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Studie von Delta Air Lines: Tests vor dem Flug minimieren Infektionen an Bord

Das Risiko, sich auf Reisen mit COVID-19 zu infizieren, wenn alle Passagiere 72 Stunden vor dem Flug negativ getestet werden, liegt bei weniger als 0,1 Prozent. Das geht aus einer bislang einmaligen Studie hervor, in der Kundendaten auf den CoV-getesteten Flugkorridoren von der Fluggesellschaft zwischen New York-JFK, Atlanta und dem italienischen Flughafen Rom Fiumicino untersucht wurden. Die in der Fachzeitschrift Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Studie zeigt, dass ein einziger COVID-19-PCR-Test, der innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wird, die Rate der aktiv infizierten Personen an Bord eines Verkehrsflugzeugs auf ein Niveau senken kann, das deutlich unter den aktiven Infektionsraten der Bevölkerung liegt. Während die durchschnittliche Infektionsrate in der Bevölkerung beispielsweise bei 1,1 Prozent lag, betrug diese auf COVID-19-getesteten Flügen 0,05 Prozent. „Wir werden noch einige Zeit mit COVID-19-Varianten leben. Diese Echtdaten – und nicht Simulationsmodelle – können Regierungen auf der ganzen Welt als Vorbild für die Forderung nach Impfungen und Tests anstelle von Quarantänen nutzen, um die Grenzen für den internationalen Reiseverkehr wieder zu öffnen“, kommentiert Henry Ting, Chief Health Officer von Delta.

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Opodo blickt zurück auf den Sommer 2021

Platz 1 der beliebtesten europäischen Ziele für den Sommerurlaub 2021 war für die Deutschen einmal mehr der langjährige Favorit Palma de Mallorca. Ein schöner, langer Sommer liegt hinter uns und die Deutschen haben es sich nicht nehmen lassen eine traute Auszeit zu genießen – auch über die Ländergrenzen hinaus. Der Online-Reisevermittler Opodo blickt noch einmal zurück und zeigt, welche Destinationen in diesen Sommerferien besonders gerne besucht wurden. Wellenreiten und Badespaß am Mittelmeer Die entspannte Sommerpause wurde in diesem Jahr fernab der nationalen Highlights an den malerischen Küsten des Mittelmeeres genossen: Die Liste führt einmal mehr Palma de Mallorca, bereits seit Jahren ein Favorit der Reisenden aus der Bundesrepublik. Genauso fanden Istanbul und das sonnig-warme Barcelona einen Platz auf den vorderen 3 Rängen. Dahinter rangieren – gereiht nach Beliebtheit – Heraklion, Lissabon, Izmir, Malaga, Rom und Amsterdam. Doch nicht nur europäische Nachbarlänger wurden besucht. Ferne Ziele locken deutsche Reisende in diesem Jahr auch wieder über die Grenzen hinweg: Nairobi und Dubai waren dabei besonders beliebt. Auf dem dritten Platz zieht Cancún ein. Dahinter – wieder gereiht nach Beliebtheit – nehmen Nairobi, Mexiko City, San Jose, Bishkek, Dakar, Addis Adaba, Bogota und Punta Cana einen Platz im Ranking ein. Zu Gast in den eigenen vier Wänden Auch Deutschland bleibt bei den Hotelbuchungen für den Sommerurlaub nach wie vor beliebt. Berlin und Hamburg bleiben dabei führende Besuchermagnete. 

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Keine Reaktion: German Airways klagt Millionen-Forderung bei Green Airlines ein

Dem Ticketverkäufer Green Airlines steht eine millionenschwere Klage der Zeitfracht-Tochter German Airways bevor. Die Fluggesellschaft stellte aufgrund von Zahlungsverzug ihre Dienstleistungen ein und fordert die Bezahlung der vertraglich vereinbarten Charterraten ein. Durch einen Bericht des Portals Airliners.de wurde bekannt, dass German Airways den Ticketverkäufer Green Airlines mittels eines Anwaltsschreibens zur Bezahlung von 800.000 Euro aufgefordert hatte. Sollte diese Summe nicht bis Ende der letzten August-Woche bezahlt werden, werde man eine Klage über 11,3 Millionen Euro einreichen. Ein Sprecher des Zeitfracht-Konzerns, dem German Airways angehört, sagte gegenüber Aviation.Direct: „Die Frist ist ohne eine Reaktion verstrichen“. Die Angelegenheit wird nun das sachlich und örtlich zuständige Zivilgericht beschäftigten. Angesichts der Höhe der Forderung, die German Airways gegen Green Airlines erhebt, sind allein die Anwalts- und Gerichtskosten exorbitant hoch, denn diese sind gesetzlich festgelegt und richten sich nach der Höhe des Streitwerts.

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„Falscher“ Impfstoff: Air Montenegro setzt Frankfurt aus

Die junge Fluggesellschaft Air Montenegro erleidet den ersten Rückschlag, denn man muss die Strecke Podgorica-Frankfurt vorübergehend aussetzen. Hintergrund ist der Umstand, dass Deutschland den Balkan-Staat auf die Hochrisikoliste gesetzt hat. In Montenegro ist die Durchimpfungsrate sehr hoch, aber davon haben viele Reisende im Deutschland-Verkehr nicht sonderlich viel. Die dortige Regierung setzt überwiegend auf das russische Vakzin Sputnik V sowie chinesische Impfstoffe. Diese führen bei der Einreise nach Deutschland zu keinen Erleichterungen, denn die Bundesrepublik anerkennt – mit wenigen Ausnahmen – nur die Vakzine mit EMA-Zulassung. Die Folge daraus ist: Wer beispielsweise mit Sputnik V geimpft ist, muss bei der Einreise nach Deutschland eine Quarantäne antreten. Da Montenegro als Hochrisikogebiet eingestuft ist würden nur Geimpfte ausgenommen sein. Da scheitertet es aber am verwendeten Vakzin, wodurch Nachteile entstehen. Bei Air Montenegro hat sich der Umstand ergeben, dass die Nachfrage eingebrochen ist. Laut Ex-Yu-Aviation wird die Frankfurt-Strecke am 13. September 2021 vorerst letztmalig bedient. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Dezember 2021 angekündigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Termin halten könnte, ist hoch, den in der Weihnachtszeit reisen viele, die Familien in Montenegro haben, nach Hause.

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Hannover: Tuifly fliegt wieder die Kapverden-Inseln an

Die deutsche Fluggesellschaft Tuifly hat ab ihrer Homebase Hannover die Kapverden-Flüge reaktiviert. Einmal wöchentlich fliegt man mit Boeing 737 nach Boa Vista und Sal. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruhten die Flüge zwischen Deutschland und den kapverdischen Inseln besonders lange. Nun fliegt Tuifly jeweils an Dienstagen die Inselgruppe im Atlantik an. Der Erstflug wurde bereits als X3 6124 durchgeführt und war laut Flughafen Hannover ausgebucht. „Mit dem langerwarteten Erstflug nach Boa Vista und Sal kehren wir in eine wichtige Ganzjahresdestination zurück, die wir wöchentlich von unserem Heimatflughafen Hannover aus ansteuern werden. Pünktlich zu den Herbstferien stellen die Kapverden eine exotische Ergänzung zu unserem umfangreichen Spanien- und Griechenlandprogramm dar. Die Reisenden erwartet nicht nur beste Erholung in erstklassigen TUI-Markenhotels, sondern dank 350 Sonnentagen im Jahr auch nahezu eine Sonnengarantie für den Urlaub“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH.

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Lübeck Air stellt Winterflugplan 2021/22 vor

Im Winterflugplan 2021/22 wird Lübeck Air weiterhin die Destinationen München, Stuttgart und Bern mit der Hansestadt verbinden. Die Charterverbindung nach Salzburg wird dem aktuellen Informationsstand nach – zumindest vorläufig – nicht angeboten. Die operative Durchführung sämtlicher Verbindungen erfolgt weiterhin mit von Air Alsie betriebenen ATR72-500. Lübeck Air selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsfirma des Airports. Operativ ist die dänische Air Alsie aktiv. Der aktuelle Winterflugplan 2021/22 von Lübeck Air ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bern-Strecke an Sonntagen mit Zwischenstopp in Stuttgart bedient wird.

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LAT vereint Cockpit- und Kabinentraining an einem Berliner Standort

Lufthansa Aviation Training (LAT) bündelt an ihrem zweitgrößten Standort in Berlin-Schönefeld das Trainingsportfolio für Cockpit- und Kabinencrews. Am dortigen Standort mit Historie ist bereits seit über 30 Jahren das Training von Piloten beheimatet. Seit Anfang September wird dort darüber hinaus nun auch das Safety Training für Crews angeboten. Diese Trainings fanden in den vergangenen 10 Jahren in Berlin-Waltersdorf statt. „Es ist uns mit dem Umzug des Safety Trainings nach Schönefeld gelungen, Synergien und optimiert Flächen zu nutzen, damit kostenbewusster zu agieren und das Angebot an Service-Leistungen für unsere Kunden zugleich zu erhöhen. Dabei halten wir an unserem hohen Trainingsstandard fest und unsere Kunden werden durch ihre bewährten Ansprechpartner trainingsübergreifend betreut”, hebt Andrea Resch, Head of Safety, Service & CRM Training bei LAT, hervor.  Nach dem Trainingsstopp in Waltersdorf am 4. August sind im Laufe des Monats sämtliche Trainingsgeräte dort abgebaut und in die Halle E des Schönefelder Trainingszentrum umgezogen worden. Dazu gehören ein A320 Cabin Emergency Evacuation Trainer (CEET) nebst einer A320 Rutsche, der B777 Rutschenturm, ein B777 Door Trainer, ein Cockpit Door Keypad Trainer, ein Cockpit Emergency Exit sowie die Hands On Wände. Ein Real Fire Fighting Trainer (RFFT) ist im Außenbereich installiert worden.  „Die Zusammenlegung beider Standorte ist, neben der Einsparung von Kosten, nur mit Vorteilen verbunden. Die Nähe zum neuen Hauptstadtflughafen BER ist für unsere Kunden besonders attraktiv, ebenso wie die Auswahl an Hotels zu Lufthansa-Konditionen. Jetzt können Kabinen- und Cockpitcrews hier gemeinsam ihr Safety Training absolvieren“, ergänzt Holger Klein, Standortleiter des Trainingszentrums in Berlin.

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Johan Vanneste verlässt Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn kommt es zu einem Führungswechsel, denn Geschäftsführer Johan Vanneste scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig per Jahresende aus. Ein Nachfolger wurde noch nicht vorgestellt. Der Manager bat den Aufsichtsrat um Entbindung aus seinem Vertrag. Dieser wäre eigentlich noch bis April 2026 gelaufen. Das Kontrollgremium kam der Bitte von Vanneste nach. Mit 31. Dezember 2021 wird er den Flughafen Köln/Bonn verlassen. „Der Aufsichtsrat bedauert diesen Schritt von Herrn Vanneste sehr, hat aber großes Verständnis für seine Beweggründe und wünscht ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute. Johan Vanneste hat den Flughafen in einer schwierigen Zeit übernommen und ihn erfolgreich durch die größte Krise im Luftverkehr geführt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Vanneste für die geleistete Arbeit und ist davon überzeugt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung bis zum Ende des Jahres in bewährter Weise fortgesetzt wird“, erklärt Aufsichtsratschef Klaus-Dieter Scheuerle. Johan Vanneste begründete seinen Entschluss gegenüber dem Aufsichtsrat mit Veränderungen in seinem persönlichen familiären Umfeld. Er wird nach Ende seiner Tätigkeit am Flughafen Köln/Bonn keine operative Verantwortung mehr in einem anderen Unternehmen übernehmen. Bis zu seinem Ausscheiden wird Johan Vanneste die Geschäfte der Flughafen Köln/Bonn GmbH gemeinsam mit Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank leiten. Der Aufsichtsrat hat notwendige Schritte eingeleitet, um zeitnah eine Nachfolge zu finden.

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Relaunch: Condor fliegt wieder ab Frankfurt nach Toronto

Pünktlich zur kanadischen Grenzöffnung: Gestern startete erstmals wieder ein Condor-Flug ab Frankfurt in Richtung Toronto in Kanada.  Auch die Verbindungen nach Halifax in Nova Scotia werden in dieser Woche wieder aufgenommen, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Condor fliegt ab Frankfurt dreimal wöchentlich nach Toronto und zweimal wöchentlich nach Halifax. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen und wir freuen uns fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anbieten zu können“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Richter lässt Aktionärs-Klage gegen Boeing zu

Ein Richter im US-Bundesstaat Delaware lässt eine Klage von Boeing-Aktionären gegen den Vorstand des Unternehmens wegen zweier tödlicher Abstürze der 737 Max zu. Es sei erwiesen, dass der Vorstand darüber gelogen habe, ob und wie er die Sicherheit der 737 Max überwacht hat, hieß es gestern in der Urteilsbegründung. Der erste der beiden Abstürze sei eine „Warnung“ in Bezug auf einen Fehler im Sicherheitssystem MCAS gewesen, „die der Vorstand hätte beachten sollen, aber stattdessen ignoriert hat“. Dass der Vorstand wissentlich versagt habe, zeige sich auch darin, dass er zum damaligen Zeitpunkt erklärte, bestimmte Maßnahmen zur Überwachung der Sicherheit ergriffen zu haben, die er in Wirklichkeit nicht durchgeführt hat. Das berichtet der ORF. Bei den Abstürzen kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Die 737 Max wurde von der US-Luftfahrtbehörde FAA mit einem 20-monatigen Flugverbot belegt und kann nun nach einer Überholung unter strengen Auflagen wieder abheben.

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