
Handgepäck: Condor führt einheitliche Standards im gesamten Streckennetz ein
Der deutsche Ferienflieger Condor hat eine umfassende Reform seiner Gepäckbestimmungen angekündigt, die in zwei Phasen umgesetzt wird und das Reisen für Passagiere deutlich komfortabler gestalten soll. Ziel dieser Maßnahme ist es, die bisher komplexen und teilweise streckenabhängigen Regelungen durch ein transparentes und weltweit einheitliches System zu ersetzen. In einem ersten Schritt werden bereits zum 1. Mai 2026 die zulässigen Maße für das Handgepäck sowie für die kleine persönliche Tasche erweitert. Ein Jahr später folgt eine signifikante Erhöhung der Gewichtsgrenzen für das aufzugebende Reisegepäck in allen Beförderungsklassen. Mit dieser Anpassung rückt Condor näher an den Standard internationaler Linienfluggesellschaften und reagiert auf die veränderten Bedürfnisse der Reisenden. Die Neuregelung betrifft sämtliche Destinationen im Kurz-, Mittel- und Langstreckennetz der Airline und verspricht eine Vereinfachung der Abfertigungsprozesse an den Flughäfen. Durch die Harmonisierung der Tarife entfällt die bisher notwendige Unterscheidung nach Zielgebieten, was die Transparenz im Buchungsprozess erhöht. Optimierung der Handgepäckregeln für mehr Flexibilität in der Kabine Die erste Phase der Umstellung tritt bereits im Mai 2026 in Kraft und konzentriert sich primär auf das Gepäck, das Passagiere direkt mit in die Flugzeugkabine nehmen. Condor passt hierbei die Maße für das große Handgepäckstück auf den Standard von 55 x 40 x 23 Zentimetern an. Diese Maße entsprechen den Vorgaben vieler großer Netzwerk-Airlines und ermöglichen es den Reisenden, gängige Trolley-Modelle ohne Aufpreis zu nutzen. Besonders hervorzuheben ist die Erweiterung der Maße für das kleine persönliche Gepäckstück, das in jedem Tarif inkludiert ist. Dieses darf künftig Abmessungen von bis zu 40 x 30 x 15 Zentimetern








