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Flugausfälle: Airhelp sieht keine Besserung in Aussicht

Im letzten Jahr gab es europaweit mehr als 244 Millionen verspätete Fluggäste. Verloren gegangenes Gepäck, lange Wartezeiten und Flugausfälle stellten viele Reisende auf die Probe. Tomasz Pawliszyn, Chef der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, rechnet weiterhin mit chaotischen Zuständen an europäischen Flughäfen. „Obwohl zahlreiche Fachkräfte fehlen, versuchen Airlines ihren Flugverkehr zu normalisieren. Während der Pandemie haben viele Menschen aus der Flugbranche ihre Jobs verloren und sich umorientiert – diese Arbeitskräfte fehlen jetzt. Zwar ist das Passagieraufkommen noch nicht ganz so hoch wie im Vorkrisenjahr 2019, doch der Fachkräftemängel ist und bleibt ein großes Problem im Luftverkehr. In den kommenden Monaten können wir nicht davon ausgehen, dass sich die Situation entschärfen wird. Viele Fluggäste wissen nicht, welche Ansprüche sie bei Verspätungen und Ausfällen geltend machen können. Wir sind uns bewusst, dass die Flughäfen und Fluggesellschaften unter Druck stehen. Dennoch müssen sie die Störungen selbst verantworten. Unsere Aufgabe als Fluggastrechteorganisation ist es, betroffenen Passagiere über ihre Fluggastrechte zu informieren und ihnen zu helfen, diese durchzusetzen.“ Auch weitere Streiks und Proteste werden erwartet „Nicht nur der Personalmangel, auch Streiks und Proteste beeinflussen Abläufe im Flugverkehr immer häufiger. Im vergangenen Jahr zählte Deutschland europaweit zu den Top 3 Ländern mit den meisten Flugstörungen. Es gab insgesamt fünf Streiks und das neue Jahr startete bereits mit einem weiteren am Berliner Flughafen. Hinzu kamen 2022 die Proteste der Klimabewegung “Letzte Generation“, die ebenfalls Einschränkungen zur Folge hatten. Auch hier erwarten wir keinen Rückgang der Protestaktionen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Ausfälle und Verspätungen

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Peter Gerber wird neuer Condor-Chef

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 unter der Leitung des momentanen Brussels-Airlines-Chefs Peter Gerber stehen. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Ralf Teckentrup. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Gerber den CEO für Condor gefunden zu haben, den wir in einem umfassenden Auswahlprozess gesucht haben: Er ist nicht nur ein äußerst erfahrener Luftfahrtmanager, sondern auch die Führungspersönlichkeit, die Condor erfolgreich weiter in die Zukunft führen wird“, so Friedrich Andreae, Vorsitzender des Condor-Aufsichtsrats. „Peter Gerber übernimmt die große Aufgabe, die Transformation von Condor, beispielsweise durch die Modernisierung der gesamten Flotte, eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten und Innovationen für das Kundenerlebnis, weiter voranzutreiben und so die nächsten Weichen auf Wachstum zu stellen. So wird aus Condor Europas erfolgreichster Ferienflieger werden.“ Gerber wird als Chief Executive Officer an der Sputze von Condor stehen. Christian Schmitt bekleidet die Funktion des Chief Operating Officers und für die Finanzen ist Björn Walther zuständig. Der designierte Condor-Chef war rund 30 Jahre lang in der Lufthansa Group tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer von Lufthansa Cargo und amtiert derzeit als Firmenchef von Brussels Airlines.

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Qatar Airways erhöht Frequenzen nach Phuket

Qatar Airways wird ab dem 1. Februar 2023 zusätzliche Flüge nach Thailand anbieten, und zwar einen dritten Flug auf die Ferieninsel Phuket. Mit dieser zusätzlichen Frequenz nach Phuket erhöht sich die Zahl der Flüge ab Thailand auf sieben pro Tag, neben den vier täglichen Flügen nach Bangkok. Die Ausweitung der Flüge nach Thailand biete Reisenden mehr Komfort und eine bessere Anbindung von mehr als 150 Zielen im weltweiten Streckennetz von Qatar Airways, darunter London, Manchester, Frankfurt, Paris, Zürich und New York. Währenddessen gibt es im erbitterten Streit um angeblich schadhafte A350-Flugzeuge zwischen dem Flugzeugbauer Airbus und seinem Kunden Qatar Airways Insidern zufolge eine Annäherung. Nach einem Treffen der beiden Kontrahenten und den katarischen sowie den europäischen Regulierungsbehörden in der vergangenen Woche in Doha sei Dynamik in die zähen Verhandlungen über einen Vergleich gekommen, der Ton sei ermutigender geworden, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

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UPS erwartet geringere Erlöse im neuen Jahr

UPS erwartet im neuen Jahr einen weiteren Umsatzrückgang, nachdem im vierten Quartal ein überraschender Rückgang zu verzeichnen war. Obwohl die UPS-Chefin Carol Thomé einen Umsatz von 97 bis 99,4 Milliarden US-Dollar für 2023 prognostizierte, ist diese Einschätzung pessimistischer als die Schätzungen der Analysten. Der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten wird ebenfalls sinken und wird zwischen 12,8 und 13,6 Prozent liegen, im Vergleich zu 13,8 Prozent im Vorjahr. Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Sowohl auf dem US-amerikanischen Markt als auch im internationalen Geschäft gab es einen Rückgang bei den Sendungen. Auch der bereinigte operative Gewinn sank um fast 3 Prozent. Unter dem Strich verdiente UPS mit knapp 3,5 Milliarden Dollar zwar knapp zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies lag jedoch vor allem an einem positiven Effekt bei den Pensionen für Mitarbeiter. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Trotzdem werden die Anteilseigner ab dem ersten Quartal 2023 eine angepasste Dividende erhalten, die auf 1,62 Dollar je Aktie erhöht wurde. Darüber hinaus plant das Unternehmen, erneut Geld in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren. Der Verwaltungsrat hat dafür 5 Milliarden Dollar bereitgestellt, wovon 3 Milliarden im laufenden Jahr fließen werden.

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Lufthansa-Crew bewältigt Triebwerksausfall über Grönland – Rückkehr nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Crew war am Samstag mit einer schwierigen Situation konfrontiert, denn ein Triebwerk ist während eines Transatlantikflugs über Grönland ausgefallen. Während eines Transatlantikflugs von Frankfurt nach Seattle (Flugnummer: LH490) an Bord eines Airbus A340-300 meldete die Lufthansa-Crew einen Fehler in einem der vier Triebwerke. Auf halber Strecke entschieden sich die Piloten daraufhin für eine Rückkehr nach Frankfurt, um das Flugzeug zu reparieren. Alternativ hätten sie länger an einem nahegelegenen Notflughafen festhalten müssen, wie es 2017 bei einem Airbus A380 von Air France der Fall war, der nach einem Triebwerksausfall und einer Notlandung im kanadischen Goose Bay repariert werden musste. Damals wurde ein Ersatztriebwerk schließlich mit einer An-124 herbeigeschafft, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Führungswechsel bei Brussels Airlines

Peter Gerber, derzeitiger CEO von Brussels Airlines, legt sein Amt nieder und wird die Lufthansa Group verlassen. Christina Foerster, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa Group, wird die Airline kommissarisch führen. Es soll schnellstmöglich eine langfristige Nachfolge für Peter Gerber gefunden werden. Peter Gerber hatte die belgische Fluggesellschaft seit dem 1. März 2021 geführt und hatte zusätzlich die Funktion des Generalbevollmächtigten für europäische Angelegenheiten inne. Nun tritt er ab. Christina Foerster tritt nur kurzzeitig in seine Fußstapfen, denn langfristig soll ein anderer Geschäftsführer bei Brussels die Fäden ziehen. Sie kennt die Lufthansa-Tochter gut, da sie von 2016 bis 2020 dort als CCO und CEO tätig war. Peter Gerber startete seine Karriere bei der Lufthansa Group im Jahr 1992 und hatte unter anderem Verantwortung für Bereiche wie Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte, sowie das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Außerdem war er Vorstand bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage Airlines, wo er das Ressort Finanzen und Personal, sowie Personal, IT & Services verantwortete. Von Mai 2014 bis März 2021 war er Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo.

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D-AIMK: Lufthansa überstellt A380 zum C-Check nach Manila

Im Sommer 2023 wird Lufthansa einige Maschinen des Typs Airbus A380 wieder in den Liniendienst stellen. Dazu wurde am Wochenende die D-AIMK von Frankfurt am Main nach Manila überstellt. Hintergrund: Ein notwendiger C-Check wird am dortigen Standort von Lufthansa Technik vorgenommen. Die Arbeiten werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen, so dass dieser Superjumbo rechtzeitig vor der Hauptsaison in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Überstellung wurde am Sonntag, den 29. Jänner 2022 unter der Flugnummer LH9922 durchgeführt. Voraussichtlich am 3. Feber 2023 wird mit der D-AIMM eine weitere Maschine dieses Typs aus dem Long Time Storage „erlöst“. Das Langstreckenflugzeug soll von Teruel nach Frankfurt am Main überstellt werden. Mittlerweile soll es in der Führungsebene konkrete Überlegungen geben, dass man alle acht verbliebenen A380 wieder in den Liniendienst zurückbringt.

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Paid-Catering: Lufthansa führt Online-Vorbestellung ein

Der spontane Verkauf von Speisen und Getränken an Bord von Verkehrsflugzeugen läuft nicht auf jeder Route nach den Vorstellungen der Fluggesellschaften. Lufthansa führt nun ein, dass kostenpflichtige Waren vorbestellt werden können. Ab 8. Feber 2023 kann man auf Europa-Flügen ab einer Flugdauer von einer Stunde Speisen vorab bestellen. Dabei kann man über einen neuen Pre-flight Shop das Wunschgericht auswählen und anschließend an Bord bezahlen. Lufthansa akzeptiert auch weiterhin kein Bargeld, sondern lediglich Kredit- und Debitkarten. Das Vorbestellungsangebot umfasst ausschließlich die frischen Speisen wie Bowls, Salate, Sandwiches und Kuchen, die gemeinsam mit den Partnern Dean&David und Dallmayr entwickelt wurden. Unabhängig davon können Fluggäste weiterhin auch ohne Vorbestellung an Bord aus dem breiten Angebot von Onboard Delights, das außer den frischen Produkten auch Snacks und Getränke beinhaltet, wählen. Mit dem neuen Service stellt Lufthansa sicher, dass die gewünschte Mahlzeit an Bord verfügbar ist. Gleichzeitig leistet das neue Konzept durch die verbesserte Planbarkeit einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, weil weniger Lebensmittel verschwendet werden und weniger überflüssige Verpackungsabfälle anfallen.

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Malta MedAir erstmals für Medsky Airways in Berlin

Die maltesische Fluggesellschaft Malta MedAir hat am Freitag, den 27. Jänner 2023, den ersten Flug zwischen Berlin und Misurata duchgeführt. Auftraggeber war Medsky Airways, eine virtuelle Fluggesellschaft aus Libyen. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass eine regelmäßige Flugverbindung zwischen den beiden Städten aufgenommen werden soll. Diese soll jeweils am Verkehrstag Freitag bedient werden. Der genaue Termin für die Aufnahme ist noch offen. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Malta MedAir. Beim Berlin-Erstflug kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA zum Einsatz.

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Eurowings/NFD vor 30 Jahren am Airport Nürnberg gegründet

Es war Mitte der 1970er Jahre, als der Nürnberger Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl den Nürnberger Flugdienst (NFD) gründete und damit den Grundstein für das spätere Unternehmen Eurowings legte. Die ersten Propellerflugzeuge vom Typ ATR 72 mit ihren orange-roten Streifen prägten das Vorfeld des Airport Nürnberg und brachten einen Aufschwung im Regionalreiseverkehr. Aus dem Zusammenschluss vom NFD mit der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) ging am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings hervor. Die Eurowings begann mit 32 Zielen in 11 Ländern, legte aber den Schwerpunkt auf innerdeutsche Verbindungen. Der Name „Eurowings“ wurde durch einen Mitarbeiter im Zuge eines Ideenwettbewerbs gewonnen, das Logo wurde von Studierenden der Nürnberger Kunstakademie gestaltet. 2001 erfolgte die Beteiligung der Lufthansa Group. Heute umfasst die Flotte der Lufthansa-Tochter mehr als 100 Flugzeuge und fliegt zu über 140 Zielen in über 50 Ländern. Von Nürnberg aus wird unter anderem Mallorca angesteuert – die liebste Insel der Metropolregion Nürnberg.

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