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Airport Weeze: Elektrische Bodenstromgeräte versorgen ab sofort die Jets

Ab sofort kommen am Airport Weeze elektrische Bodenstromgeräte zum Einsatz, die während der Standzeiten der Jets Energie für die Flugzeuge liefern. Mit einer sechsstelligen Investition in die umweltfreundliche Versorgung der Flugzeuge auf dem Vorfeld wurde der Einsatz der dieselbetriebenen Geräte beendet. Mit der Investition in seine technische Infrastruktur setzt der Airport Weeze ein Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft. Am Dienstag, den 9. November nahmen die Vertreter des Flughafens die elektrischen Bodenstromgeräte an den neun Parkpositionen auf dem Vorfeld des Airports offiziell in Betrieb. In die neue Technik investierte der Flughafen einen sechsstelligen Betrag. Die sogenannten GPUs (Ground Power Units) liefern den Flugzeugen während ihrer Standzeit zwischen Landung und Start am Airport Strom für die bordeigene Versorgung. Bislang wurden in Weeze dieselbetriebene GPUs eingesetzt. „Das Abfertigungsteam hat die neuen Stromstationen in der Testphase bereits kennengelernt und schätzen sie sehr. Ihre Arbeit wird durch die Umrüstung erleichtert. Die neue Technik ist zukunftsweisend und umweltfreundlich. Die E-GPUs sind wirklich ein fortschrittliches Projekt, weil uns ökologisches und nachhaltiges Arbeiten am Herzen liegt. Es ist außerdem ein großer Vorteil, dass die Geräte von unserem am Airport erzeugten Solarstrom gespeist werden können“, so Airport-Chef Sebastian Papst. Vier der GPUs am Airport Weeze wurden stationär installiert. Fünf weitere sind flexibel einsetzbar, so dass auch größere Flugzeuge auf den Parkpositionen versorgt werden können. Für die Inbetriebnahme der neuen Geräte musste in einem ersten Schritt zunächst die Strominfrastruktur der GPUs geschaffen werden. Die erforderlichen Leitungen vom Transformator zu den neun Flugzeugpositionen wurden per Spülbohrverfahren unter der Betondecke des Vorfelds

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Kapitalmarkt: Lufthansa organisiert sich weitere 1,5 Milliarden Euro

Lufthansa organisierte sich weitere 1,5 Milliarden Euro auf dem Kapitalmarkt. Es handelt sich bereits um die dritte Anleihe, die man heuer begeben hat. Die nunmehrige hat zwei Laufzeiten über zwei und fünfeinhalb Jahre. Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wurde in zwei Tranchen mit einer Laufzeit von zwei beziehungsweise fünfeinhalb Jahren platziert: Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. November 2023 hat ein Volumen von 600 Millionen Euro und wird mit 1,625 Prozent pro Jahr verzinst. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. Mai 2027 hat ein Volumen von 900 Millionen Euro und wird mit 2,875 Prozent pro Jahr verzinst. „Die erneut zu attraktiven Konditionen aufgenommenen langfristigen Mittel werden zur weiteren Stärkung der Liquidität der Lufthansa Group und zur Refinanzierung bestehender Schulden verwendet. Diese Anleiheplatzierung ist eine von mehreren erfolgreichen Kapitalmarkttransaktionen, die wir seit Ende letzten Jahres durchgeführt haben. Sie wird auch dazu beitragen, dass die staatlichen Stabilisierungsmittel in Deutschland vollständig zurückgeführt werden können“, so Finanzchef Remco Steenbergen.

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Delta fliegt wieder zu ausgewählten europäischen Zielen

Anlässlich der gestrigen Öffnung der US-Grenzen für geimpfte Reisende präsentiert Delta Air Lines Verbindungen von und nach Europa, welche im Sommer 2022 wieder aufgenommen werden oder neu zum Streckennetz hinzukommen. Der Sommerflugplan des US-Carriers werde im nächsten Jahr 90 Prozent mehr Kapazitäten über den großen Teich bieten. Insgesamt plane Delta bis zu 73 tägliche Flüge ab 25 europäischen Städten zu zehn US-Zielen. Im Zuge dieser beträchtlichen Erweiterung kehren auch einige Destinationen in das Streckennetz der Fluggesellschaft zurück: Brüssel (BRU), Kopenhagen (CPH), Edinburgh (EDI), München (MUC), Prag (PRG) und Zürich (ZRH) werden zum ersten Mal seit der Pandemie wieder direkt von Delta angeflogen. Zusammen mit den Airline-Partnern Air France, KLM und Virgin Atlantic würden Reisende noch mehr Nonstop-Optionen zu insgesamt 21 Städten in den Vereinigten Staaten haben. „Mit der Aufhebung der Einreisebeschränkungen in die USA und im Ausland, den steigenden Impfraten und dem enormen Nachholbedarf werden die Reisen von und nach Europa im nächsten Sommer voraussichtlich sprunghaft ansteigen. Wir konzentrieren uns daher darauf, die Routen und Ziele, die bei unseren Kunden besonders beliebt sind, wieder anzubieten“, so Joe Esposito, Deltas Senior Vice President – Network Planning.

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VIE-Vorstand Günther Ofner erhält Infrastruktur-Auszeichnung

Für seine Verdienste um den Infrastrukturausbau in zukunftsentscheidenden Bereichen erhält Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner den „Red Arrow 2021“ der Infrastrukturinitiative Future Business Austria. Übergeben wurde die Auszeichnung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner im Rahmen des 19. Standort- und Infrastruktursymposiums in Wien. Seit 2005 wird diese Auszeichnung vergeben. Eine namhafte Expertenjury mit Vertretern der Wirtschaftsuniversität Wien, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Wirtschaftskammer Österreich, dem Tourismusministerium sowie aus der Meinungsforschung und Logistik nominiert dabei Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement in den Bereichen Infrastruktur- und Standortentwicklung verdient machen. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist das Rückgrat des gesamten Wirtschaftsstandortes und die Basis einer funktionierenden Volkswirtschaft. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und hoffe, dass die Vorschläge aus der Infrastrukturoffensive auch Gehör finden.“, hält Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. 

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Boeing verzeichnet mehr Impfpflichtbefreiungen als erwartet

Beim US-Flugzeughersteller Boeing beantragen Insidern zufolge mehr Beschäftigte als erwartet eine Befreiung von der Impfpflicht aus religiösen oder medizinischen Gründen. Von den rund 125.000 US-Mitarbeitenden wollen sich mehr als 11.000 Menschen, also fast neun Prozent, nicht impfen lassen, wie unter anderem auch der ORF berichtet. Boeing verlängere demnach die Frist für die Impfung bis zum 4. Jänner, wie aus Branchenkreisen und einer von Reuters eingesehenen Firmen-E-Mail hervorgeht. „Die Einhaltung bleibt eine Bedingung für die Beschäftigung“, schreibt Boeing in der Mitteilung. Laut den Insidern hatte die Konzernführung damit gerechnet, dass nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten eine Covid-19-Impfung aus religiösen oder medizinischen Gründen ablehnen werden.

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KLM fliegt wieder gewohntes US-Programm

Ab sofort öffnet KLM Royal Dutch Airlines ihr Netzwerk in Richtung Vereinigte Staaten wieder für europäische Reisende – vorausgesetzt, diese sind geimpft und führen einen negativen PCR-Test mit sich. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaft alle Ziele, die sie im Winter vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie direkt angeflogen hatte, wieder in ihr Programm aufnimmt. Dazu gehören Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Atlanta, Miami, Las Vegas, New York, Washington, Minneapolis und Houston. Darüber hinaus bietet der Carrier seinen Passagieren über ihre Partnerin Delta Air Lines ein breites Netz von US-Zielen. In der Gegenrichtung ist Europa seit Mitte Juni für US-Reisende wieder geöffnet. „Dies ist ein grosser Moment für alle, die schon so lange nicht mehr in die USA reisen konnten. Wir freuen uns darauf, das zu tun, was wir am besten können: Menschen zusammenzubringen. Und genau das ist es, was jede und jeden bei KLM antreibt. Dies ist ein Wendepunkt für uns und damit ein wichtiger Schritt aus der Krise heraus“, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM.

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Fraport: Anziehender Passagierverkehr sorgt für starkes Umsatzplus

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat von der Rückkehr der Reiselust nach den Corona-Beschränkungen profitiert. Die Zahl der Fluggäste dürfte in Frankfurt den oberen Bereich der bisherigen Zielspanne von unter 20 bis 25 Millionen erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Konzernergebnis soll nun sicher positiv ausfallen, und der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei rund 650 bis gut 700 Millionen Euro liegen. Hier war die Fraport-Spitze bisher nur von 460 bis 610 Millionen ausgegangen. Im dritten Quartal steigerte Fraport den Umsatz im Vergleich zum pandemiegeprägten Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf knapp 691 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stand ein Plus von knapp 289 Millionen Euro nach einem Minus von 250 Millionen ein Jahr zuvor. Allerdings hatten ein Jahr zuvor Rückstellungen für einen umfangreichen Stellenabbau das Ergebnis belastet. Diesmal profitierte Fraport von Kompensationszahlungen für seine Beteiligungen in den USA, Slowenien und Griechenland. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von fast 77 Millionen Euro nach einem Verlust von 304 Millionen im Sommer 2020.

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Düsseldorf: Tui Airlines Belgium fliegt in die Karibik

Der Langstrecken-Plan der deutschen Tuifly liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis. Dennoch gibt es Tui-Flüge ab Düsseldorf in die Karibik. Dabei handelt es sich um Vollcharter, die von Tui Airlines Belgium mit Boeing 787-8 durchgeführt werden. Den Anfang machte am Montag die erste interkontinentale Verbindung der Tui ab Düsseldorf nach La Romana in der Dominikanischen Republik. Die Passagiere werden eine Kreuzfahrt mit Tui Cruises antreten. Die zweite Verbindung führt nach Barbados. „Wir freuen uns sehr, dass wir die TUi auf der Langstrecke begrüßen und den Flugradius unserer gemeinsamen Passagiere um zwei weitere attraktive Destinationen in der Karibik erweitern können. Die Verbindungen sind eine wunderbare Möglichkeit, den grauen, rheinischen Winter gegen karibische Sonne und die abwechslungsreichen Erlebnisse einer Kreuzfahrt zu tauschen“, sagt Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen.

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DHL Express sagt: „Servus Austria“

Gestern wurde die neugegründete Frachtfluggesellschaft am Wiener Flughafen feierlich eingeweiht. Im Beisein von wichtigen Umsetzungspartnern der zuständigen Luftfahrtbehörden wie dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Innovation und Technologie und Austro Control, fand zudem der Jungfernflug der ersten Boeing 757 unter österreichischer Flagge statt. „Mit diesem wichtigen Schritt gestalten wir einerseits unser Luftverkehrsfrachtnetz in Europa flexibler und stabiler, zugleich bedienen wir weiterhin die hohe Nachfrage unserer Kunden nach grenzüberschreitenden Express-Lieferungen und können ihnen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stellen.“, freut sich Ralf Schweighöfer, CEO von DHL Express Austria. Das eingangs genannte Flugzeug war zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz. Eingeplant sind für den neuen Ableger 18 Flieger, allesamt Boeing 757-Maschinen. Sie sollen dieses und nächstes Jahr eingeflottet werden. Derzeit sind drei der insgesamt achtzehn Boeings bereits in Österreich registriert. Der Transfer der weiteren fünfzehn Boeing 757 Flugzeuge zu DHL Air Austria soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein. Bis dahin werde das DHL Air Austria-Team auch seinen Platz im Office Park 4 bezogen haben.

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Neue Aufsichtsratschefin für Dresden und Leipzig

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die über den Airports Dresden und Leipzig/Halle steht, hat mit Hiltrud Werner eine neue Vorsitzende des Aufsichtsrats bekommen. Am Montag wurde sie an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt. Werner löst damit den Sächsischen Staatsminister der Finanzen, Hartmut Vorjohann, ab. Er hatte das Amt Ende August vorübergehend übernommen. Vorjohann bleibt Mitglied des Aufsichtsrates und wurde zu einem der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere stellvertretende Vorsitzende sind Michael Richter, Finanzminister von Sachsen-Anhalt, sowie Gerd Doepelheuer, Arbeitnehmervertreter. „Die Unternehmensgruppe der mitteldeutschen Flughäfen hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. Unsere unternehmerischen Chancen wollen wir entschieden nutzen – zum Wohl unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und der Menschen in der gesamten Region. Deshalb sind wir dankbar für die verlässliche Unterstützung unserer Eigentümer. Der konstruktive Dialog auch mit allen neu gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats wird uns gemeinsam zum Erfolg führen”, erklärt MDF-Vorstandsvorsitzender Götz Ahmelmann.

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