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Frankfurt-Hahn: Insolvenzgericht beruft Gläubigerversammlungen ein

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn inklusive betriebsnotwendiger Schwester- und Tochtergesellschaften ist seit einiger Zeit ins Stocken geraten. Nun hat das Amtsgericht Bad Kreuznach für den 7. Feber 2023 Gläubigerversammlungen einberufen. Diese finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Thema dürfte die Suche nach Alternativen sein, denn bislang hat Swift Convoy, an die der Zuschlag vergeben wurde, den Kaufpreis nicht überwiesen. Mittlerweile gibt es einen anderen Interessenten und zwar den Eigentümer des Nürburgrings. Es wird vermutet, dass am Dienstag die ersten Entscheidungen fallen könnten.

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Etihad stockt Abu Dhabi-Frankfurt auf

Golfcarrier Etihad Airways wird im Sommerflugplan 2023 häufiger zwischen Frankfurt am Main und Abu Dhabi fliegen. Ursprünglich plante man diese Route täglich zu bedienen. Nun legt pro Woche vier zusätzliche Kurspaare auf. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 wird Etihad Airways elf wöchentliche Umläufe zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und dem größten Flughafen Deutschlands anbieten. Die zusätzlichen Flüge werden mit dem Boeing 787 Dreamliner von Etihad durchgeführt, welcher mit 28 Sitzen in der Business Class und 262 Sitzen in der Economy Class auf den Komfort der Fluggäste ausgerichtet sind.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter hat neuen Kaufvertrag abgeschlossen

Der Masseverwalter des Flughafens Frankfurt-Hahn hat mit einem weiteren Interessenten einen notariell beglaubigten Kaufvertrag abgeschlossen. Namentlich wurde der Käufer nicht genannt, jedoch dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Eigentümer des Nürburgrings handeln. Vor einigen Monaten erhielt die in Frankfurt ansässige Swift Conjoy GmbH den Zuschlag. Trotz wiederholter Fristverlängerungen wurde bislang der Kaufvertrag nicht bezahlt. Jan Markus Plathner, der als Insolvenzverwalter der Flughafen-Frankfurt-Hahn-Gruppe fungiert, hat eigenen Angaben nach den „Plan B“ vorbereitet. Dazu wurde ein weiterer Kaufvertrag abgeschlossen und notariell beglaubigt. Dieser steht unter nicht näher genannten Bedingungen, so dass dann nur eine Vereinbarung vollzogen werden kann. Am Dienstag, den 7. Feber 2023, finden auf Ladung des zuständigen Insolvenzgerichts so genannte besondere Gläubigerversammlungen statt. Diese betreffen einige Gesellschaften der Firmengruppe. Inhaltlich soll über das weitere Vorgehen beraten und entschieden werden. Es wird damit gerechnet, dass der Zuschlag, der an die Swift Conjoy GmbH ergangen ist, entzogen wird und stattdessen der mögliche Kaufvertrag mit den Nürburgring-Eigentümern bestätigt werden könnte. „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv weiterverhandelt und einen Kaufvertrag notariell beurkunden lassen. Zusätzlich haben wir mit einem anderen Investor einen zweiten Kaufvertrag verhandelt und ebenfalls notariell beurkunden lassen, für den Fall, dass im ersten Vertrag gesetzte Bedingungen nicht eintreten. Über das weitere Vorgehen wird im Rahmen der besonderen Gläubigerversammlung entschieden. Die weiteren Entwicklungen im Prozess sind offen“, so der Insolvenzverwalter. In einer Medienerklärung betont der Jurist, dass man seit dem Beginn der Zwangsverwaltung zahlreiche Maßnahmen gesetzt habe, um den Flugbetrieb fortführen zu können. Auch habe man den Airport für

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Weeze: Skyexpress legt Griechenland-Charter auf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress wird im April 2023 einige Charterflüge ab dem deutschen Regionalflughafen Weeze durchführen. Dabei werden die Ziele Heraklion, Kos, Rhodos und Zakynthos im Auftrag eines Reiseveranstalters angesteuert. Nach Heraklion geht es am 22. und 29. April 2023 als Kurspaar GQ3250/3251. Kos steuert man am 23. und 30. April 2023 als GQ4500/4501 an. Die griechische Insel Rhodos wird am 22. und 29. April 2023 mit Weeze verbunden. Die Flugnummern lauten GQ5700/GQ5701.  Nach Zakynthos geht es am 27. und 28. April 2023.

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Lufthansa Cargo: Boeing 777F als erster Linienfrachter mit Haifischhaut

Heute morgen hat in Frankfurt das weltweit erste Frachtflugzeug mit Aeroshark-Oberflächentechnologie seinen Liniendienst aufgenommen. Nachdem Swiss bereits seit Oktober mit der ersten auf diese Weise modifizierten Boeing 777-300 ER Fluggäste transportiert, folgt bei Lufthansa Cargo mit der ersten Boeing 777 F die Premiere in der Luftfracht. Gegen 05:00 Uhr hob das Flugzeug mit der Registrierung D-ALFA unter der Flugnummer LH8410 zum Premierenflug von Frankfurt nach Bengaluru in Indien ab, von wo es anschließend nach Chengdu in China weiterfliegen wird. Die Aeroshark-Modifikation wurde Mitte Januar im Rahmen einer planmäßigen Instandhaltungsliegezeit für den Frachter von Lufthansa Cargo durchgeführt und bereits weit vor deren Ende abgeschlossen. Nachdem nun auch die Instandhaltung abgeschlossen wurde, kehrte das Flugzeug in den aktiven Dienst zurück. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der der mikroskopischen Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist. Er besteht aus rund 50 Mikrometer großen Rippen, den sogenannten Riblets. Wird der Strömungsverlauf an Rumpf und Triebwerksgondeln der Boeing 777 F damit optimiert, lässt sich Treibstoff sparen. Nach und nach soll die Modifikation nun auf der gesamten 777-Frachterflotte der Lufthansa Cargo zum Einsatz kommen, um diese elf Flugzeuge sparsamer und emissionsärmer zu machen. Auch Swiss lässt ihre komplette Teilflotte von zwölf Boeing 777-300 ER mit Aeroshark modifizieren. Dort haben aktuell bereits das zweite und dritte Flugzeug die Modifikation erhalten und sollen zeitnah wieder im Liniendienst stehen. Aeroshark wurde gemeinsam von Lufthansa Technik und dem Chemiekonzern BASF entwickelt.

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Swiss verbindet Nürnberg wieder mit Zürich

Pandemiebedingt musste die Strecke eingestellt werden, jetzt kehrt Swiss mit täglichen Flügen zwischen Nürnberg und dem Drehkreuz Zürich zurück. Ab dem 26. März 2023 nimmt die größte Fluggesellschaft der Schweiz die Flugverbindung wieder auf. Die Zahl der von Nürnberg aus erreichbaren internationalen Hub-Flughäfen erhöht sich damit auf sieben. Über das Drehkreuz sind Ziele wie Boston, Chicago, Los Angeles, Miami, New York, San Francisco sowie Sao Paulo, Johannesburg, Singapur, Dubai und Hongkong angebunden. Zum Einsatz kommen Airbus A220 100/300 bzw. Embraer E190-E2/195-E2. Der Schweizer Carrier beförderte vor der Pandemie 2019 mehr als 230.000 Passagiere zwischen Nürnberg und Zürich.

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Lufthansa erweitert Boeing 787-9-Einsatz in Nordamerika

Das jüngste Mitglied der Lufthansa-Flotte, die Boeing 787-9, nimmt Kurs auf weitere Ziele in Nordamerika.  Mit Beginn des Sommerflugplans ab dem 26. März 2023 fliegt der „Dreamliner“ sechsmal wöchentlich von Frankfurt nach Dallas/Fort Worth, Texas. Viermal pro Woche geht es nach Montréal, ab Mai dann täglich. Ebenfalls ab Anfang Mai setzt die AUA-Muttergesellschaft das Fluggerät täglich nach Denver sowie dreimal wöchentlich nach Austin ein. Im aktuellen Winterflugplan wird ab dem 13. Februar 2023 auch Detroit mit dem Flugzeugtyp bedient, so der Carrier in einer Aussendung. Seit Oktober vergangenen Jahres fliegt der „Dreamliner“ bereits täglich nach Newark. Aktuell betreibt Lufthansa drei Boeing 787-9 mit den Registrierungen D-ABPA, D-ABPC und D-ABPD. Zwei weitere Flugzeuge dieses Typs werden in Kürze ausgeliefert. Bis 2027 erhält die Lufthansa Group insgesamt 32 neue Boeing 787-9.

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Japanische ANA schraubt Gewinnprognose in die Höhe

All Nippon Airways geht mit Optimismus ins neue Jahr.  Die zurückliegenden neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres liefen für den Carrier besser als erwartet. Das börsennotierte Unternehmen meldete heute für die drei Quartale einen Umsatz von umgerechnet etwa 8,95 Milliarden Euro – ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zum Covid-geprägten Vorjahr. Bei operativen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 8,25 Milliarden Euro bleibt dem Unternehmen ein operativer Gewinn von 700 Millionen Euro. Nach Steuern meldet die ANA Group einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 445,2 Millionen Euro. Die stark verbesserten Zahlen erlauben es dem Unternehmen, die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf umgerechnet 424,1 Millionen Euro anzuheben – das sind 50 Prozent mehr als noch vor drei Monaten erwartet worden waren. „Mit dem Wegfall von Reisebeschränkungen im letzten Quartal waren wir in der Lage, unseren hochwertigen Kundenservice mehr Passagieren anzubieten und zusätzliche Ziele anzufliegen, was sich in unserer positiven Finanzleistung widerspiegelt“, so Kimihiko Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Group. „Die Fähigkeit, dies zu tun, ist ein hervorragendes Zeugnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Geduld bewiesen und gemeinsam daran gearbeitet haben, die ANA Group für die Zukunft zu positionieren.“

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Nordamerika-Flüge: Lufthansa baut Dreamliner-Einsatz aus

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt einige Änderungen im Nordamerika-Verkehr vor. Betroffen sind die Verbindungen ab Frankfurt nach Austin, Dallas/Fort Worth, Denver, Detroit und Montreal. Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird man Austin nur noch dreimal pro Woche ansteuern. Ab 2. Mai 2023 soll der Maschinentyp Boeing 787-9 anstatt Airbus A330-300 eingesetzt werden. Dallas/Fort Worth fährt man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 auf sechs wöchentliche Umläufe zurück und bedient die Route künftig mit B787-9 statt Airbus A340-300. Nach Denver geht es zwischen 26. März 2023 und 30. April 2023 einmal täglich mit Airbus A340-300 statt A330-300. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 sollen Dreamliner eingesetzt werden. Detroit steuert man ab 26. März 2023 täglich mit B787-9 statt A330-300 an. Nach Montreal geht es ab 26. März 2023 mit Dreamliner statt A340-300. Ab diesem Tag bis vorerst 30. April 2023 wird Lufthansa nur viermal wöchentlich auf dieser Route fliegen.

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Air Europa Express fliegt mit Boeing 737-800 nach München

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa Express wird im Sommerflugplan 2023 die Boeing 737-800-Flotte ausbauen. Im Auftrag der Muttergesellschaft wird man einige Strecken bedienen. Unter anderem wird man Madrid-München fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass auf einigen Routen, die bereits im Portfolio von Air Europa Express sind, dieser Maschinentyp unregelmäßig zum Einsatz kommt. Auch wird man punktuell einige Umläufe für die Muttergesellschaft übernehmen. Ab Madrid sollen auf den Strecken nach Alghero, Alicante, Brüssel, Las Palmas, Malaga, Marrakesch, München, Paris-Orly, Teneriffa-Nord, Tunis und Valencia besonders häufig von Air Europa Express betriebene Boeing 737-800 zum Einsatz kommen.

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