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Frankfurt: British Airways führte A380-Linienflug durch

Die Landung einer Maschine von British Airways auf dem Flughafen Frankfurt am Main ist an sich keine Besonderheit, doch am Montag setzte das IAG-Konzernmitglied mit der G-XLEF einen Airbus A380-800 ein. Aus London-Heathrow kommend landete der Superjumbo als BA 902 kurz nach 10 Uhr 00 auf dem größten Airport Deutschlands. Als BA 903 ging es wieder zurück in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Es handelte sich um einen der ersten A380-Umläufe von British Airways seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Die IAG-Tochter fliegt in den nächsten Wochen häufig im Europa-Netz mit diesem Maschinentyp. Hintergrund ist, dass man diesen wieder auf die Langstrecke bringen will und die kurzen Flüge auch für das Training der Flugzeugführer nutzt. Zuletzt flog man im März 2020 regulär mit den Superjumbos. Im Gegensatz zum Mitbewerber Lufthansa, dessen Konzernchef Carsten Spohr den Wiedereinsatz für unwahrscheinlich hält, bekannte sich British Airways schon sehr früh zum Comeback der A380-Flotte. Nun ist es soweit, die G-XLEF ist wieder in der Luft und stattete im Rahmen eines regulären Linienflugs dem Frankfurer Airport einen Besuch ab. Zuvor führte British Airways zahlreiche technische Flüge ab Shannon durch. Dabei wurden auch die Piloten trainiert, denn viele saßen schon länger nicht mehr in einem realen Airbus-A380-Cockpit. Am 2. November 2021 wurde dieser Superjumbo von Irland nach London-Heathrow überstellt und kam am Montag auf dem Frankfurt-Umlauf wieder kommerziell im Liniendienst zum Einsatz.

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Zigarette am WC löste Chaos in Berlin-Brandenburg aus

Der Flughafen Berlin-Brandenburg sorgte am Freitag erneut für Aufsehen, denn nicht nur, dass das Wasser mit Bakterien verunreinigt ist, gab es nun auch noch einen falschen Feueralarm. Ursache war laut Bundespolizei, dass ein Passagier meinte auf der Toilette rauchen zu müssen. Jene Fluggäste, die sich bereits im Sicherheitsbereich befunden haben, wurden auf das Vorfeld des BER evakuiert. Dabei kam es aber zu einer Panne, denn eigentlich müssen abfliegende von ankommenden Passagieren getrennt werden. Das war aber nicht der Fall, so dass nicht-kontrollierte Non-Schengen-Reisende und abfliegende Schengen-Reisende kreuz und quer durchmischt wurden. Die Folge daraus: Großes Chaos und verärgerte Passagiere. Die Bundespolizei ordnete dann eine Kontrolle aller Fluggäste an, was zu weiteren Verzögerungen führte. Das bedeutet konkret, dass auch jene, die bereits kontrolliert wurden, sich nochmals anstellen mussten. Der Flugverkehr sammelte sich aufgrund der chaotischen Zustände am Flughafen BER die eine oder andere längere Verspätung ein.

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Wien: Übernachtungen im Oktober wieder unter dem Vorkrisenniveau

Von Mai bis Oktober verzeichnete der österreichische Tourismus ein deutliches Plus bei Übernachtungen gegenüber dem Pandemiejahr 2020 (+22 Prozent), jedoch noch einen beträchtlichen Rückgang gegenüber dem Rekordsommer 2019 (–17 Prozent). Nach einer sehr hohen Auslastung in den Monaten August und September kam es laut Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Oktober zu einem Rückgang der Nächtigungen (–14 Prozent) im Vergleich zu 2019. Der derzeit starke Anstieg von neuen Covid-19-Infektionen in Österreich, aber auch in weiten Teilen Europas stellt, ein deutliches Abwärtsrisiko für die kommenden Monate und damit den Beginn der Wintersaison dar. Im November und der Adventzeit ist die Hotellerie jedoch traditionell nur unterdurchschnittlich ausgelastet, die Hauptsaison im Wintertourismus startet mit Weihnachten. „Sollten Ende Dezember zusätzliche und umfassende Einschränkungen notwendig sein bzw. Reisewarnungen vorliegen, so würde dies beträchtliche Einbußen für den österreichischen Tourismus implizieren“, heißt es in der Aussendung.

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Emirates und TAP erweitern Codeshare-Partnerschaft um 23 weitere Ziele

Emirates und TAP Air Portugal bauen ihre bestehende Codeshare-Vereinbarung weiter aus und nehmen ab sofort 23 weitere Ziele in die Partnerschaft auf. Die portugiesische Airline wird ihren Code auf beliebten Emirates-Flügen nach Hanoi und zu den drei japanischen Flughäfen Narita, Osaka und Haneda platzieren, vorbehaltlich der Genehmigung durch die jeweiligen Regierungen. Emirates wird ihren Code auf den TAP Air Portugal Flügen zu 19 Zielen über Lissabon platzieren. Dazu gehören Belem, Brasilia, Belo Horizonte, Fortaleza, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Maceio, Natal, Porto Alegre, Recife, Salvador, Praia, Sal Island, Sao Vicente, Conakry, Ponta Delgada, Porto Santo, Terceira und Dakar. „Der Ausbau der Partnerschaft zwischen Emirates und TAP Air Portugal ist ein Beweis für die enge Zusammenarbeit beider Fluggesellschaften. Gemeinsam wollen wir unseren Kunden nahtlose Verbindungen von und nach Portugal anbieten. Indem wir unsere gemeinsamen Netze durch Codeshare-Flüge nutzen, ermöglichen wir unseren Kunden, mit einem einzigen Ticket, einheitlichen Gepäckbestimmungen und Tarifbedingungen an mehr Orte zu reisen. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden durch diese Partnerschaft weitere Vorteile zu bieten“, so Adnan Kazim, Chief Commercial Officer bei Emirates.

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Oktober: 240.300 Fluggäste fliegen mit Air Baltic

Im Oktober 2021 hat die lettische Fluggesellschaft 240.300 Passagiere befördert – satte 272 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Obwohl die Herbstmonate in der Luftfahrt meist Einbrüche bei den Verkehrszahlen bedeuten, ist es in diesem Jahr noch anders. Zum ersten Mal haben wir im Oktober mehr Passagiere befördert als im September. Auch in den kommenden Monaten bieten wir weiterhin eine große Auswahl an sonnigen Freizeitdestinationen sowie Verbindungen zu den größten europäischen Business-Hubs“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Sun Express fliegt von Dortmund nach Zonguldak

Zonguldak kehrt in den Flugplan des Dortmund Airport zurück: In der kommenden Sommersaison 2022 steuert Sun Express ab Dortmund die türkische Schwarzmeerküste an. Ab 30. Juni wird Zonguldak, neben Izmir und Antalya, die dritte Destination der deutsch-türkischen Fluggesellschaft ab Dortmund sein – jeden Donnerstag wird die Stadt am Schwarzen Meer mit Dortmund direkt verbunden. Erst vor Kurzem hat die Airline die Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Antalya angekündigt, ab dem 10. April wird die türkische Riviera vom Ruhrgebietsflughafen viermal wöchentlich angeflogen. Zudem stockt Sun Express die Frequenz der Verbindungen nach Izmir auf. In der Sommersaison 2022 finden die Flüge nicht mehr einmal, sondern dreimal in der Woche statt. „Zwei neue Ziele, höhere Frequenzen – das ist ein starkes Signal für die Rückkehr des Wachstums am Dortmund Airport. SunExpress fliegt einen sonnenverwöhnten Küstenort an, der historisch eng mit dem Ruhrgebiet verbunden ist und dessen Anbindung sich viele Menschen in der Region gewünscht haben.“, kommentiert Guido Miletic die neue Route, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. Zonguldak war zuletzt in der Sommersaison 2017 Bestandteil des Flugplans des Dortmunder Flughafens und wurde damals von Germania angeflogen. 

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Friedrichshafen: Corendon Europe feiert Kanaren-Erstflüge

Der Flughafen Friedrichshafen hat schon vor dem Beginn der Corona-Pandemie eine regelrechte Achterbahnfahrt erlebt. Nun konnte der Airport wieder Erstflüge feiern, denn die maltesische Corendon Europe bedient ab sofort Fuerteventura und Gran Canaria. „Der Flughafen Friedrichshafen ist sehr froh, dass mit Corendon Airlines die kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria wieder im Winterflugplan 2021/22 für die Fluggäste aus der Bodenseeregion verfügbar und buchbar sind. Die Buchungszahlen und die Auslastung der Corendon Flüge, bei den Reiseveranstaltern, ist sehr gut und zeigt den Wunsch der Bevölkerung nach Urlaub unter blauem Himmel und Sonnenschein.“, so Wolfgang John, Bereichsleiter Customer Relation & Marketing Bodensee-Airport Friedrichshafen. Mit den Nonstopflügen sind die Kanarischen Inseln wieder bequem für alle Gäste aus der Vierländer-Region erreichbar. Zudem fliegt Corendon Airlines im Winterflugplan 21/22 von Friedrichshafen nach Hurghada (Freitag) und Antalya (Mittwoch und Sonntag). Der Corendon-Flugplan ab Friedrichshafen auf einen Blick:

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Corendon feiert Erstflüge ab Karlsruhe/Baden-Baden

Am Dienstag nahm die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe in Karlsruhe/Baden-Baden das Ziel Gran Canaria auf. An Bord befanden sich laut Airport rund 140 Fluggäste. Der zweite Erstflug fand am Mittwoch in Richtung Hurghada statt. Ebenso im Programm ist die Destination Fuerteventura. Alle drei Ziele werden einmal pro Woche ab Karlsruhe/Baden-Baden bedient, so der FKB in einer Aussendung. Die Vorausbuchungen sollen zeigen, dass „die neuen Strecken bereits gut angenommen werden“. Corendon geht derzeit davon aus, dass alle Flüge wie im Flugplan ersichtlich durchgeführt werden können.

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Oktober 2021: Hamburg meldet 953.000 Passagiere

Der Flughafen Hamburg fertigte im Oktober 2021 rund 953.000 Passagiere ab. Dieser Wert entspricht in etwa 58 Prozent der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielen konnte. Verglichen mit Oktober 2020 – 322.000 Reisende – war man heuer deutlich stärker. „Im Sommer lagen die Passagierzahlen noch deutlich unter den Erwartungen. Nun überraschte der Oktober mit einem Verkehrsniveau, das weit über dem Sommer lag. Es ist noch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen. Aber die positiven Signale mehren sich, und auch die Geschäftsreisenden kehren langsam zurück. Wir freuen uns besonders, dass die USA ab 8. November wieder für europäische Reisende öffnen. Und dass Emirates mit der A380 das größte Passagierflugzeug der Welt zurück nach Hamburg bringt, betont die steigende Nachfrage zusätzlich“, erklärt Geschäftsführer Michael Eggenschwiler. Im Oktober 2021 verzeichnete Hamburg Airport mit rund 953.000 Passagieren in nur einem Monat fast so viele Fluggäste wie in der gesamten ersten Jahreshälfte (Januar-Juni 2021: rund 1,06 Millionen Passagiere). Dabei zog es viele Norddeutsche in sonnige Urlaubsregionen wie die Türkei, Spanien und auf die in diesem Jahr sehr beliebten griechischen Inseln. Zurzeit ist davon auszugehen, dass sich der starke Aufschwung im November wieder abschwächt, aber dass sich die Verkehrszahlen stabil über dem Vorjahresniveau halten werden. Für das Gesamtjahr rechnet der Hamburger Flughafen zurzeit mit rund 5,5 Millionen Passagieren (2019: 17,31 Mio.). Die Prognose war nach den ersten Monaten des Jahres nach unten korrigiert worden. „Trotz dieses Lichtblicks im Corona-Jahr 2021 sind wir von einem normalen Regelbetrieb noch weit entfernt. Sowohl kurzfristige Buchungen als auch

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Oktober 2021 war stärkster BER-Monat

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im Oktober 2021 rund 1,67 Millionen Reisende zählen. Damit hat man den höchsten Wert seit der Eröffnung des Airports erreicht. Allerdings liegt man deutlich unter der Leistung, die Schönefeld und Tegel im Oktober 2019 hatten. Damals zählten die beiden Flughäfen gemeinsam 3,2 Millionen Passagiere. Vergleicht man die jüngste BER-Leistung mit jener von September 2021, so konnte sich der neue Berliner Flughafen um etwa 210.000 Fluggäste steigern. Der BER geriet in den letzten Wochen wiederholt in die Negativschlagzeilen, denn es herrschten zum Teil chaotische Zustände. Zuletzt wurde bekannt, dass das Trinkwasser nicht mehr nutzbar ist, denn es wurden Bakterien gefunden. Während der zweiwöchigen Herbstferien 2021 in Berlin und Brandenburg starteten und landeten 960.000 Passagiere am BER. Rekord war Freitag, der 8. Oktober, mit knapp 68.000 Reisenden. Insgesamt nutzten bisher in diesem Jahr 7,7 Millionen Fluggäste den BER. Im vergangenen Monat wurden zudem 14.700 Flugbewegungen registriert. Inzwischen gibt es vom BER aus wieder drei Langstreckenverbindungen. Qatar Airways bot während der Corona-Pandemie durchgängig Verbindungen nach Doha an. SmartLynx Airlines fliegt für den Reiseveranstalter FTI neu seit dem 4. Oktober nach Dubai. Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, nahm am 20. Oktober ihren Nonstopflug nach Singapur wieder auf. Im vergangenen Jahr starteten und landeten im Oktober rund 9.000 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel; im Oktober 2019 waren es fast 26.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im Oktober 2021 rund 2.571 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Anstieg von 788 Tonnen im Vergleich zum Oktober 2020 und 560 Tonnen weniger als im Vorkrisenmonat

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