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Hamburg: Mann auf Pegasus-Flug aus der Türkei verstorben

Auf einem Flug von Istanbul nach Hamburg, der von Pegasus durchgeführt wurde, ist ein 51-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein verstorben. Laut Polizei gibt es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden, jedoch wurde im Zuge der Obduktion eine Coronainfektion festgestellt. Dem aktuellen Informationsstand nach dürfte Corona aber nicht die Todesursache sein. Die Exekutive erklärte unter anderem, dass der männliche Passagier diverse Vorerkrankungen gehabt habe. Während dem Flug soll er am Fenster gesessen haben und eine Maske getragen haben. Das Kabinenpersonal soll erst aufmerksam geworden sein als der Mann beim Aussteigen den Sitzplatz nicht verlassen hatte. Konnte er auch nicht, denn er lebte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Einige Boulevard-Medien haben gar behauptet, dass der Mann bereits in der Türkei verstorben wäre und man habe ihn in das Flugzeug gesetzt, um ihn zum Problem von Deutschland zu machen. Dieser Darstellung tritt die Gerichtsmedizin entgegen, denn die Obduktion habe ergeben, dass der verstorbene Passagier definitiv lebendig in das Pegasus-Flugzeug eingestiegen ist. Zur genauen Todesursache wurden aber – auch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes – keine Angaben gemacht. Aufgrund der positiven Coronatestung, die posthum durchgeführt wurde, hat der Todesfall für die Passagiere, die ringsherum gesessen haben, ein Nachspiel. Diese wurden vom Hamburger Gesundheitsamt mit einem Quarantänebescheid beglückt. Der Todesfall ereignete sich bereits am 25. Oktober 2021, wurde jedoch von der Polizei erst am Montag publik gemacht.

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Eurowings Discover führte A320-Premierenflug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover hat am Sonntag den ersten kommerziellen Flug mit dem Maschinentyp Airbus A320 durchgeführt. Dieser führte als 4Y 306 von Frankfurt am Main nach Teneriffa. Derzeit stehen neben vier wöchentlichen Flügen nach Teneriffa noch fünf wöchentliche Flüge nach Gran Canaria sowie je zwei wöchentliche Frequenzen nach Fuerteventura und Lanzarote im Flugplan des Ferienfliegers. Auf Grund von sich verändernden Bestimmungen einzelner Länder kann es im Laufe des Winters noch zu vereinzelten Anpassungen des Flugplans auf der Kurz- und Mittelstrecke kommen. Im Sommerflugplan 2022 fliegt Eurowings Discover mit insgesamt fünf Airbus 320 von Frankfurt zu über 20 touristischen Zielen auf der Kurz- und Mittelstrecke. In München nimmt die Airline ab Juni 2022 mit eigener Kurzstreckenbasis und fünf Airbus 320 ihren Flugbetrieb auf und bedient ebenfalls zahlreiche touristische Ziele. In der Economy Class gibt es ein Buy-on-Board-Angebot mit einer breiten Auswahl an Getränken sowie warmen und kalten Speisen. In der Business Class bleibt der Mittelsitz immer frei. Reisende können hier zwischen einer warmen oder kalten Speise inkl. Dessert wählen und sich über eine exklusive Getränkeauswahl freuen. In beiden Klassen stehen vegetarische und vegane Optionen zur Auswahl. Im Sinne der Nachhaltigkeit verkauft die Airline außerdem am Ende aller Kurz- und Mittelstrecken Rückflüge verbliebene, frische Speisen zum Mitnehmen für rund die Hälfte des Preises („Save a Snack-Bag“). „100 Tage zuverlässig zu den schönsten Zielen dieser Welt. Ein großer Dank gilt unseren großartigen Crews, die keine Mühen scheuen, jeden Flug für unsere Gäste zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Wir schauen heute nicht

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BER: Acht Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Die ersten 12 Monate waren stark von der Corona-Pandemie geprägt, weshalb der Airport nur acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Derzeit wird lediglich das Terminal 1 genutzt. Die Terminals 2 und 5 (Ex-Schönefeld) sind außer Betrieb, wobei ein Termin für eine mögliche Inbetriebnahme derzeit nicht in Sicht ist. Der BER hatte immer wieder mit Pannen zu kämpfen und sorgte wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten für Aufsehen. Darauf geht die Geschäftsführung in ihrer jüngsten Aussendung aber nicht ein, sondern feiert regelrecht, dass in den ersten 12 Monaten 74 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen zu 160 Zielen in 53 Ländern angeboten haben. Weiters zählte man 24.400 Tonnen Luftfracht.  Im ersten Betriebsjahr gab es auf Grund der Pandemie nur eine Langstreckenverbindung mit Qatar Airways nach Doha. Inzwischen verbindet Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, wieder die Region Berlin Brandenburg auf direktem Weg mit Singapur. Im kommenden Jahr bietet United Airlines Verbindungen nach New York und Washington vom BER aus an. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines fliegt im Winter nonstop nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Bisher hat es am BER keinen Tag Normalität gegeben, wie wir sie aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Dennoch haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, dass der BER über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. Acht Millionen Fluggäste unter den Bedingungen der Pandemie zu befördern, war ein Stück harte Arbeit. Dafür danken wir allen, die den Flughafen am Laufen halten. Jetzt kommt es darauf an, die Passagierprozesse weiter zu verbessern und

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Lübeck: Sundair kündigt drei Charterziele an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird zwischen Mai und Oktober 2022 Charterflüge ab Lübeck anbieten. Angesteuert werden bis zu zweimal pro Woche Antalya, Kreta und Palma de Mallorca. Eigentlich wollte man das schon heuer umsetzen, jedoch wurde kurzfristig in den Sommerflugplan 2022 verschoben. Montags und freitags von Lübeck nach Antalya, dienstags und sonntags auf griechische Insel Kreta und mittwochs und samstags nach Mallorca. Geflogen wird mit Flugzeugen vom Typ Airbus A319 und A320 der norddeutschen Fluggesellschaft Sundair. „Wir freuen uns sehr, nun verlässlich ab der Sommersaison 2022 von Lübeck aus, das Mittelmeer anzufliegen. Damit schaffen wir an sechs Tagen der Woche eine Verbindung zu den beliebtesten Urlaubszielen“, so Jürgen Friedel, Geschäftsführer des norddeutschen Regionalflughafens. „Seit der Privatisierungdes Flughafens haben wir viel in die Infrastruktur investiert, schöne, moderne Check-in-, Abflug- und Ankunftsbereiche geschaffen. Nun möchten wir auch weitere Urlauber, von Familien überPauschal- und Individualreisende, vom Fliegen ab Lübeck begeistern“. „Wir freuen uns schon sehr darauf, auch den norddeutschen Kunden ab Lübeck im kommenden Sommer ein vielfältiges Portfolio an Destinationen für ihren Urlaub anbieten zu können. Dazu können sich die Gäste auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.

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ADV: Luftverkehrsnachfrage bleibt unverändert stabil

Im Monat September 2021 lag das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen bei knapp 45,9 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 11.173.115 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im Monat September. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang -54,1 Prozent. Im Vergleich zum September des letzten Jahres sind es mehr als doppelt so viele Passagiere  (+134,0 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 445.819t bedeuten +12,7 Prozent zum Vorjahr und gegenüber 2019 sind es +13,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +37,1 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -39,1 Prozent deutlich niedriger. 128.677 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Flughafenverband ADV fordert Digitalisierung und Vereinheitlichung der Nachweise

Der Flughafenverband fordert vereinheitlichte Regelungen für internationale Reisen. Nur dadurch könne das Reisen erleichtert werden. Bei aller Freude über die USA-Öffnung in den kommenden Tagen, fordert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel, endlich global-einheitliche Einreisebestimmungen festzulegen. Der aktuelle Flickenteppich an Einreisebestimmungen sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch darüber hinaus, würde die lang ersehnte Erholung verlangsamen. „Letztendlich wird ein vollständig digitalisierter globaler Standard für die Überprüfung des Gesundheitszustands unerlässlich sein, damit Flughäfen und Airlines das allmählich steigende Passagieraufkommen bewältigen können. Digitalisierte Nachweise ermöglichen eine Rückkehr zum Online-Check-In bei internationalen Flügen. Zudem bieten zusätzliche Digitalisierungsmöglichkeiten und biometrische Verfahren eine Perspektive zur Beschleunigung der Sicherheits- und Grenzkontrollen. Die Kontrolle des Gesundheitsstatus eines Passagiers über den digitalen Travel Pass oder andere Apps ist richtig und zeitsparend“, erklärt Beisel. Wiederbelebung des US-Marktes entscheidend für wirtschaftlich beeinträchtigte Branche Noch immer kämpfen Airlines, private Dienstleister, Behörden und Flughäfen mit den wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Coronapandemie – auch wenn die Berichte von vollen Terminals einen anderen Eindruck erwecken. Die Lage ist und bleibt angespannt. Im Vergleich zu 2019 liegt das Passagieraufkommen in der 42. KW bei 54,9 Prozent. Sprich es fehlt noch jeder zweite Passagier gegenüber dem Vor-Corona-Niveau. Damit liegen auch die Umsätze der Flughäfen aktuell bei der Hälfte des Vorkrisenniveaus. Die deutschen Flughäfen haben im Jahr 2020 2,1 Milliarden Euro an Vorsteuerverlusten hinnehmen müssen (nach 800 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2019). Für das laufende Jahr 2021 prognostiziert der Flughafenverband ADV einen Verlust für alle deutschen Airports von 1,5 Milliarden Euro. Von einem kostendeckenden Flugbetrieb seien Airlines, Dienstleister und

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Dortmund Airport startet in die Wintersaison

Während der kommenden Saison stehen insgesamt 42 Destinationen, die vom Dortmunder Flughafen direkt erreicht werden können, zur Auswahl. Fünf Fluggesellschaften bringen Reisende zu Zielen in 25 Ländern. Für die bevorstehende Wintersaison hat Wizz Air eine neue Direktverbindung ab Dortmund angekündigt: Ab dem 3. November wird die Flugverbindung nach Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, starten. Die Angebotsvielfalt der Wizz Air-Ziele ab Dortmund wächst demnach trotz der Verlagerung von drei Flugzeugen von Dortmund an andere Standorte von Wizz Air. Insgesamt werden von der ungarischen Fluggesellschaft 34 Ziele, von Banja Luka bis Wien, vom Ruhrgebietsflughafen angesteuert. Auch die übrigen Airlines am Platz halten attraktive Reiseziele bereit: Mit Ryanair können acht Ziele in ganz Europa erreicht werden. Eurowings fliegt nach Mallorca sowie zum Drehkreuz München, Sun Express und Trade Air haben mit Izmir und Pristina zwei beliebte Ziele im Südosten Europas im Angebot.

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Neue Flugangebote ab Dresden und Leipzig/Halle

Insgesamt bieten die Airlines und Reiseveranstalter Direktflüge in 14 Länder an. Neue Flugangebote gibt es von Dresden nach London. Ab Leipzig/Halle geht es nonstop nach Paris. Der Winterflugplan ist bis zum 26. März 2022 gültig. Am Flughafen Leipzig/Halle starten 16 Airlines zu 15 Zielen in acht Ländern. Neu im Winterflugplan: Die spanische Airline Vueling hebt ab dem 2. November nach Paris ab. Die Linienflüge nach Paris Orly werden zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, angeboten. Innerdeutsch sind drei Ziele ab Leipzig/Halle direkt erreichbar. Lufthansa steuert Frankfurt und München jeweils zweimal täglich an. Eurowings fliegt achtmal pro Woche nach Düsseldorf. Das Angebot an europäischen Städteverbindungen umfasst Flüge mit Austrian Airlines nach Wien (bis zu 10 Flüge pro Woche). Mit Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheikh stehen Direktflüge zu drei beliebten Sonnenzielen in Ägypten zur Auswahl. Auf den Kanaren werden Gran Canaria (Las Palmas), Fuerteventura und Teneriffa ab Leipzig/Halle direkt angesteuert. Weiterhin stehen auf der Abflugtafel: Heraklion, Palma de Mallorca und Funchal (Madeira). Flüge nach Antalya bieten sechs verschiedene Airlines ab Leipzig/Halle an. Die beliebte türkische Urlaubs-Destination ist damit täglich erreichbar. Am Flughafen Dresden starten sieben Fluggesellschaften zu 13 Zielen in sieben Ländern. Neu im Winterflugplan: Ryanair fliegt ab 2. Dezember nach London Stansted. Die irische Low-Cost-Airline hebt dienstags, donnerstags und samstags in Dresden ab. Innerhalb Deutschlands werden voraussichtlich vier Ziele angeflogen. Lufthansa verbindet Dresden jeweils bis zu dreimal täglich mit den Drehkreuzen Frankfurt und bis zu zweimal täglich mit München. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verknüpft die Dresdner Region mit Düsseldorf (bis zu elfmal pro Woche) und Stuttgart (bis zu sechs wöchentliche Flüge). Sonnenhungrige haben die Wahl zwischen Flügen auf die Kanaren Gran Canaria (Las Palmas), Fuerteventura und Teneriffa sowie nach Hurghada in Ägypten. Zudem stehen Palma de Mallorca und Antalya auf der Abflugtafel. KLM bietet fünf wöchentliche Flüge zum

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Herbstferien: Airport Nürnberg rechnet mit 55.000 Fluggästen

Nachdem der Airport Nürnberg bereits in den Sommerferien einen starken Passagierzuwachs verzeichnen konnte, rechnet der Flughafen auch für die Bayerischen Herbstferien mit einer entsprechend hohen Nachfrage. Während der einwöchigen Ferien werden rund 55.000 Passagiere bei 500 Starts und Landungen erwartet. Da die Schulferien im letzten Herbst entfielen, ist kein Vergleich möglich. Stärkster Reisetag ist voraussichtlich bereits der Freitag, 29. Oktober, mit fast 6.500 Passagieren. Ganz oben in der Gunst der Fluggäste steht die Türkei mit bis zu 17.500 Passagieren, gefolgt von Mallorca. Auch Städtereisen liegen wieder im Trend: Die beliebtesten Metropolen sind Paris, London und Palermo. Neu dabei: das italienische Bologna mit Ryanair.

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FACC liefert 1.000 Satz Schubumkehrgehäuse für Airbus A350

Im Bereich der Langstreckenflugzeuge kann FACC einen Meilenstein feiern: Vor kurzem übergab der Aerospace-Konzern die 1000. Ausstattung der A350 Triebwerksverkleidungen an ihren Kunden Collins Aerospace. Seit Projektstart im Jahr 2010 habe FACC rund 50 Millionen Euro in die Entwicklung und Herstellung der Komponenten investiert, um einerseits Airbus ein möglichst gewichts- und damit treibstoffsparendes Schubumkehrgehäuse bieten zu können und andererseits die Fertigungslinie nach höchster Effizienz und Ergonomie auszurichten. Gut 50 Mitarbeiter arbeiten derzeit an dem Programm. „Das Segment der Langstreckenflugzeuge entwickelt sich etwas zeitverzögert als das der Kurz- und Mittelstrecken. Wir gehen aber davon aus, dass mit der schrittweisen Rücknahme der Restriktionen im transkontinentalen Reiseverkehr auch der Bedarf an A350-Flugzeuen weiter steigen wird“, so CEO Robert Machtlinger. Der Aerospace-Zulieferer spürt eine steigende Nachfrage, da sich die Luftfahrtindustrie zunehmend erholt. Nach China legte in den letzten sechs Monaten der Flugverkehr in den USA laut FACC stark zu und liegt nur mehr 15 Prozent unter dem Rekordniveau von 2019. Die Nachfrage an neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen steigt im 4. Quartal 2021 um 20 Prozent.

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