
Flughafen München: Passagierzahlen steigen trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten
Der Flughafen München blickt auf ein ereignisreiches erstes Quartal 2026 zurück, das von einer ambivalenten Entwicklung geprägt war. Während die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die daraus resultierenden Sperrungen von Lufträumen zu spürbaren Streichungen im Flugplan führten, verzeichnete das bayerische Luftfahrtkreuz insgesamt einen Zuwachs bei den Passagierzahlen. Zwischen Januar und März nutzten 8,4 Millionen Reisende den Flughafen, was einem Anstieg von rund 355.000 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positive Tendenz ist vor allem auf eine starke Nachfrage im Langstreckengeschäft nach Nordamerika und Fernost zurückzuführen, die die Ausfälle im Nahen Osten kompensieren konnte. Gleichzeitig meldet der Flughafen eine robuste Entwicklung im Frachtgeschäft, das mittlerweile das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie übertrifft. Dennoch bleibt die weitere Prognose aufgrund der volatilen Energiepreise und der unsicheren politischen Lage mit Unwägbarkeiten behaftet. Einfluss des Nahost-Konflikts auf den operativen Betrieb Die militärischen Auseinandersetzungen im Iran und am Persischen Golf haben den Flugplan am Münchner Flughafen im ersten Quartal messbar beeinträchtigt. Nach offiziellen Angaben des Flughafenbetreibers mussten rund 600 Flüge direkt aufgrund der Sicherheitslage oder der Sperrung von Flugkorridoren gestrichen werden. Dieser Effekt spiegelt sich in der Statistik der Flugbewegungen wider: Die Zahl der Starts und Landungen sank im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres leicht um 1,3 Prozent auf insgesamt 68.200 Bewegungen. Ohne die kriegsbedingten Ausfälle wäre hier vermutlich ein Zuwachs zu verzeichnen gewesen, da die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten auf anderen Routen massiv ausgebaut haben. Trotz dieser bremsenden Faktoren bleibt die Auslastung der Maschinen hoch. Der Umstand, dass die Passagierzahlen trotz








