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Boeing vergibt Aufträge an General Aerospace, PFW Aerospace und Jenoptik

Boeing und die deutschen Zulieferunternehmen PFW Aero, General Aerospace und die Jenoptik-Division Vincorion haben Aufträge für die Produktion von Flugzeugbauteilen und Technologielösungen für Boeings zivile Luftfahrtprogramme bekannt gegeben. Die Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen US-Dollar umfassen die Modelle 737, 747, 767, 777 sowie 787 Dreamliner. Damit sind deutsche Partner in Boeings Zuliefernetzwerk an nahezu allen zivilen Luftfahrtprogrammen beteiligt. „Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit mit der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie mit diesen neuen Aufträgen weiter zu vertiefen. Deutsche Produzenten wie PFW Aerospace, Vincorion und General Aero sind als lokal verwurzelte Unternehmen zugleich weltweit führend in ihren Bereichen“, so Michael Haidinger, Präsident von Boeing Deutschland, Zentral- und Osteuropa, Benelux und Nordeuropa.

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Verbraucherzentrale hilft mit kostenloser Flugärger-App

Das Wiederanziehen der Nachfrage im Flugverkehr führt auch dazu, dass Verspätungen, Streichungen und signifikante Änderungen der Flugzeiten wieder stark zunehmen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet eine spezielle App, die Reisenden helfen soll, an. Verfügbar ist diese für Android-Smartphones sowie Geräte mit dem iOS-Betriebssystem von Apple. Laut Verbraucherzentrale soll diese schnelle Rechtsauskünfte bei Verspätungen, Streichungen, Änderungen der Flugzeiten, Kofferverlust, aber auch im Pleitefall der Fluggesellschaft geben. Das Tool nennt sich „Flugärger-App“ und ist in den gängigen Stores verfügbar. Die Applikation enthält auch einen Generator für Schreiben an Fluggesellschaften, um beispielsweise Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 einfordern zu können. Bei Nichtantritt von Flügen können auch Musterschreiben für die Rückforderung der Steuern und Gebühren erstellt werden. Einfache Auskünfte können durch das Eintippen der Frage abgerufen werden.

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Lufthansa fliegt nonstop von München nach Dubai

Rechtzeitig zum Winterhalbjahr und zeitgleich zur Eröffnung der EXPO startet die AUA-Mutter von München aus direkt nach Dubai. Ab dem 1. Oktober bis zum 23. April – dem Ende der bayerischen Osterferien – fliegt ein Airbus A350-900 dreimal wöchentlich an den Persischen Golf. „Wir freuen uns, erstmals seit Beginn der Pandemie wieder ein attraktives Langstreckenziel als Neuanflug ab München anbieten zu können. Aufgrund der hohen Nachfrage ist München, nach Frankfurt und Zürich, das dritte Drehkreuz der Lufthansa Group, das Dubai in den Flugplan aufnimmt. Und zum ersten Mal können unsere Fluggäste ab München mit dem nachhaltigsten Langstreckenflugzeug unserer Flotte in die Emirate reisen: dem Airbus A350-900,“ sagt Stefan Kreuzpaintner, Chef des Münchner Drehkreuzes und Vertriebschef der Lufthansa Group. Lufthansa flog bereits von 2003 bis 2016 von München in das Emirat, zuletzt mit einem Airbus A330. LH 638 startet mit idealen Flugzeiten: Abflug ab München ist um 22:30 Uhr, die Ankunft in Dubai ist am folgenden Tag um 6:40 Uhr. Zurück geht es um 8:30 Uhr mit Ankunft in München um 12:50 Uhr.

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Dortmund baut neues Polizeipräsidium

Der Flughafen Dortmund wird auf dem Areal des derzeitigen Parkplatz P3 ein neues Gebäude für das Polizeipräsidium Dortmund errichten. Als Bauherr fungiert der Airport und die Exekutive wird anschließend als Mieter einziehen. Nach einem knapp zweijährigen Vergabeverfahren erhielt der Flughafen den Zuschlag als neuer Vermieter und Bauherr. Durch den Neubau soll die räumliche Situation der Polizei Dortmund an der Markgrafenstraße in der Innenstadt entlastet werden. „Wir freuen uns, dass wir nach einem langen Verfahren den Zuschlag bekommen haben und künftig Vermieter eines Gebäudes sein dürfen, dass wir nach den Wünschen der Polizei errichten werden. Überzeugt haben im Vergabeverfahren nicht nur die ausgesprochen gute infrastrukturelle Lage, sondern auch die Ideen und Konzeptionen unseres Totalübernehmers ZECH Bau SE“, so Dietmar Krohne, Abteilungsleiter Facility Management und Projektverantwortlicher am Dortmund Airport. „Attraktiv ist die schlüsselfertige Errichtung des Polizeidienstgebäudes für uns vor allem aufgrund des Mietvertrages mit der Polizei Dortmund über drei Jahrzehnte.“ „Wir bedanken uns und sind stolz darauf, dass der Flughafen Dortmund nach guten und intensiven Vergabeverhandlungen uns sein Vertrauen ausgesprochen und uns mit einem Totalübernehmervertrag mit der Planung und Errichtung dieses besonderen Gebäudes beauftragt hat. Darüber hinaus freuen wir uns, bei dieser spannenden Aufgabe mit unserem Projektpartner, den Nattler Architekten, unsere Kompetenzen hinsichtlich der speziellen Anforderungen von Polizeigebäuden einbringen und ausbauen zu können“, erläutert Heinrich Schulze, Niederlassungsleiter der Zech Bau SE in Essen.

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Schwerin-Parchim bleibt Parkplatz für Autos

Linien- oder Charterflüge gibt es ab Schwerin-Parchim schon lange nicht mehr. Der Airport ist pleite und bislang fand sich kein Käufer. Allerdings machte man sich einen Namen als Parkplatz für Kraftfahrzeuge, denn diverse Automobilhersteller lagern hier seit „Dieselgate“ Autos zwischen. Gegenüber der Deutschen Presseagentur bestätigte Masseverwalterin Bettina Schmudde, dass sich daran auch so schnell nichts ändern wird. Der entsprechende „Parkplatzvertrag“ wurde mit Zustimmung der Luftfahrtbehörde von Mecklenburg-Vorpommern zumindest bis Ende 2021 verlängert. Der Flughafen Schwerin-Parchim ist kein Opfer der Corona-Pandemie, sondern musste bereits am 2. Mai 2019 den Gang zum Konkursrichter antreten. Der Airport befand sich in den Händen eines chinesischen Betreibers, der von den anfangs ambitionierten Plänen nur wenig bis gar nichts umsetzen konnte. Das Konkursverfahren gestaltet sich insofern schwierig, weil verschiedene Nutzungskonzepte vorliegen. Es ist nicht in trockenen Tüchern, dass der Flughafen jemals wieder ans Netz gehen wird.

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EU: Plattform für digitalen Impfpass steht

Der EU-weiten „Grünen Pass“ soll sicheres Reisen in Pandemiezeiten wieder ermöglichen. Noch vor Startschuss am 1. Juli wurden nun die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Die EU-Kommission hat ihre elektronische Plattform für die Überprüfung von Impfzertifikaten gestartet, die im Sommer das Reisen erleichtern sollen. Damit könne die technische Umsetzung des Vorhabens abgehakt werden, so die Tagesschau. Sieben Länder hätten bereits mit der Ausstellung begonnen – darunter auch Deutschland. „Dies ist ein großer Erfolg weit vor der vorgesehenen Zeit, der uns zuversichtlich stimmt, dass das System bis zum 1. Juli vollständig in Betrieb sein wird“, sagte ein Kommissionssprecher. Ihm zufolge geben auch schon Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Griechenland, Kroatien und Polen Zertifikate aus. Andere Länder wollen dies laut Kommission erst tun, „wenn alle Funktionen landesweit zur Verfügung stehen“. Seit der abgelaufenen Woche werde der digitale Impfpass in einigen deutschen Impfzentren auch schon getestet. Unter anderem werde dabei das Einscannen der Nachweise mittels App auf die Probe gestellt. Der bundesweite Start des deutschen Pendants „CovPass“ ist für das zweite Quartal geplant. Bis Ende Juni – also vor dem Beginn der Hauptreisezeit – soll alles bereit sein.

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Air Dolomiti verbindet Cuneo mit München

Gestern absolvierte der italienische Ableger des Lufthansa-Konzerns seinen Erstflug auf der Strecke Cuneo-München. Zur Einweihung der neuen Flugverbindung wurde Air Dolomiti von Vertretern des Flughafens Cuneo-Levaldigi in Empfang genommen, die Crew wurde zudem mit einer traditionellen Zeremonie des Wasserbogens begrüßt. Die Gesellschaft wird im Codeshare mit Lufthansa zwei wöchentliche Frequenzen für die Monate Juni, Juli und August – immer montags und freitags – betreiben. „Mit den Flügen ab Cuneo erweitern wir unser Angebot am Drehkreuz München“, sagt Paolo Sgaramella, Air Dolomiti Vice President Commercial. „Wir nehmen daher unsere Tätigkeit wieder auf und bieten neue Verbindungen von Flughäfen an, die wir bisher nicht bedient haben. Dies ist ein positives Zeichen und eine hervorragende Möglichkeit für die Passagiere, die von der neuen Direktverbindung nach Bayern profitieren können, aber auch dank der vielen Verbindungen, die Lufthansa anbietet, andere Ziele erreichen können“. 

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Linz: Air Dolomiti hat Frankfurt-Strecke aufgenommen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti verbindet seit Sonntag den oberösterreichischen Flughafen Linz mit dem Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main. Damit ist die Hub-Anbindung wiederhergestellt. Die Route pausierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie in Österreich. Neuer Operator ist Air Dolomiti. Weniger erfreulich sieht es auf der Düsseldorf-Strecke aus: Eurowings verschob die ursprünglich für April 2021 angekündigte Aufnahme mehrfach. Derzeit plant der Carrier diese im September 2021 zu starten. Vormals wurde diese Route von Austrian Airlines bedient, jedoch der Dash-Ausflottung an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Air Dolomiti fliegt Linz täglich, ausgenommen an Dienstagen an. Mit 1. August 2021 ist eine Aufstockung auf zwei Umläufe pro Tag geplant. Zum Einsatz kommen Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer.

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Comeback: Lufthansa ist zurück in Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle begrüßte am Montag nach langer Pause wieder einen Bombardier CRJ-900 der Lufthansa Cityline. Der Kranich bindet den ostdeutschen Airport wieder bis zu acht Mal pro Woche an das Drehkreuz Frankfurt am Main an. Lufthansa plant das Angebot zum Drehkreuz Frankfurt kontinuierlich auf 14 wöchentliche Flüge im Laufe des Sommers auszubauen. In Folge der Pandemie war die Verbindung Leipzig/Halle – Frankfurt seit dem 18. März 2020 ausgesetzt. Angebote ab Dresden Bereits seit einem Jahr bedient Lufthansa – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Ab Juli sind bis zu drei Verbindungen pro Tag zwischen Dresden und Frankfurt geplant. Das Drehkreuz München fliegt Lufthansa mittwochs bis sonntags sowie montags an. Ab August wird die Verbindung täglich bedient. Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG: Wir freuen uns, dass Lufthansa wieder an beiden Airports vertreten ist. Das ist ein optimistisches Signal sowie ein wichtiger Schritt, um die Region Mitteldeutschland bedarfsgerecht an das globale Streckennetz der Airline anzubinden.

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Aus für Betreibergesellschaft von Tempelhof und Tegel

In Berlin endete am Montag ein Stück Luftfahrtgeschichte, denn die Betreibergesellschaft der Flughäfen Tempelhof und Tegel hat die letzte Aufsichtsratssitzung abgehalten und die Verschmelzung der Berliner Flughafen-Gesellschaft auf die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH beschlossen. Mit Bedauern und Trauer nahm der BFG-Aufsichtsrat zudem zur Kenntnis, dass der langjährige Flughafenchef von Tegel, Prof. Robert Grosch, am 23. Juni 2021 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft wurde 1924 gegründet und sollte laut ihrer ersten Satzung dem „Ausbau und Betrieb des Flughafens auf dem Tempelhofer Feld und anderer Luftverkehrseinrichtungen in Berlin“ dienen. Sie betrieb bis 2008 den Flughafen Tempelhof und bis 2020 auch den Flughafen Tegel. Die BFG war seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Aufsichtsratsvorsitzender war seit 2017 Gerry Woop, Staatssekretär für Europa in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Er vertrat die BFG im Aufsichtsrat der FBB. Am 8. November 2020 startete mit einer Air-France-Maschine das letzte Flugzeug in Tegel, danach wurde der Flughafen in einen Schlummerzustand versetzt, die BFG wurde von der Betriebspflicht befreit. Am 4. Mai 2021 erlosch die Betriebserlaubnis endgültig. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft hat damit ihre Bestimmung verloren. Das Flughafengelände mit seinen 130 Gebäuden und Anlagen wird komplett bis Anfang August 2021 an die Eigentümer, das Land Berlin und den Bund, zurückgegeben. Gerry Woop, Vorsitzender des BFG-Aufsichtsrates: „Mit der anstehenden Verschmelzung der Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH geht nach fast 100 Jahren eine Unternehmensgeschichte des Flugwesens in Berlin zu Ende. Die Geschichte der Berliner Flughafen-Gesellschaft reicht von den Anfängen der zivilen Luftfahrt

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