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München: KLM Cityhopper nun Stammgast mit E195-E2

Die niederländische Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper setzt seit 2. April 2021 regelmäßig Maschinen des Typs Embraer 195-E2 zwischen Amsterdam und München ein. Erstmals landete die KLM-Tochter am 28. März 2021 mit dem jüngsten Mitglied der Flotte in Bayern. Die Airline schreibt in einer Aussendung, dass der Treibstoffverbrauch gegenüber dem Embraer 190 um neun Prozent reduziert sein soll. Die Lautstärke soll um 63 Prozent niedriger sein. Der Embraer 195-E2 hat Platz für bis zu 132 Passagiere und ist damit das größte Flugzeug in der KLM Cityhopper-Flotte, die bisher aus 31 Embraer 190 und 17 Embraer 175 bestand. Bis zum Jahresende ergänzen insgesamt sieben neue Embraer 195-E2 die KLM Cityhopper-Flotte. Bis zum Beginn des Sommerflugplans nimmt KLM vier davon in Betrieb, insgesamt hat sie 25 bestellt und hält eine Option auf weitere zehn.

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Kurzes Ryanair-Gastspiel in Dresden

Die irische Billigfluggesellschaft ist rund um Ostern kurzfristig nach Dresden zurückgekehrt, jedoch ist es nur ein schnelles Gastspiel, denn vorerst wurden nur zwei Umläufe angemeldet. Der erste der beiden fand am 3. April 2021 statt. Ziel war Palma de Mallorca. Laut Flughafen Dresden wird der irische Lowcoster diese Route nochmals am 10. April 2021 bedienen und dann voraussichtlich wieder ab 2. Juli 2021 fliegen. Ab diesem Termin sind derzeit vier Palma-Flüge pro Woche geplant. Die Mitbewerber Eurowings und Sundair wollen bereits ab Mai 2021 mehrmals wöchentlich zwischen Dresden und Mallorca fliegen. Die tatsächlichen Zeitpunkte der Wiederaufnahmen bzw. der angebotenen Frequenzen hängen bei allen Anbietern von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

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Fotogalerie: Erofey erneut in Erfurt zu Gast

Am Ostersonntag brachte die russische Fluggesellschaft Erofey erneut rund 17 Tonnen Corona-Schnelltests nach Deutschland. Eingesetzt war die Boeing 757 mit der Registrierung VP-BHM. Die Maschine landete auf dem Flughafen Erfurt-Weimar. Bereits vergangene Woche war selbige Airline auf diesem Airport zu Gast und lieferte Antigen-Tests sowie FFP2-Schutzmasken. Laut Flughafen Erfurt sind weitere Landungen dieser Cargo-Airline in den nächsten Tagen angekündigt. Der Besuch der VP-BHM in der Slideshow:

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Mallorca-Effekt: BER verzeichnet leichtes Wachstum

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im März 2021 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 hatte man rund 73.000 Passagiere mir. Gezählt wurden 220.250 Reisende. Ausschlaggebend dürfte die erhöhte Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca gewesen sein. Dennoch verharren die Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt. Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000. In den Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht. „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann”, so BER-Chef

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Deutschland: Scheuer fordert Verlängerung der Testpflicht

Die generelle Testpflicht für alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist erst wenige Tage in Kraft. Nun fordert Mautminister Andreas Scheuer (CSU), dass diese noch lange beibehalten werden soll. Dies erklärte das Regierungsmitglied unter anderem gegenüber der DPA. Der deutsche Verkehrsminister ist der Ansicht, dass die vorerst bis zum 12. Mai 2021 befristete Regelung verlängert werden muss. Scheuer hält die generelle Testpflicht für eine “wichtige Brücke”, um die Zeit bis zur Durchimpfung der Weltbevölkerung überbrücken zu können. Weiters meint er, dass sich das Verfahren in den nächsten Wochen einpendeln werde und dann von den Passagieren als selbstverständlich betrachtet wird. Die Einführung der Testpflicht für sämtliche Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ist ein typischer Fall von Anlassgesetzgebung. Nach der Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen hätten Rückkehrer weder Test noch Quarantäne benötigt. Daraufhin schossen die Buchungszahlen rund um Ostern in die Höhe. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) forderte zeitweise gar ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland, jedoch wurde daraus dann, dass alle Personen, die mit dem Flugzeug in die Bundesrepublik fliegen, bereits vor dem Abflug einen negativen Covid-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen.

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UFO wirft Lufthansa „Ausnutzen der Krise“ vor

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO sieht die Haltung der EU-Kommission und des Bundeskartellamts hinsichtlich der von Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge für Condor positiv. Die Arbeitnehmervertreter verweisen darauf, dass man bereits wiederholt das Verhalten des Kranichs kritisiert habe. Nun wirft UFO auch vor: “Der Lufthansa-Konzern versucht die Krise auf tariflicher und politischer Ebene zu nutzen”. “Die Aussage ‘Es war uns nicht bewusst, dass es so schlecht um Condor steht’ irritiert uns hochgradig. Nähmen wir diese Aussage ernst, so würden wir den Aktionären empfehlen, sich aufgrund der offensichtlich grundlegend mangelnden Expertise, um die Auswahl des Managements noch einmal Gedanken zu machen”, so der Leiter Tarifpolitik bei UFO, Rainer Bauer zu einer Äußerung eines Sprechers des Kranich-Konzerns. “Vielmehr scheint es aber so, dass die Lufthansa, die an vielen Stellen bereits bewiesen hat, diese Krise für den Ausbau der eigenen Marktmacht und zur Aushöhlung von Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu nutzen, nun zurückrudern muss, weil sie den Bogen überspannt hat. Schon seit einigen Jahren plant Lufthansa wieder das Segment der touristischen Langstrecke stärker in den Fokus zu rücken. Dafür musste die Condor verdrängt werden, deren touristischen Ziele man gerne mit der eigenen Marke Eurowings Discover besetzen will”, so Bauer weiter.   “Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie der Lufthansa-Konzern diese Krise versucht zu nutzen. Jahrelang hatte man sich durch Neugründung und Zukäufe von AOCs darauf vorbereitet, Unternehmen intern konkurrieren zu lassen, um die gewerkschaftliche Vertretung zu Zugeständnissen zu nötigen, die eine Abwärtsspirale von Arbeitsbedingungen und Vergütungen zum Ziel hatten. Die Corona-Krise half dem Konzern ohne Möglichkeit eines

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Zweiter Airbus A350 der Luftwaffe zur Kabinenausstattung in Hamburg

Einbau der ersten vollwertigen Regierungskabine bis Herbst 2022. Gestern Abend ist der zweite von insgesamt drei Airbus A350-900 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung zur Kabinenausstattung bei Lufthansa Technik in Hamburg eingetroffen. Die 10+01 „Konrad Adenauer“ erhält nun die erste vollwertige Regierungskabine für ein Flugzeug dieses Typs und keine Übergangskabine wie die 10+03 „Kurt Schumacher“. Die Umbauarbeiten werden daher diesmal wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Geplant ist die Auslieferung an die Luftwaffe für den Herbst 2022. Parallel zum überarbeiteten äußeren Erscheinungsbild, das unter anderem mit Titeln in der Schriftart „Bundes Sans“ sowie mit Flügelspitzen in großflächigem Schwarz-Rot-Gold aktualisiert wurde, wird sich die 10+01 auch im Innenraum deutlich von der 10+03 unterscheiden. Im Gegensatz zu deren offener Kabinengestaltung werden die verschiedenen Funktionsbereiche für den politisch-parlamentarischen Flugbetrieb nun baulich voneinander getrennt sein.  Im Oktober wird sich schließlich auch der dritte Airbus A350 mit der Registrierung 10+02 in Hamburg einfinden, um ebenfalls die vollwertige Regierungskabine zu erhalten. 

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Deutschland: Corona hinterlässt tiefe Spuren an Flughäfen

Die Corona-Pandemie hat auf Deutschlands Flughäfen tiefe Spuren hinterlassen. Das Flugangebot ist mangels Nachfrage eingebrochen und in weiterer Folge sanken auch die Einnahmen der Airports rapide ab. Die derzeit erhöhte Nachfrage in Richtung Mallorca und Mexiko ist nur ein kleiner Strohhalm, denn ansonsten sehen die Prognosen für April und Mai 2021 nicht gerade rosig aus. Die Hoffnungen der Reiseveranstalter, Flughäfen, Hoteliers und Airlines liegen in den Pfingstferien, aber insbesondere in der traditionell reisestarken Sommerzeit. Einige Staaten haben bereits angekündigt, dass es für Geimpfte kaum Beschränkungen geben wird, doch werden viele Menschen bis dahin nicht vollständig geimpft sein. Somit wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu beiderseitigen Testpflichten, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken könnten, kommen. “Die Flughäfen und alle Partner der Luftfahrtbranche sind durch die Corona-Pandemie in eine schwere, nie dagewesene Krise geraten. Trotz aktuell gestiegener Buchungszahlen durch den Osterreiseverkehr kämpft die gebeutelte Luftverkehrsbranche ums Überleben. Weiter verschärfte Einreisebeschränkungen, ein unüberschaubarer, sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen und pauschale Quarantäneregelungen bremsen jede Erholung des Luftverkehrs. Das Passagieraufkommen liegt fernab jeder Normalität”, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen in einer Medienmitteilung. Die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Deutschlands Flughäfen fasst der ADV nachstehend zusammen: Minus 85,5 Prozent Passagiere im Zeitraum März 2020 – Februar 2021 62,9 Mio. Passagiere im Jahr 2020 gegenüber 248,6 Mio. in 2019; das entspricht dem Verkehrsniveau der späten 80iger Jahre 1,8 Mrd. EUR voraussichtlicher Verlust aller Flughäfen in Deutschland in 2020; nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen EUR in 2019 2,6 Mrd. EUR voraussichtlicher Umsatzausfall in

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München: Air Baltic kündigt Tallinn an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Tallinn und München an. Diese soll ab 1. Mai 2021 zunächst dreimal pro Woche mit Airbus A220-300 bedient werden. “Air Baltic zeigte sein starkes Engagement für Estland, indem es das Land weiterhin unter Marktbedingungen bediente, bei denen das Verkehrsaufkommen erheblich zurückging. Jetzt, während wir unser Netzwerk wieder aufbauen, fügen wir den Passagieren, die reisen müssen, neue Flugmöglichkeiten hinzu. In diesem Sommer wollen wir von Tallinn aus Flüge zu 12 Zielen anbieten”, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss. Derzeit bietet der Carrier ab Tallinn Flüge nach Amsterdam, Berlin, Kopenhagen, London, Oslo und Stockholm sowie Verbindungen über Riga an. In den kommenden Monaten plant Air Baltic auch die Wiederaufnahme von Nonstopflügen nach Brüssel, Malaga, Paris und Vilnius.

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Deutschland: Seehofer will bis Mitte Mai 2021 alle kontrollieren

Deutschlands Innenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an, dass alle Personen, die auf dem Luftweg einreisen, durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Primär gehe es darum festzustellen, ob die Einreiseanmeldung und der negative Coronatest-Befund vorliegen, so das Regierungsmitglied. Dies hat zur Folge, dass wo möglich, alle aus dem Ausland kommenden Passagiere wie Non-Schengen-Reisende behandelt werden. Diese Maßnahme soll bis zumindest 12. Mai 2021 durchgeführt werden. Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Grenzkontrollen ist aber davon auszugehen, dass Seehofer eine Verlängerung dieser Anordnung verfügen wird. Deutschland stand immer wieder in der Kritik anderer EU-Staaten, weil aus dem Schengen-Raum kommend häufig gar nicht kontrolliert wurde und das obwohl der Aufenthalt eine Quarantäne ausgelöst hat. Mit Umstieg in Deutschland war es bis Mitte Dezember 2020 möglich die österreichische Quarantäne trickreich umgehen zu können. Seither betrachtet Österreich fast alle Länder als Risikogebiet und verlangt auch aus Deutschland kommend den Antritt einer Isolation. Davon ausgenommen sind Personen, die unter eine der vielen Ausnahmen fallen. Selbiges gilt übrigens auch für Deutschland.

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