Frankfurt an, unter anderem mit Airbus A319 und Bombardier CRJ 900. Nachstehende Slideshow zeigt einige der Besucher in Nürnberg.

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Lufthansa Group bringt neue App an den Start

Eine neue Lufthansa-App soll künftig das Reisen mit dem Kranich-Konzern vereinfachen. Diese ist Unternehmensangaben nach darauf ausgerichtet als „digitaler Reisebegleiter“ zu fungieren und soll ab der Buchung bis zur Ankunft regelmäßige Informationen über die Reise liefern. Dabei scheint es Lufthansa nicht nur um die Bereitstellung von Updates zum Flug zu gehen, sondern in der Medienmitteilung wird auch erwähnt, dass „passende Angebote durch Push-Benachrichtigen“ bereitgestellt werden sollen. Dies deutet darauf hin, dass man einen zusätzlichen Vertriebsweg erschließen will. Mit dem Launch der neuen Lufthansa App nutzen Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa und Swiss erstmalig eine gemeinsame App-Lösung. Sie ist ab sofort im Apple App Store für iOS ab Version 14 und im Google Play Store für Android ab Version 5 verfügbar.

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