Deutschland

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DRV kritisiert Erhöhung der Luftverkehrsabgabe scharf

Per 1. Mai 2024 soll in Deutschland die umstrittene Luftverkehrsabgabe neuerlich erhöht werden. Dies wird nun auch seitens des Deutschen Reiseverbands heftig kritisiert. In der Vorwoche wurde das Vorhaben seitens der Regierung formal auf den Weg gebracht. Der DRV befürchtet, dass die eine oder andere Fluggesellschaft die Steuererhöhung nachträglich von ihren Passagieren einheben könnte und somit auch Frühbucher zusätzlich belastet werden. Generell wäre eine spätere Einführung der erhöhten Steuersätze für die Branche besser gewesen. Deutschland hinkt – besonders im innerdeutschen Verkehr – in Sachen Erholung der Luftfahrt dem EU-Durchschnitt weit hinterher und auf vielen Routen werden seitens Monopolisten überdurchschnittlich hohe Ticketpreise verlangt.

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Southwest Airlines bestellt Recaro-Sitze

Der deutsche Ausrüster Recaro Aircraft Seating konnte mit Southwest Airlines einen Neukunden in den Vereinigten Staaten von Amerika gewinnen. Der Billigflieger hat sich dazu entschlossen Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8, die man ab Werk neu übernehmen wird, mit Sitzen des deutschen Lieferanten ausrüsten zu lassen. Laut Mitteilung hat sich Southwest Airlines für das Model BL3710 entschieden. Die Economy-Class-Sitze sollen ab dem Jahr 2025 geliefert und eingebaut werden.

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Closing: ÖBB haben Go-Ahead Deutschland übernommen

Die ÖBB-Personenverkehr AG hat die Übernahme von Go-Ahead Deutschland abgeschlossen und ist somit seit 1. Feber 2024 in Bayern und Baden-Württemberg mit Eisenbahnverkehrsunternehmen im Regionalverkehr vertreten. „Go-Ahead soll auch in Zukunft eigenständig agieren. Die ÖBB stehen aber ab sofort als starker Partner zur Seite. Wir freuen uns darauf, unser Know-how mit unseren neuen Kolleg:innen zu teilen. In einem ersten Schritt starten wir das Integrationsprojekt, bei dem die zukünftige Zusammenarbeit und Schnittstellen definiert werden“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä. An den aktuellen Angeboten und Fahrplänen ändert sich bei Go-Ahead Deutschland nichts. Mit der Übernahme durch die ÖBB sind die Bestandsverkehre bis Verkehrsvertragsende gesichert und es gibt das klare Ziel, in Deutschland langfristig weiter zu wachsen. Das Unternehmen soll unter der bestehenden Geschäftsführung mit dem bisherigen Management fortgeführt werden. Im Laufe des ersten Halbjahres 2024 soll der neue Markenname bekanntgegeben werden.

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Skyalps hat Ticketverkauf für Mostar-Flüge begonnen

Vor wenigen Tagen hat die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps mit dem Verkauf von Flugtickets auf jenen Strecken von/nach Mostar, für die man kürzlich den Zuschlag für PSO-Subventionen erhalten hat, begonnen. Der Carrier wird mit Maschinen des Typs de Havilland Dash 8-400 ab Mostar Kurs auf München, Verona und Rom-Fiumicino nehmen. Die drei Neuaufnahmen werden zunächst je zweimal wöchentlich bedient. Nach München und Verona geht es ab 30. April 2024 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag. Ab 2. Mai 2024 fliegt man an Donnerstagen und Sonntagen ab Rom-Fiumicino nach Mostar. Davon unabhängig: Skyalps bietet im Sommerflugplan 2024 ab Verona auch Nonstopflüge nach Zadar und Brac an. In die zuletzt genannte Stadt geht es ab 8. Juni 2024 an Samstagen und Kurs auf Zadar nimmt man ab 15. Juni 2024 an selbigem Verkehrstag.

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Ab Frankfurt: Lufthansa reduziert Flüge nach Skopje

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird ihre Flüge zwischen Frankfurt und Skopje kurzfristig kürzen. Grund sind Komplikationen an den Triebwerken. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa will im März weniger Flüge von Frankfurt nach Skopje durchführen. Ab dem 10. März will die deutsche Fluggesellschaft die Zahl der wöchentlichen Flüge von zehn auf fünf reduzieren. Im April soll das Flugangebot jedoch wieder auf die Norm von zehn wöchentlichen Flügen angehoben werden, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News.

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Nürnberg: Air Cairo nimmt Marsa Alam auf

Die Ferienfluggesellschaft Air Cairo wird im Sommerflugplan 2024 eine weitere Deutschland-Strecke anbieten. Diese wird ab Nürnberg angeboten. Zweimal wöchentlich wird es ab 1. April 2024 von Nürnberg nach Marsa Alam gehen. Die operative Durchführung der Flüge ist mit dem Maschinentyp Airbus A320 geplant. Die Verkehrstage sind Dienstag und Freitag. Über die bevorstehende Neuaufnahme berichtete zunächst das auf Flugplandaten spezialisierte Portal Aeroroutes.com.

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Odenwald: Baumarkt liefert Werkzeuge per Drohne

Das Angebot des drohnenbasierten Lieferprojekts LieferMichel im Odenwald wächst weiter: Seit dieser Woche können sich nun auch HeimwerkerInnen dringend benötigte Kleinwaren aus dem Michelstädter Baumarkt Profi Mertins schnell und unkompliziert per Wingcopter-Lieferdrohne und E-Lastenrad schicken lassen. NutzerInnen können aus diversen Produkten bis zu 4 Kilogramm Gewicht auswählen – von Schrauben über Leuchtmittel bis zum Akkuschrauber. „Wir freuen uns, an diesem innovativen Projekt teilnehmen und so unseren Kunden in Würzberg und Rehbach einen zusätzlichen Service bieten zu können. Als mein Großvater vor 90 Jahren unser erstes Geschäft eröffnet hat, hat er sehr schnell einen kleinen Transporter angeschafft, um weiter entfernte Kunden beliefern zu können. Heute erleichtern wir Kunden den Einkauf, indem wir Bestellungen kleinerer Waren per Drohne zu ihnen fliegen – eine tolle Entwicklung“, kommentiert Stephan Mertins, Geschäftsführer von Profi Mertins. „Es ist toll, dass immer mehr Händler aus verschiedensten Produktkategorien bei diesem Pilotprojekt mitmachen. Das unterstreicht, dass die Unternehmen auch und gerade in ländlichen Regionen offen für neue Wege sind und sich Gedanken machen, wie sie ihrer Kundschaft das Leben erleichtern können“, sagt Ansgar Kadura, Mitgründer und Chief Services Officer von Wingcopter.

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Sommer 2024: Wizz Air mit einigen Flugplan-Adaptionen

Im Sommerflugplan 2024 stockt die Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Hamburg und Memmingen die wöchentlichen Frequenzen nach Bukarest-Otopeni auf. Ab der Freien und Hansestadt bietet man künftig fünf Rotationen pro Woche an. Damit erhöht man um einen wöchentlichen Umlauf. Ab Memmingen hebt man um zwei Rotationen an, so dass Bukarest und der Allgäu-Airport künftig fünfmal pro Woche miteinander verbunden sind. Allerdings kommt es ab Deutschland auch zu einigen Streichungen. Beispielsweise bietet man ab Dortmund die Ziele Niš, Olsztyn-Mazury und Tirgu Mures im Sommer 2024 nicht mehr an. Auch ab Memmingen gibt es künftig keine Flüge mehr nach Tirgu Mures. In Frankfurt-Hahn fällt Catania dem Rotstift zum Opfer und in Berlin fällt die Cluj-Verbindung weg. In Richtung Danzig, Skopje, Bukarest und Cluj werden ab Dortmund die Frequenzen reduziert. Seltener wird Wizz Air ab Hamburg nach Catania und Danzig fliegen. In Memmingen fährt der Carrier die wöchentlichen Frequenzen nach Nis und Pristina zurück. Ab Nürnberg und Berlin werden die Verbindungen nach Skopje gekürzt.

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Airxelerate: Sunexpress setzt auf neues Airline-Vertriebssystem

Schauinsland-Reisen und die türkische Ferienfluggesellschaft setzen neu auf ein touristisches Airline-Vertriebssystem namens Airxelerate. Über dieses könnten Tour Operator Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Mahlzeiten und Gepäckstücke hinzufügen. „Wir glauben, dass Calisto |Ancillary den Reisevertrieb auf eine neue Stufe bringt. Erstmalig können Veranstalter im Vertrieb das voll umfassende Portfolio von Flugleistungen inklusive der Zusatzleistungen anbieten“, sagt Nina Sifi, CEO von Airxelerate. Schauinsland Reisen ebenso wie der Launching-Partner SunExpress haben die Implementierung von bereits abgeschlossen. Der Live-Betrieb soll in den kommenden Wochen aufgenommen werden. Auch weitere Veranstalter arbeiten an einer Implementierung des neuen Tools in ihre Prozesse. „Damit steht der touristische Vertrieb im Leistungsumfang künftig auf einer Stufe wie der Direktvertrieb der Airlines“, sagt Nina Sifi. „SunExpress ist die erste Fluggesellschaft, die die innovative Ancillary-Plattform einsetzt und wir freuen uns, dass wir in Airxelerate einen erfahrenen Partner gefunden haben, der unsere Anforderungen und Wünsche an eine innovative Plattform optimal umzusetzen weiß“, sagt Thomas Loose, Senior Manager Strategic Accounts bei SunExpress.

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Erst modernisiert und jetzt ist Schluss: Schigebiet im Berchtesgadener Land macht dicht

Erst vor wenigen Jahren wurden im Berchtesgadener Land zum Preis von 57 Millionen Euro, davon zehn Millionen Euro, eine neue Seilbahn sowie zwei neue Sessellifte gebaut. Nun wirft der Betreiber das Handtuch und will das Schigebiet für immer schließen. Der Hauptgrund für die Entscheidung soll sein, dass aufgrund des Klimawandels der Betrieb immer schwieriger werde und noch dazu immer weniger Gäste kommen würden. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks gibt es heftige Kritik, denn zwischen 2017 wurden eine Seilbahn und zwei Sessellifte neu errichtet sowie einige Pisten erweitert. Der Freistaat Bayern soll dies mit etwas zehn Millionen Euro subventioniert haben. Derzeit ist vorgesehen, dass nach der endgültigen Einstellung des Liftbetriebs, die Seilbahnen abgebaut und verkauft werden sollen. Das Berchtesgadener Land verliert damit eine der wichtigsten touristischen Attraktionen auf dem Jenner.

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